Start Aktuell Google senkt Preise für Google Maps-APIs

Google senkt Preise für Google Maps-APIs

Google musste in der vergangenen Zeit empfindliche Einbussen bei der Vermarktung von Google Maps hinnehmen. Der Grund: Viele Entwickler waren mit den Konditionen und Kosten für die Kartennutzung nicht zufrieden.

Größter Verlust für Google war wohl der Weggang von Apple, das in Zukunft seine eigene Kartensoftware einsetzen will. Daneben sind jedoch auch andere ehemalige Google Maps-Verwender wie beispielsweise Foursquare abgesprungen, weil sie mit den Kosten für den Dienst nicht mehr einverstanden waren.

Bis dato mussten Entwickler 4 US-Dollar je 1000 Google Maps-Abrufe zahlen, die 25000 ersten Hits waren gratis. Nun reduzierte Google den Preis für die Third Party-Zugriffe auf 50 Cent pro Abruf, die ersten 25000 Abrufe bleiben weiterhin gratis. Dazu bekommen Entwickler einen umfassenderen Zugriff auf die Kartensoftware – vor der Änderung waren Sie einem Nutzungslimit unterworfen.

Mehrheit der professionellen Nutzer erreicht keine 25000 Abrufe pro Tag

Dabei ist zu beachten, dass die große Mehrheit aller Unternehmen, die Google Maps einsetzen, bei weitem nicht die Schwelle von 25000 Gratis-Zugriffen pro Tag erreicht, und somit kostenfrei davonkommt. Nur rund 0,35 Prozent der professionellen Nutzer erreichen überhaupt den kostenpflichtigen Bereich. Allerdings wird bei diesen 0,35 Prozent das Limit so massiv überschritten, dass sich eine Einbindung von Google Maps in ihre Services für viele Hauptkunden wie Apple und Foursquare nicht mehr lohnt.

Ob bereits verlorene Kunden wie Apple auf die vergünstigten Preise reagieren werden und die Nutzung von Google Maps wieder in Betracht ziehen, ist unwahrscheinlich – Cupertino entwickelt inzwischen seine eigene Kartensoftware. Auf zukünftige Kunden könnte die neue Preisstaffelung jedoch durchaus als Anreiz wirken, Google Maps in das eigene Geschäftsmodell einzubinden.

Quelle: phandroid.com

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