Start Aktuell F-Droid, Copperhead und Guardian Project schließen sich für ein sicheres App-Ökosystem zusammen

F-Droid, Copperhead und Guardian Project schließen sich für ein sicheres App-Ökosystem zusammen

Es war einmal ein App-Store, eine Custom-ROM und ein Entwicklerstudio, die sich alle drei für Sicherheit, freie Software und Android interessierten. Diese drei arbeiteten lange für sich alleine, doch nun will man zusammen groß und stark werden.

Du hast noch nie von F-Droid, Copperhead oder dem Guardian-Projekt gehört und interessierst dich auch nicht für freie Software oder die Sicherheit deines Smartphones? Dann kannst diese Meldung getrost ignorieren. Für alle anderen stellt das heutige Announcement aber durchaus einen Meilenstein dar.

Denn ein sicheres Android-System steht und fällt nun mal mit dem Hersteller der Hardware, dem darauf installierten Betriebssystem und den auf dem System installierten Apps. Und hier kommen die drei erwähnten Firmen ins Spiel.

CopperheadOS aus Kanada stellt eine spezielle Android-Firmware her, die extrem auf Sicherheit getrimmt ist. Dazu benutzt das Projekt nicht nur eine spezielle Version des Linux-Kernels, sondern auch bei kritischen Bibliotheken und anderen Komponenten wird an den Sicherheitseinstellungen geschraubt.

Der Zweite im Bunde ist das Guardian Project aus den USA Es produziert Apps für eine möglichst sichere Kommunikation und privates Browsen. Zu den bekanntesten unter den Apps gehört die Kamera V, die zu jedem Foto und/oder Video auch einen Fingerprint des Kamera-Sensors speichert, sodass sich beweisen lässt, dass das Foto auf einem bestimmten Smartphone geschossen wurde. Auch Orbot für das anonyme Surfen unter Android via Tor stammt vom Guardian Project.

Komplettiert wird das Trio von F-Droid, dem Android-App-Store für komplett freie Software mit Sitz in England. Hier wird jede APK-Datei aus dem Quellcode erstellt und mit einem digitalen Schlüssel versehen. CopperheadOS benutzt zum Beispiel F-Droid von Haus aus, so fällt auch die Installation als APK-Datei weg und das Custom-ROM muss die Installation aus unbekannten Quellen nicht aktiviert haben, da F-Droid ins ROM integriert ist.

Ziel der drei Firmen: Sie möchten unter Leitung von CopperheadOS ein offenes, überprüfbar sicheres Ökosystem für Software, Dienste und Hardware anbieten. Also quasi eine sichere Alternative zu CyanogenMod. Wir sind schon gespannt auf neue Anküdigungen des Teams!

 

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