Start Aktuell Das neue Moto X: größer, besser, schöner, teurer

Das neue Moto X: größer, besser, schöner, teurer

Motorola hat heute die Neuauflage seines Android-Flaggschiffs Moto X vorgestellt. Das 5,2-Zoll-Smartphone überzeugt durch eine perfekte Kombination von Hardware und Software. Dank MotoMaker lässt sich das Moto X zudem komplett individuell gestalten.

Die Neuauflage des Moto X verfügt über ein Full-HD-Display, einen schnellen Snapdragon-801-Prozessor, 2 GByte RAM und 16/32 GByte internen Speicher (nicht erweiterbar). Wie alle Motorola-Smartphones ist es durch eine spezielle Nano-Beschichtung wasserdicht, aber nicht wasserfest wie zum Beispiel die Xperia-Smartphones. Das neue Design, bei dem endlich der hässliche Rand um das Display herum weg ist, erinnert in vielen Bereichen an das LG G3. Obwohl das neue Moto X deutlich größer ist als sein Vorgänger, liegt es dank der abgerundeten Rückseite extrem gut in der Hand. 

Die Kamera hat Motorola durch ein 13-Megapixel-Modul ersetzt, die Frontkamera nimmt wie beim neuen Moto G mit 2 Megapixeln auf. Auf den ersten Blick etwas schmal fällt die Leistung des Akkus aus, der über 2300 mAh verfügt. Wie schon beim Vorgänger soll man aber laut Motorola auch beim neuen Moto X problemlos auf 24 Stunden Nutzung kommen.

Dank Snapdragon 801 Prozessor nimmt das neue Moto X auch Filme in 4K auf.
Dank Snapdragon 801 Prozessor nimmt das neue Moto X auch Filme in 4K auf.

Von Außen kaum zu sehen, hat Motorola zahlreiche Verbesserungen am neuen Moto X vorgenommen. Vier Mikrophone kümmern sich neuerdings um die Spracherkennung und dank Gestenerkennung muss man das Moto X noch weniger oft in die Hand nehmen als bisher. Das Hotword für die Spracherkennung kann man nun frei wählen und über ein Gute Nacht Moto X kann man zum Beispiel den Schlafmodus aktivieren. Generell gibt es deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten für die Sprach- und Gestensteuerung.

Eine neue App informiert den Nutzer ausführlich darüber, wozu das Moto X mit seinen speziellen Sensoren fähig ist.
Eine neue App informiert den Nutzer ausführlich darüber, wozu das Moto X mit seinen speziellen Sensoren fähig ist.

Das Moto X wird bereits ab Anfang Oktober via MotoMaker vorbestellbar sein. In den Retailhandel soll es bis Ende Oktober kommen. Während via MotoMaker auch die 32-GByte-Version verkauft wird, gibt es bei Saturn & Co. allerdings nur die 16-GByte-Variante ohne indivduelle Anpassungsmöglichkeiten.

Android User meint…

Das neue Moto X ist schöner als sein Vorgänger und verfügt auch über die besseren Specs. Doch dafür will Motorola auch recht viel Geld sehen. Rund 500 Euro wird das Moto X in der günstigsten Ausstattung (16 GByte Speicher, Bambus-Cover oder schwarz) kosten, andere Rückseiten oder Anpassungen im MotoMaker kosten noch einmal extra. DIe 32-GByte-Variante fängt preislich bei 579 Euro an. Da das Moto X weiterhin auf einen MicroSD-Slot verzichtet, sind die knapp 500 Euro für die 16-GByte-Version etwas gewagt, Android-L-Updategarantie und Pure Android hin oder her. 

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