Start Aktuell CyanogenMod stellt eigenes Account-System zum Orten und Fernlöschen vor

CyanogenMod stellt eigenes Account-System zum Orten und Fernlöschen vor

Die wohl beliebteste Android-Aftermarket-Firmware CyanogenMod hat ein Account-System vorgestellt, über das es in Zukunft möglich sein wird, CyanogenMod-Handys zu orten und auch zu löschen. Zudem wird es in Zukunft zwei Firmware-Zweige geben. Eine signierte Variante der Firmware bringt so mehr Sicherheit aufs Handy.

Wie bei einem herkömmlichen Android-Handy mit Standard-Firmware wird man in Zukunft bei CyanogenMod einen extra Account im Handy anlegen können. Dieser dient anfangs dazu, das Handy über das Internet orten und löschen zu können, so wie es etwa Android Gerätemanager vorgestellt hat. Der Account wird bei CyanogenMod jedoch nicht Pflicht, wer die Funktion nicht nutzen möchte, muss sich nicht registrieren.

CyanogenMod-Account zum Orten und Löschen des Handys

Der CyanogenMod-Account soll später auch dazu genutzt werden können, um sicher und verschlüsselt zu kommunizieren. CyanogenMod Redphone und die End-to-End verschlüsselte SMS-App Text Secure entwickelt hat. Zudem soll später der Login in den CyanogenMod-Foren über den Handy-Account möglich sein.





Das Frontend zum Auffinden und Löschen von CyanogenMod-Handys.

Das CyanogenMod-Accountsystem ist noch nicht Live, der CyanogenMod-Community soll vor der Integration in die Nightly-Builds die Chance gegeben werden die neue Funktionalität im Quellcode zu begutachten, um Fehler zu entdecken und Vertrauen in das neue Accountsystem zu bringen. Bei der Entwicklung wurde besonderen Wert darauf gelegt, dass der Dienst sicher funktioniert. CyanogenMod als Anbieter kann etwa ohne Zutun des Users ein Gerät weder Orten, noch Wipen. Bei anderen vergleichbaren Diensten, ist das nicht zwangsläufig ähnlich umgesetzt.

CyanogenMod signiert in Zukunft seine ROMs

Eine zweite tiefgreifende Änderung betrifft die Signierung der ROMs. Bisher wurden die CyanogenMod-ROMs mit einem "Test-Key" aus dem Android-SDK signiert. In Zukunft wird CyanogenMod seine Builds mit einem eigenen Schlüssel signieren. Dies bringt ein Plus an Sicherheit, das die Firmware nicht mehr so einfach manipuliert werden kann.

Damit ROM-Köche dennoch an der CyanogenMod-Firmware eigene Änderungen einbringen können, wird CyanogenMod in Zukunft einen "User-" und einen "Developer"-Zweig führen. Bei zweiten werden weiterhin die Standard-Keys genutzt, so dass die Firmware wie gewohnt nachträglich verändert werden kann.

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