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Corel Painter – Dein Smartphone Zeichenstudio

Malen, kritzeln, zeichnen. All das bieten die vielen Malprogramme im Play Store an. Die Meisten dieser Programme haben ein paar Stifte, Pinsel und Spray-Dosen zur Auswahl und du darfst eine leere Fläche bemalen. Da die Smartphone-Displays nicht allzu groß sind und dein Finger auch nicht gerade dünn, kommen dabei aber meist nur ein paar Kritzeleien zum Vorschein. Ich habe nun die App Corel Painter für euch getestet. Diese hat im Play Store Screenshots hinterlegt – Ja holla die Waldfee – die haben mich neugierig gemacht.

Wenn du die App zum ersten Mal öffnest, wirst du gefragt ob du eine kleine Übersicht der Funktionen möchtest. Per Fingerwisch navigierst du durch die Übersicht. Es wird erklärt wie du die Pinsel und Stifte wechselst, wo die Farbpalette zu finden ist, die Stiftstärke und die Farbsättigung. Die App bietet eine Spiegelfunktion, das bedeutet du hast ein zweigeteiltes Blatt und beginnst auf einer Seite zu zeichnen. Auf der anderen Blattseite erscheint das gezeichnete Spiegelverkehrt. Das ergibt interessante Bilder. Außerdem bekommst du gezeigt wie du die Layouts gestalten kannst.

Bei Corel Painter änderst du die Papiertextur und wechselst die Hintergründe aus. Du gestaltest sie farbig oder importierst Bilder aus deiner Galerie oder dem Internet. Ebenfalls hast du die Möglichkeit, über die App auf deine Kamera zuzugreifen und ein Foto aufzunehmen und dieses als Hintergrund zu verwenden. In der Übersicht war die Bedienung relativ einfach dargestellt. Die Benutzung war am Anfang allerdings nicht ganz so einfach. Ich hab die App dann erst einmal geschlossen und erneut geöffnet.

Du wählst dir Farbe und Stifte aus und gestaltest den Hintergrund und die Textur deines Blattes.
Du wählst dir Farbe und Stifte aus und gestaltest den Hintergrund und die Textur deines Blattes.

Somit befand ich mich dann bei den Projekten. Hier werden gezeichnete Bilder abgespeichert. Mit einem Fingerwisch nach links kommst du zum Menüpunkt User Artwork. Hier sind viele Kunstwerke von anderen Usern hinterlegt. Durch Anklicken der Bilder erscheint der Name des Bildes und der Name des Künstlers.

Über User Artwork erscheinen Bilder anderer Nutzer.
Über User Artwork erscheinen Bilder anderer Nutzer.

Es ist mir schleierhaft, wie ich mit der App solche Bilder zaubern soll. Aber gut, mein Ehrgeiz ist geweckt. Mit einem Fingerwisch nach rechts lande ich wieder bei den Projekten und klicke auf den kleinen Plus-Button am oberen Bildschirmrand. Es öffnet sich ein Kontext-Menü.

Mit einem Klick auf den Plus-Button wählst du ein neues Blatt aus oder importierst Hintergründe aus deiner Galerie oder dem Internet.
Mit einem Klick auf den Plus-Button wählst du ein neues Blatt aus oder importierst Hintergründe aus deiner Galerie oder dem Internet.

Ich habe nun die Wahl zwischen einem leeren Blatt, einen Hintergrund aus der Galerie, ein Bild welches ich mit meiner Kamera aufnehme oder ich klicke die Suchfunktion an und geben ein Wort (z.B. Blätter) ein, wonach ich suche, und die App zeigt Bilder mit dem Suchwort. Importierte Bilder, egal ob Galerie, Foto oder andere müssen erst angepasst werden, um sie als Zeichenhintergrund zu nehmen. Dazu klickst du auf den blauen Stift am oberen Bildschirmrand um die Funktion zum Bildanpassen auszuwählen.

 Die Farbauswahlpalette rufst du über den Button oben in der Mitte auf.
Die Farbauswahlpalette rufst du über den Button oben in der Mitte auf.
Mit einem Klick auf den Button Pencils erscheint eine Auswahl der freigeschalteten Stifte.
Mit einem Klick auf den Button Pencils erscheint eine Auswahl der freigeschalteten Stifte.

Ganz oben links befinden sich die Pencils: Füller, Kugelschreiber, Tusch-Stift und viele mehr stehen zur Auswahl. Allerdings sind immer nur die ersten zwei Funktionen der Stifte freigeschaltet, alle weiteren sind erst mit Kauf der Pro-Version nutzbar. Nachdem ich mir nun einen Stift ausgesucht habe, bestimme ich noch die Strich-Stärke sowie die Farbsättigung. Dazu genügt ein Klick auf die beiden schwarzen Punkte mit der Zahl rechts und links neben der Farbpalette am oberen Bildschirmrand. Hier stelle ich per Regler die Funktionen ein. Mit einem Klick auf die Farbpalette wähle ich mir die passende Farbe aus. Das hätte man gegebenenfalls etwas einfacher gestalten können. Nun kann ich loslegen und anfangen zu zeichnen.

Sobald ich fertig bin, klicke ich auf die drei Punkte oben rechts. Dort habe ich die Optionen Neues Bild, Speichern, Exportieren, Öffnen, Help, Einstellungen und Beenden. Ich klicke auf Speichern und es tut sich erst einmal nichts. Erst mit einem Klick auf die Pfeil-Zurück-Taste erscheint die Abfrage, Speichern ja oder nein. Ich klicke auf Ja und mein Werk erscheint dann unter dem Punkt Projekte. Dort kann es auch wieder gelöscht oder dupliziert werden. Nun probiere ich noch die Spiegelfunktion aus.

Ein gespiegelter Android-Hase. Tja ein Zeichenkünstler bin ich nicht.
Ein gespiegelter Android-Hase. Tja ein Zeichenkünstler bin ich nicht.

Dazu klicke ich wieder auf den Plus-Button und beginne mit einem neuen Projekt. Zuerst wähle ich jetzt noch eine andere Hintergrundfarbe aus. Dazu klicke ich auf den Stapel Papiere rechts oben. Es erscheint ein schwarz umrandetes Papier. Mit einem Klick darauf änderst du die Papierfarbe sowie die Textur. Die App hat mehrere Papierhintergründe zur Auswahl. Danach klicke ich auf die Spiegelfunktion. Du kannst rechts/links sowie oben/unten spiegeln oder Mandalas kreieren.

Ein mit der App erstelltes Mandala.
Ein mit der App erstelltes Mandala.

Ich entscheide mich für das Mandala. Das macht Spaß und sieht hinterher auch gut aus. Nur alleine mit dem Finger solche Kunstwerke zu erstellen, wie auf den gezeigten Screenshots, ist mir allerdings nicht möglich gewesen. Wer eventuell einen Stift für sein Smartphone besitzt, hat da bessere Karten.

Corel Painter ist kostenlos im Play Store erhältlich. Die App zeigt keine Werbung an. Um alle Funktionen und Pinsel nutzen zu können ist ein Kauf der Pro-Version für 3,72 Euro notwendig.

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