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Backup-Tools für Android

In der guten alten „Palm-Zeit“ war Mobilcomputertechnik simpel: Man verband den Handheld mit dem PC, klickte auf HotSync ? und wie von Zauberhand wurde das System gesichert. Doch was tut man bei Android?

Einer der größten Unterschiede zwischen Android und anderen mobilen Betriebssystemen besteht darin, dass es von Google keine offizielle PC-Software für das Betriebssystem gibt. Deshalb existiert auch kein automatisches Komplettbackup. Stattdessen synchronisieren Android-Geräte ihre Daten mit den Google-Diensten. Dabei gilt: Was Google nicht anbietet, hat backuptechnisch Pech gehabt.

Daten im Gefängnis

Android-Anwendungen arbeiten in einer virtuellen Java-Maschine "Dalvik". Dalvik sorgt dafür, dass die einzelnen Anwendungen in einem Käfig eingesperrt bleiben und keinen direkten Zugriff auf das Betriebssystem haben und sorgt dadurch für eine verbesserte Sicherheit des Systems.

Daraus folgt allerdings ein immenses Problem für Backup-Anwendungen. Solange das Käfigsystem intakt ist, kann die Backup-Anwendung logischerweise nicht auf die Daten der anderen Anwendungen zugreifen. Das bedeutet, dass sie die Daten nicht sichern und/oder zurückspielen kann.

Ein "Rooten" genannter Prozess umgeht diese Sperre und hebelt somit die Sicherheitsmechanismen im Android-Gefängnis aus. Dadurch ergeben sich zwar sehr viele Möglichkeiten für Backups, aber Ihr Telefon oder Tablet gibt sich durch das Rooten auch eine Blöße, wenn Schadsoftware auf das Gerät gelangt. Aus diesem Grund ist dieser Artikel zweigeteilt: Teil 1 befasst sich mit Lösungen für nicht gerootete Geräte, den Rooting-Lösungen widmet er einen Kasten.

Sichern mit Hausmitteln

Kalender und Kontakte verwaltet Android seit jeher in der Google-Cloud. Fügen Sie beispielsweise einen Termin oder einen Kontakt am Telefon hinzu, findet sich dieser – eine aktive Datenverbindung vorausgesetzt – alsbald in Ihrem Google-Konto und umgekehrt.

Seit Version 2.2 "Froyo" bietet Android zusätzlich eine Backup-Schnittstelle [1]. Damit lassen sich auch die Bookmarks und einige Systemeinstellungen sichern. Wenn ein Entwickler die API unterstützt, kann er damit auch seine Daten auf einem Google-Server sichern – die Verantwortung dafür liegt allerdings allein beim Entwickler der Anwendung.

Ob Ihr Android-Gerät diese Backupfunktionen unterstützt, hängt von den Einstellungen ab. Um sie zu aktivieren, starten Sie die Einstellungen, wechseln in die Rubrik Datenschutz und markieren die in Abbildung 1 gezeigte Checkbox.

Abbildung 1: Wenn die Checkbox Meine Daten Sichern markiert ist, werden Daten hochgeladen.
Abbildung 1: Wenn die Checkbox Meine Daten Sichern markiert ist, werden Daten hochgeladen.

Speicherfalle: SD-Karte

Auch wenn die meisten Backup-Programme eine Möglichkeit zur Gratissicherung auf der SD-Karte anbieten, sollten Sie sich nicht darauf konzentrieren oder gar verlassen. Denn spätestens, wenn Ihr Smartphone gestolen werden sollte, ist das Backup wertlos. Aus diesem Grund sollten Sie die Daten entweder bei einem Online-Dienst oder auf dem heimischen PC sichern. Einige Hersteller bieten dazu passende Tools an, Sie können das Backup aber bei jedem Android-Gerät unabhängig davon druchführen.

Dazu melden Sie Ihr Smartphone oder Tablet als USB-Stick auf dem Rechner an und sichern die gewünschten Dateien einfach über den Dateimanager. Die meisten Android-Geräte melden sich am PC automatisch als USB-Massenspeicher an. Eine bekannte Ausnahme davon stellt Samsung dar. Hier müssen Sie zunächst in den Einstellungen unter Drahtlos und Netzwerk | USB-Einstellungen den Modus von Kies zu Massenspeicher ändern. Dann verbinden Sie Ihr Telefon wieder mit dem PC. Es wird wie ein USB-Stick angezeigt und Sie können nun alle Daten einfach auf den PC übertragen.

SMS Backup +

Auch wenn man es sich als Smartphone-User mit GMail-Account kaum vorstellen kann: Manche User versenden tausende SMS pro Jahr und nutzen diese Funktion oft auch für geschäftliche Funktionen. Hier benötigen Sie ein Backup-Tool, um die Kurznachrichten zum Beispiel für einen eventuellen Rechtsstreit zu archivieren.

Das Open-Source-Programm SMS Backup + von Jan Berkel bietet hier kostenlose Abhilfe. Sie finden es im Android Market unter dem Suchbegriff "sms backup berkel" oder über den Qr-Code in der Übersichtstabelle. Aktuell ist die App in Version 1.4.3 verfügbar (Stand: August 2011).

Nach dem ersten Start von SMS Backup+ müssen Sie die App mit Ihrem GMail-Account verbinden bzw. einen GMail-Account einrichten, der die Daten sichern soll. Dazu verbinden Sie ihr Telefon mit dem Internet und aktivieren dann die Checkbox Connect. Im daraufhin aufpoppenden Browserfenster geben Sie Ihr GMail-Passwort ein, um Google zum Freigeben des Accounts zu animieren.

Nachdem diese Hürde genommen ist, fragt SMS Backup +, ob es alle am Telefon befindlichen SMS sofort sichern soll. Dies können Sie entscheiden, wie Sie wollen. Danach aktivieren Sie Auto Backup durch einen Klick auf die Checkbox und das Programm ist einsatzbereit. In der Rubrik Advanced Settings legen Sie unter Backup Settings fest, ob die App nur SMS- und MMS-Nachrichten oder auch die Anrufliste bei Google sichert. Fortan lädt das Programm eingehende SMS- und MMS-Nachrichten sowie die Anrufliste zum ausgewählten GMail-Account hoch. Hier können Sie die Daten natürlich auch verändern und auf dem PC ansehen.

Abbildung 2: Von Haus aus sichert SMS Backup + SMS- und MMS-Nachrichten, die Anrufliste ist optional.
Abbildung 2: Von Haus aus sichert SMS Backup + SMS- und MMS-Nachrichten, die Anrufliste ist optional.

Wenn Sie – trotz der an sich funktionierenden Automatik – einmal eine manuelle Sicherung oder eine Wiederherstellung durchführen wollen, starten Sie die Anwendung aus dem Launcher und klicken je nach Aufgabe auf Backup oder Restore.

SMS Backup & Restore

Wenn Sie Ihre SMS nicht Google anvertrauen sondern lieber in eine XML-Datei auf der Speicherkarte kopieren möchten, dann ist die App SMS Backup & Restore von Ritesh Sahu eine gute Wahl. Einmal auf dem Telefon installiert, lässt sich eine Backup-Datei mittels Klick auf Backup erstellen und mittels Klick auf Restore restaurieren. MMS werden derzeit nicht unterstützt. Eine werbefreie, kostenpflichtige Version ist ebenfalls erhältlich.

XML

XML ist ein HTML-ähnliches Datenformat, das sich besonders gut zur maschinellen Verarbeitung eignet. Eine XML-Datei lässt sich aber auch im Editor oder im Browser öffnen und analysieren.

Abbildung 3: SMS Backup & Restore erstellt Backups im XML-Format auf der SD-Karte.
Abbildung 3: SMS Backup & Restore erstellt Backups im XML-Format auf der SD-Karte.

Bilder in Wolkenkuckucksheim

Das Fotografieren mit dem Smartphone ist heute eine Selbstverständlichkeit und so mancher Urlauber lässt seine Kamera zugunsten des Smartphones zu Hause.. Umso ärgerlicher, wenn die zahlreichen Erinnerungen einem Handydieb zum Opfer fallen oder das Smartphone von der Klippe ins Meer stürzt.

Eine gute Lösung für dieses Problem bieten diverse Cloud-basierte Dienste. Hinter diesem Begriff verbirgt sich das Hochladen der Daten auf einen Server im Internet, der im Fall eines Hardwareschadens (oder der zwangsweisen Umverteilung von Eigentum) unberührt bleibt.

Fotos mit Google+ sichern

Google bietet mit dem hauseigenen Dienst Google+ und der zugehörigen App seit Juni ebenfalls ein automatisches Sichern von Fotos auf seinen Servern an. Auch einige Smartphone-Hersteller bieten einen solchen Dienst, zum Beispiel HTC in Zusammenarbeit mti Facebook. Während jedoch die Bilder bei Facebook in der Regel automatisch öffentlich sind, bleiben sie bei Google+ in der Grundeinstellung privat, sodass Sie ihre Schnappschüsse nicht gleich mit der ganzen Welt teilen müssen.

DropSnap

Ein solcher Anbieter Cloud-Basierter Speicher ist Dropbox, eine von zahlreichen passenden Apps dazu heißt DropSnap Premium und kostet 3 Euro (die Gratis-Version ohne "Premium"-Zusatz lässt sich 3 Tage lang testen, erlaubt aber nur die Sicherung, kein Zurückspielen). Nach dem ersten Start verlangt DropSnap die Zugangsdaten zu Ihrem DropBox-Konto. Sollten Sie noch keines haben, können Sie durch einen Klick auf Create DropBox Account das Konto unmittelbar auf dem Handy erstellen. Nach der Eingabe des Passworts präsentiert sich das Programm wie in Abbildung 4.

Abbildung 4: DropSnap ist einsatzbereit, um Bilder mit Ihrem Dropbox-Konto zu sichern.
Abbildung 4: DropSnap ist einsatzbereit, um Bilder mit Ihrem Dropbox-Konto zu sichern.

Über den Menüpunkt Manage Rules greifen Sie auf die vom Backup-Tool bereitgestellten Parameter zu. In einem ersten Schritt ändern Sie dazu am besten die Regel Default. Im entsprechenden Formular finden Sie zwei Buttons. Der obere gibt den lokalen Quellordner der Daten an, der untere den Zielordner in der DropBox.

Da der lokale Quellordner in der Regel falsch ist, klicken Sie den Button an und wählen den richtigen Ordner aus. Dieser ist von Android- zu Android-Gerät unterschiedlich. Auf einem Galaxy S finden sich die auf der Speicherkarte befindlichen Bilder zum Beispiel im Verzeichnis /sdcard/external_sd/DCIM/Camera.

Haben Sie die Regel angepasst, dann zeigt das Programm die Anzahl der gefundenen Dateien im Hauptbildschirm an. Steht dort weiterhin 0 Files Detected, dann haben Sie etwas falsch gemacht oder noch kein einziges Foto geschossen.

Abbildung 5: Auf dem Galaxy S des Autors finden sich nur zwei Bilder, die gerade gesichert werden.
Abbildung 5: Auf dem Galaxy S des Autors finden sich nur zwei Bilder, die gerade gesichert werden.

Den Zielordner müssen Sie in der DropBox-Anwendung bzw. im Browser anlegen. Dazu loggen Sie sich auf http://www.dropbox.com ein und erstellen den Zielpfad manuell. Über den Settings-Eintrag im Hauptmenü legen Sie zudem fest, ob das Tool die im Ordner abgelegten Dateien nur über WiFi oder auch über das mobile Datennetz sichern soll und ob dieser Vorgang automatisch oder manuell stattfinden soll. In der Grundeinstellung sichert DropSnap die Fotos nur via WiFi-Verbindung und automatsch bei jedem Foto. Zudem wird alle 6 Stunden ein Synchronisationsvorgang im Hintergrund durchgeführt.

Titanium Media Sync

Wenn Sie Ihre Dateien nicht bei Google oder DropBox sichern möchten, sondern auf dem heimischen FTP-Server, dann lohnt sich ein Blick auf Titanium Media Sync. Die App arbeitet ähnlich wie DropSnap, bietet aber neben DropBox zusätzlich auch Support für eigene FTP-, SFTP- und FTPS-Server. Titanium Media Sync kostete 2,32 Euro.

Abbildung 6: Mit Titanium Media Sync kann man seine Daten auch auf den eigenen FTP-Server spielen.
Abbildung 6: Mit Titanium Media Sync kann man seine Daten auch auf den eigenen FTP-Server spielen.

Anwendungen sichern

Apple-Nutzer kennen dieses Prolem nicht: Da alle (offiziellen) Anwendungen aus dem Apple App Store kommen, lassen sich die Apps (nicht aber ihre Einstellungen) nach einem Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen einfach wiederherstellen. Wer unter Android auf Apps aus zusätzlichen Quellen verzichtet, erzielt einen ähnlichen Effekt über den Android Market. Dazu verbinden Sie das Telefon neu mit dem Android-Market-Account und aktivieren Wifi oder 3G. In wenigen Minuten trudeln die via Market installierten Anwendungen wie von Zauberhand wieder ein.

Apps von Drittanbietern und einige Apps aus dem Market lassen sich auch über den ASTRO Datei-Manager sichern. Dies macht insbesondere dann Sinn, wenn man Anwendungen verwendet, die nicht aus dem Market kommen. Nach der Installation des Programms müssen Sie die Lizenzvereinbarung akzeptieren. Danach drücken Sie die Menütaste und wählen Tools | Anwendungsmanager. Hier markieren Sie nun die zu sichernden Anwendungen und drücken auf den Backup-Button. Wollen Sie die Apps wiederherstellen, wechseln Sie dazu auf den Reiter Anwendungen wurden gesichert, markieren hier die gewünschten Einträge und klicken auf Installieren.

Abbildung 7: Über den beliebten Dateimanager "Astro" sichern Sie auch Apps.
Abbildung 7: Über den beliebten Dateimanager "Astro" sichern Sie auch Apps.

Für ein einfaches App-Backup ohne Dateimanager eignen sich zum Beispiel App Backup & Restore und ProMax AppManager. Der ProMax AppManager bietet zudem einige nette Zusatzfunktionen für fortgeschrittene Anwender. So sichert er auch Systemprogramme und lokalisiert im Market findbare Anwendungen anhand der Binärdaten. Zusätzlich zeigt das Programm von ProMax Systeminformationen an und erlaubt sogar das Feststellen der von einer Anwendung verwendeten SDK-Version.

Abbildung 8: AppManager ProMax gibt detaillierte Informationen zu den installierten Anwendungen, hier am Beispiel des Flash Player.
Abbildung 8: AppManager ProMax gibt detaillierte Informationen zu den installierten Anwendungen, hier am Beispiel des Flash Player.

Voll-Backups ohne Root

Obwohl das Durchführen kompletter Backups ohne Rooting aufgrund der eingangs beschriebenen Käfige nicht besonders sinnvoll ist, bieten einige Hersteller von Backup-Programmen Best-Effort-Lösungen an. Die MyBackup-Serie von RerWare sticht dabei besonders hervor. Obwohl die kostenlose Testversion nach 30 Tagen den Dienst verweigert, ist der Funktionsumfang beeindruckend. Das Programm sichert unter anderem die APK-Dateien von Programmen (Apps), Fotos, Termine, Anrufe, Bookmarks, Kontakte, SMS/MMS, Systemeinstellungen und die Einstellungen des Home-Screens. Als Speichermöglichkeit bietet es neben der SD-Karte auch Online-Speicher an, wobei dieser in der Testversion auf 2 MByte beschränkt ist. Die Vollversion kostet 3,50 und bietet 100 MByte Online-Speicher bei RerWare in den USA.

Abbildung 9: MyBackup sichert alles, was man ohne Rooten des Geräts sichern kann.
Abbildung 9: MyBackup sichert alles, was man ohne Rooten des Geräts sichern kann.

Nach dem ersten Start der App müssen Sie zunächste eine E-Mail-Adresse und ein Passwort für die Online-Sicherung auf den Servern von RerWare angeben. Damit können Sie nach einer Sicherung auch ohne Android auf Ihre Daten zugreifen. Um eine Sicherung durchzuführen, klicken Sie auf Backup und wählen aus, ob Sie die Programme oder die Daten sichern möchten. Hinter dieser originellen Gruppierung versteckt sich die Frage, ob es sich um Apps und Fotos (große Datenmengen) oder kleinere Datenmengen (alles andere) geht.

Im nächsten Schritt wählt man aus, ob man die Daten lokal oder auf einem RerWare-Server speichern will. Danach heißt es je nach Umfang der Daten warten, warten, warten. Wie bei allen Backup-Apps müssen Sie auch bei MyBackup auf die Einstellungen der Apps verzichten, wenn ihr Smartphone/Tablet nicht gerootet ist.

Als Alternative zu MyBackup bietet sich Sprite Backup an. Das Programm bezeichnet sich im Launcher als "Backup and Restore". Sein Hersteller bietet keine kostenlose Testversion an, dafür bekommen Sie für 3,50 Euro gleich 1 GByte freien Online-Speicher. Der Funktionsumfang von Sprite Backup ist ebenfalls beeindruckend. Es sichert Daten lokal auf die Speicherkarte, auf einen DropBox-Account oder auf ein Konto bei box.net. Sprite Backup sichert Nutzerdaten, aber keine Apps. Wer mit der etwas komplexen Bedienung leben kann (und seine Apps von Hand sichert), fährt mit diesem Programm sicher exzellent.

Übersicht: Backup-Apps

  Programmname Version Sprache Preis Funktionsumfang der Demoversion Sichert Sichert auf Restauriert Bonusfeatures URL

SMS Backup+ 1.4.3 Englisch kostenlos identisch/keine Demoversion SMS, MMS, Call log GMail SMS https://market.android.com/details?id=com.zegoggles.smssync

SMS Backup & Restore Pro 4.0 Englisch 1,52 Euro zeigt Werbung an SMS SD-Karte SMS https://market.android.com/details?id=com.riteshsahu.SMSBackupRestorePro

DropSnap Premium 1.2.4 Englisch 2,79 Euro zeitlich limitiert Daten DropSnap nichts https://market.android.com/details?id=me.ctso.dropsnap.premium

Titanium Media Sync 2.2.0.1 Deutsch 2,21 Euro keine Demoversion Daten DropBox, FTP Daten https://market.android.com/details?id=com.keramidas.MediaSync

Astro File Manager Pro 2.5 Deutsch 2,79 Euro zeigt Werbung an Anwendungen SD-Karte Anwendungen Dateimanager https://market.android.com/details?id=com.metago.astro.pro

AppManager ProMax Plus 1.8.2 Englisch 1,99 Euro zeigt Werbung an Anwendungen SD-Karte Anwendungen Anwendungsinformationen https://market.android.com/details?id=org.sharksoft.appmanager.plus
  MyBackup Pro 2.7.5 teilweise eingedeutscht 3,49 Euro weniger Speicher, zeitbeschränkt Benutzerdaten, Anwendungen, Fotos Server des Herstellers, SD-Karte Benutzerdaten, Anwendungen, Fotos https://market.android.com/details?id=com.rerware.android.MyBackupPro

Sprite BackUp 2.4.1.171 Deutsch 3,46 Euro keine Demoversion Benutzerdaten DropBox, box.net, SD-Karte Benutzerdaten https://market.android.com/details?id=com.spritemobile.backup

Backups mit Rooting

Wer sein Telefon gerootet hat, greift am besten zu Titanium Backup. Die App sicher auch alle Programme samt ihrer Einstellungen und stellt sie bei Bedarf wieder her. Für technisch sehr begabte User bietet sich NANDroid als Sicherungslösung an. Der Name des Programms leitet sich vom in Android-Smartphones verbauten NAND-Speicherchip ab. Daraus lässt sich auch auf die Funktionsweise des Programms schließen. Ein gerootetes Android-Telefon vorausgesetzt, kopiert es die Inhalte des NAND-Bausteins 1:1 auf den PC. Das heißt, dass man sich dann an einigen GB "Rohdaten" erfreut – allerdings kann man so über NANDroid das Telefon samt Betriebssystem 1:1 in den Originalzustand zurückversetzen.

Fazit

Ärgerlicherweise bietet Google nach wie vor keine Möglichkeit, sein Telefon komplett und ohne nennenswerten Aufwand zu sichern. Derzeit findet sich nur ein Patchwork aus verschiedenen Sicherungslösungen, die zusammen ein mehr oder minder abgesichertes Telefon ergeben. Perfekt ist das sicher nicht. Aber in jedem Fall besser, als im Ernstfall gänzlich ohne Nutzdaten dazustehen.

Infos

  1. Backup-Schnittstelle für Entwickler: http://developer.android.com/guide/topics/data/backup.html

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