Start Magazin Android-User-News

Android-User-News

Google Drive vereinheitlicht Speicher auf 15 GByte


Bei GMail konnte man bisher zehn GByte E-Mails und deren Attachments lagern, fünf GByte standen für beliebige Daten bei Google Drive zur Verfügung, der Rest für E-Mails. Die bisherige Aufteilung war unglücklich für alle, die zwar gerne den Online-Speicher nutzen, aber nur wenig Mails schreiben. Google hat nun den Speicher zusammengelegt: Insgesamt stehen also fünfzehn GByte zur Verfügung.


Wird noch mehr Speicher benötigt, lässt sich der Speicherplatz gegen Geld aufrüsten. Die Tarife fangen bei 4,99 US-Dollar im Monat für 100 GByte Speicher an, für ein TByte werden 49,99 US-Dollar monatlich fällig. Das Angebot endet bei 16 TByte für 799 US-Dollar im Monat – ein Angebot, das wohl nur für Unternehmen sinnvoll sein dürfte. Abgerechnet wird der kostenpflichtige Speicherplatz über Google Wallet.

Energieeffizienz: Intel lässt Konkurrenz alt aussehen

In einem von ABI Research durchgeführten Vergleichstest hängte Intels CloverTrail+-Plattform die Konkurrenz in Sachen Stromsparen mit einem beeindruckenden Vorsprung ab. ABI Research führte mehrere Tests durch, in denen der Stromverbrauch von Intels Z2580 CloverTrail+-, Samsung Exynos 5250- und Exynos Octa-, Qualvomm Snapdragon 600- und Nvidia Tegra 3-Prozessoren verglichen wurde.


Ergebnis: Intels Zögling benötigt bei weitem weniger Strom als die Konkurrenz. Der durchschnittliche CPU-Verbrauch des mit einem CloverTrail+ ausgestatteten Lenovo K900 lag bei 0,85 Ampere, das angeblich so verbrauchsarme Octacore-Rechenzentrum des Samsung Galaxy S4 (US-Version) nuckelte 1,38 Ampere und der Snapdragon 600-Prozessor benötigte stolze 1,79 Ampere. Doch auch beim Spitzenverbrauch konnte Clover Trail punkten, denn dieser lag bei nur 1,05 Ampere. Samsungs Achtkern-Modell benötigte 1,79 Ampere, der Snapdragon 600-Prozessor saugte sogar 2,1 Ampere.

Bei der Baytrail-Plattform verspricht Intel eine weitere Verbesserung gegenüber der im CloverTrail+ verwendeten Saltwell-Cores. Die mit Silvermont-Kernen ausgestatteten System-on-a-Chips (SoCs), die bis spätestens Ende 2014 verbaut werden sollen, könnten der Konkurrenz also erst recht das Fürchten lehren.

Samsung plant Zubehör-Stores

Der Accessoire-Markt für Android-Smartphones wächst. Samsung will mit eigens konzeptionierten Zubehör-Stores seinen Kunden ein ähnlich umfangreiches Angebot wie die Apple Stores bieten – zunächst gibt es die Artikel allerdings nur Online. Insgesamt ist der Smartphone-Zubehörmarkt auf ein Volumen von 44 Milliarden US-Dollar angewachsen. Da ist es nur eine logische Folge, dass sich Samsung in der Accessoire-Sparte breiter aufstellen will. Zusammen mit Drittanbietern will der Smartphone-Riese ein umfangreiches Angebot auf die Beine stellen, das ähnlich wie das der Apple-Stores ausfallen soll. Samsung will zwar zunächst nur sein Web-Business weiter ausbauen, auf Dauer aber auch die Präsenz in den Fußgängerzonen erweitern: Von über 1400 Verkaufsstellen ist die Rede.


CyanogenMod für Galaxy S3: Kein Stable Release


CyanogenMod 10.1 steht kurz vor dem Stable Release. Aktuell hat das Projekt den Release Candidate 5 erreicht, mit einer nahenden Veröffentlichung der finalen Version ist zu rechnen. Für rund fünfzig Smarpthones bietet das CM-Projekt bereits jetzt Monthly und RC-Builds an, also Firmware-Versionen, die sich für den täglichen Gebrauch eignen. Doch ein sehr prominentes Smartphone fehlt: Das Galaxy S3 von Samsung.




Performance-Probleme mit dem Mali-Chipsatz halten die Entwickler davon ab, die aktuelle CM-Version für das SGS3 als stabil genug zu bezeichnen. Deshalb finden sich für das i9300 und i9305 lediglich täglich frisch produzierte Nightly Builds auf den Download-Seiten des CyanogenMod-Projekts. Ob es bei diesem Entschluss bleibt, steht aktuell noch auf der Kippe, denn das Odroid-Board nutzt die gleiche GPU und dieser Build gilt aktuell als "stable".

ZTE startet mit Flagschiffen in Russland

Nachdem die Markteinführung der Grand-Serie in China über die Bühne ging, startet ZTE nun mit vier Top-Android-Smartphones in Russland. Das ZTE Grand S, ZTE Grand Memo und ZTE Grand X Quad sowie das neue ZTE V880H sollen dort noch vor dem Westeuropa-Start verfügbar sein.


Nach den Worten von Ding Haomin, Vizepräsident von ZTE, markiert die russische Markteinführung der Flaggschiff-Smartphones eine neue Ära für das Unternehmen. Das ZTE Grand S und das ZTE Grand Memo verfügen über Quad-Core-Prozessoren, die mit 1,5GHz getaktet sind. Dazu gibt es eine 13-Megapixel-Kamera, die hochauflösende Videos aufzeichnen kann. Die Akkulaufzeit soll im Falle des ZTE Grand Memo bis zu 400 Stunden im Standby-Modus betragen – dem geringen Stromverbrauch des verbauten Prozessors sei Dank.

Um die Orientierung zu erleichtern, verfügen die Handys der Grand-Serie über die neue Oberfläche "ZTE Mifavor", die eine Bedienung mit nur einer Hand ermöglicht. Das ZTE Grand X Quad bietet wie das ZTE V880H den Betrieb mit zwei SIM-Karten, um mühelos z.B. zwischen beruflichem und privatem Gebrauch wechseln zu können.

Google kauft Waze

Waze, der soziale Verkehrs-Informationsservice aus dem israelischen Ranana mit über 50 Millionen Usern, geht in die Hände von Google über. Der Waze-Übernahme gingen zahlreiche Gerüchte voraus. Bereits letztes Jahr war die Rede davon, dass Google-Hauptkonkurrent Apple an einer Aneignung von Waze interessiert sei, später meldete auch Facebook Kaufabsichten an und entsandte sogar Firmenvertreter nach Israel.




Mountain View bringt man in Raanana hingegen ein größeres Vertrauen entgegen. Der kalifornische Konzern hat im Jahr 2010 bereits zwei kleinere israelische Unternehmen erworben: Labpixies für 25 Millionen US-Dollar und Quiksee für 10 Millionen. In beiden Fällen wurden sämtliche Arbeitsplätze in Israel erhalten, im Gegensatz zu Facebook hat Google zudem ein Büro im israelischen Tel Aviv.

Waze gehört zu den cleversten Navi-Apps, die bisher entwickelt wurden. Der Dienst umfasst einen Navi-Service und bietet auf Crowdsourcing basierende Informationen zu Staus, Polizeipräsenz, Unfällen, Blitzern und Verkehrsbehinderungen. Die Social Networking-Komponente von Waze ist also genau das Element, das Google für sein Maps-Angebot noch fehlt.


BMW: iDrive-Update unterstützt Android

BMW macht Neuwagen zu Online-Plattformen. In nahezu jedem neuen BMW, der künftig aus den Fertigungshallen rollt, wird eine SIM-Karte eingebaut, die eine permanente Datenverbindung ermöglicht. Daneben hat BMW angekündigt, seine Connected-App, die es bisher nur für iOS gab, ab Sommer auch für Android anzubieten. Die Neuerungen finden im Rahmen einer größeren Umstrukturierung des BMW-Infotainment-Systems iDrive statt.


Derzeit empfängt beispielsweise der BMW 750Li Musik über Satellitenradio und Verkehrsdaten via FM-Signal; dazu gibt es den BMW Online-Service und die Connected-App. Durch die Reorganisation will BMW alle Dienste unter einen Hut bringen, via SIM-Karte sollen Online-Services (Yelp, Börseninfos, Nachrichten, Parkinformationen, Bilder zu Navi-Zielen und mehr) zudem auch direkt im Auto auf dem iDrive-Interface ohne Umwege nutzbar sein. BMW-Fahrer können aus den Diensten jene abrufen, die sie als nützlich erachten.

BMW wird die Auto-Datenverbindung via SIM und ausgewählte Online-Dienste zunächst im Abo-Modell anbieten, bezahlt wird direkt über das Interface im Auto oder über eine Website. Zudem wollen die Bayern einen Online-Musikdienst starten, der in England, Dänemark, den Niederlanden, Frankreich, Spanien und Italien sein Debut feiern wird. Autofahrer sollen laut BMW Zugriff auf mehr als 250 Millionen Songs erhalten.

AMD: Prozessoren für Mobilgeräte

Lange hatten Qualcomm und Texas Instruments bei der Herstellung von System-Chips für Smartphones keine Konkurrenz zu fürchten. Die "großen" der PC-Branche, AMD und Intel, verpassten schlicht und einfach den Trend. Nur Nvidia schaffte es, seine Tegra-SoCs erfolgreich auf dem Markt zu platzieren. Nach Informationen der PC World möchte nun jedoch auch AMD seine Fokussierung auf Chips für herkömmliche Desktop-PCs und Notebooks mit Windows (oder Linux) aufheben und Bauteile für mobile Plattformen wie Android oder Chrome OS fertigen. Die neuen AMD-Prozessoren für Handys und Tablets sollen auf der x86- und ARM-Architektur basieren.

Einen Zeitplan zur Marktreife von mobilen AMD-Prozessoren wollte AMDs Vizepräsidentin Lisa Su noch nicht nennen, bei der Konzeption sei man jedoch bereits über die Planungsphase hinaus und arbeite bereits mit Entwicklern, Android-Apps auf AMD-Chips zu betreiben.

Sony Xperia Z in Google Edition

Nach dem Samsung Galaxy S4 und dem HTC One wird auch das Sony Xperia Z schon bals als Nexus-Gerät bzw. "Google Edition" im Play Store Einzug halten. Gerüchte von mehreren Nexus-Smartphones machten bereits im Herbst 2013 die Runde, Sony war dabei immer im Gespräch. Nun gibt es zwar noch kein echtes Nexus-Gerät von Sony, aber eine spezielle Google-Edition des wasser- und staubfesten Xperia Z im Play Store. Damit reiht sich Sony hinter Samsung und HTC ein, die bereits entsprechende Geräte angekündigt haben und deren Google-Editions bereits im US-Play Store verfügbar sind.


Die Google Edition unterscheidet sich übrigens de facto nicht von einem Nexus-Gerät: Sämtliche Software-Updates stammen von Google und auch das vorinstallierte Android-System enthält höchstens minimale Änderungen des Herstellers. Zum Preis und zur Verfügbarkeit gibt es noch keine Angaben. Das Angebot wird ziemlich sicher auf die USA beschränkt sein, wir gehen von einem Preis von 599 US Dollar aus.

Großes Interesse am Öko-Fairphone

Das niederländische Unternehmen Fairphone hat sich entschlossen, ein Smartphone unter so weit wie möglich "fairen" Bedingungen auf die Beine zu stellen. Ziel ist es, die Herstellungsprozeduren des Smartphones komplett transparent zu gestalten, die Produktion unter ethischen Gesichtspunkten aufzubauen und die Ressourcenbeschaffung offenzulegen. Beim Bau des Fair-Phones sollen "konfliktfreie" Materialien verwendet werden. Um dies zu garantieren, sieht sich das Fairphone-Team seine Vertragspartner und Zulieferer sehr genau an, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und ein vertretbares Lohnniveau stehen an erster Stelle. Zudem sollen Materialien verwendet werden, die die Umwelt so wenig wie möglich belasten. Das Konzept geht auf: Bereits acht Tage vor dem Ende von Fair Phones "Early Funding Campaign" hat das Unternehmen das erste Planziel von 5.000 Vorbestellungen erreicht, die Nachfrage steigt weiter an.


Wer überlegt, sich ein Gerät des Klein-Herstellers aus Amsterdam zuzulegen und damit zumindest einen Schritt in Richtung bewusstes Konsumieren zu machen, erhält für einen Preis von 325 Euro eine auf 1,2 GHz getaktete Quad Core-CPU (MTK6589M) mit einem GByte RAM. Der kompakte 4,3-Zöller hat 16GByte Speicher (erweiterbar via microSD), eine 8MPixel-Hauptkamera, eine 1,3MPixel-Videochatkamera, Dual SIM-Support und Android 4.2 Jelly Bean an Bord. Das haut Android-Freaks zwar nicht um, für ein "Fair Trade"-Phone sind Preis und Features jedoch angemessen.

Toshibas neue Tablet-Androiden eXcite Pure, Pro und Write starten bereits im Juni

Als erfolgreicher Produzent von Notebooks möchte Toshiba in Zukunft auch auf dem Android-Markt eine Rolle spielen. Den Erfolg sollen dazu drei neue Tablet-Modelle aus der eXcite-Reihe bringen. Mit den Pure, Pro und Write Tablets wird der ganze Markt abgedeckt. Speziell das Write mit hochauflösenden Display und Digitizer-Stift ist für Android-User mit hohen Ansprüchen interessant. Der Einstieg in Toshibas Tablet-Welt beginnt mit dem günstigen Pure-Modell. Für 299 Euro bekommen Käufer ein 10,1-Zoll-Gerät mit Tegra-3-Chip, WXGA-Display (1280×800 Pixel Auflösung) und 16 GByte internem Speicher. Über einen microSD-Slot lässt sich der Speicher jedoch um bis zu 64 GByte aufstocken. Insgesamt ist die Ausstattung gegenüber den beiden Schwester-Modellen deutlich abgespeckt.



Interessant wird es bei den Modellen Pro und Write. Hier kommt Nvidias neuer Tegra 4 zum Einsatz. Damit hat Toshiba einen der ersten Androiden mit diesem Chip am Markt. Auch die restliche Technik kann sich sehen lassen. Ein extrem scharfes PixelPure-Display mit 2560×1600 Pixel Auflösung, hochwertige harman/kardon-Lautsprecher und eine HDR-fähige 8-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz komplettieren die Eckdaten.

Am Ende der Produktlinie steht das Toshiba eXcite Write. Technisch basiert es auf dem 499 Euro teuren Pro-Modell, allerdings wurde noch ein Digitizer in das Display integriert. So können Sie mit einem Stift sehr präzise auf dem Display schreiben und zeichnen. Toshiba liefert dazu mit "TruNote" auch gleich eine passende App mit, die handschriftliche Notizen und Zeichnungen in durchsuchbare Office-Dokumente übersetzt. Die 32 GByte-Version kostet 599 Euro.

Kommentiere den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here