18. November 2022
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Nexus 7 zeitweise ausverkauft

Der Ansturm auf das Nexus 7 ist groß – auf Google Play war das Tablet in den USA zeitweise nicht mehr zu haben. Das 199 Dollar teure Gerät kommt nach dem Marktstart sehr gut an-, und ASUS mit der Fertigung kaum hinterher. Es handelt sich allerdings lediglich um eine temporäre Angelegenheit, inzwischen kann das Tablet, das in Zusammenarbeit mit ASUS entwickelt wurde, wieder geordert werden. Nach dem Marktstart im Juli dieses Jahres sah sich Google jedoch bereits das zweite Mal zu einem Rückzieher gezwungen. So erschien auf Google Play mehrmals "coming soon", wenn man das 8GByte-Modell des Tablets in den USA bestellen wollte. Mit der 16GByte-Version musste Mitte Juli ähnlich verfahren werden – der große Bruder war rund zwei Wochen lang nicht mehr zu haben. Für Google sind das keine schlechten Nachrichten, denn sie untermauern den Erfolg der flinken Kindle Fire-Konkurrenz, für den Endverbraucher ist die Angelegenheit hingegen etwas ärgerlich.


Tabletmarkt: Samsung erringt Silbermedaille

Im zweiten Quartal 2012 konnte Samsung seine Tablet-Absätze im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr um 117 Prozent nach oben schrauben. Apples iPad landet jedoch erneut auf dem ersten Platz. Die Südkoreaner haben von April bis Juni 2012 2,4 Millionen Tablets verkauft. Verglichen mit den 1,1 Millionen Tablets im gleichen Zeitraum 2011 stellt das einen Anstieg von 117 Prozentpunkten dar. Cupertino hingegen konnte im Q2 2012 rund 17 Millionen Tablets an die Frau und den Mann bringen und seinen Absatz damit um rund 84 Prozent ausbauen. Amazon klettert mit 1,3 Millionen verkauften Kindle Fire ebenfalls auf’s Stockerl, Asus hat mit 855.000 verkauften Einheiten den Einzug in die Medaillenränge im zweiten Quartal 2012 verpasst.


Android bekommt eigenes, offizielles Blog

Googles Angestellte betreiben zu zahlreichen Google-Produkten offizielle Blogs, in denen sie neue Funktionen oder Änderungen in einem ungezwungenen Umfeld auf unvermittelt-sympathische Weise vorstellen können. Nur Android hatte bislang noch kein offizielles Blog, eine Lücke, die jetzt geschlossen wurde. Im offiziellen Android-Blog unter http://officialandroid.blogspot.com erfahren Sie in englischer Sprache zahlreiche Neuigkeiten rund um Android – und das aus erster Hand. Vieles ist jedoch für deutsche Leser nicht relevant, da die entsprechenden Produkte oder Funktionen noch nicht in Europa verfügbar sind. Weder Google Wallet, noch Google-Maps-Indoor-Karten oder der Nexus Q sind für deutschsprachige Länder aktuell ein Thema.

Google wird zum Internet-Anbieter

Google steigt mit Google Fiber in die Welt der Internet- und Kabel-TV-Anbieter ein und lehrt die Konkurrenz das fürchten. In der Pilot-Stadt Kansas City möchte Google in Zukunft generell einen kostenlosen Internetzugang anbieten, wer bis zu 120 Dollar im Monat bezahlt, bekommt dazu Gigabit-Speed, unzählige Fernsehprogramme und reichlich Hardware von Google ins Haus gestellt. In einem Auswahlprozess hatten sich über 1000 amerikanische Gemeinden beworben, letztendlich fiel die Entscheidung auf die rund 2 Millionen Einwohner zählende Metropolregion im Westen des US-Bundesstaates Kansas. Google will aber nach und nach sein Netz ausbauen – basierend auf der Anzahl der Interessanten wird Mountain View weitere Städte an sein Netz anschließen.

Die Preise für den Internet-Anschluss von Google beginnen bei 0 Dollar im Monat, das Unternehmen möchte offiziellen Angaben nach somit seinen Teil dazu beitragen, die digitale Kluft zwischen arm und reich oder Bewohnern von ländlichen und städtischen Gebieten zu schließen. Uneigennützig werden wohl aber auch die kostenlosen Anschlüsse nicht vergeben, Google erhält exklusive Einblicke in das Surf-Verhalten seiner Nutzer und kann noch gezielter Anzeigen schalten.

Schwachstellen bei NFC gefunden

Sicherheits-Spezialisten haben Fehler in der NFC-Implementation auf älteren Android-Geräten gefunden, auch aktuelle Androiden können betroffen sein. Generell dient NFC der kabellosen Kommunikation zwischen Handys oder auch zwischen Smartphones und so genannten Smarttags. Diese kleinen Sender/Empfänger können in Kreditkarten oder Aufklebern integriert werden, so dass das Handy Daten aus Ihnen auslesen kann. Benutzt wird die Technik mittlerweile auch bei der Einführung des Handys als virtuelle Geldbörse, Kassen-Systeme könnten so Gelder übermittelt bekommen. Doch in der NFC-Technik liegen auch Gefahren. Problematisch ist nicht unbedingt das NFC-Protokoll an sich, sondern die Art und Weise, wie Google die Technik implementiert hat. Die größte Schwachstelle findet sich in der Implementation von NFC auf dem Nexus S mit Android 2.3. Hier wurden massive Lücken wie beispielsweise Speicherüberläufe entdeckt, die sich über NFC direkt ausnutzen lassen, indem man dem Gerät manipulierte NFC-Tags unterschiebt. So lässt sich dann schadhafter Code direkt auf dem Handy ausführen, ohne dass man das Gerät in die Hand nehmen muss. Einige dieser Fehler wurden mit Android 4.0 behoben, doch nicht alle, so dass sich die Schwachstelle eventuell auch auf der aktuellen Android-Version ausnutzen lässt.

Android 4.0 für Huawei Honour

Das Honour/Honor von Huawei ist ein typisches Mittelklasse-Smartphone, verfügt aber über eine überdurchschnittlich gute Akkulaufzeit. Huawei hat jetzt das Update auf Android 4.0 "Ice Cream Sandwich" freigegeben und dem Gerät zu mehr Elan verholfen. Das Huawei Honour gehört zu den Android-Smartphones mit der besten Akku-Laufzeit. Das Handy ist hierzulande schon recht lange erhältlich und wurde teilweise auch schon mit Android 4.0 verkauft. Jetzt gibt es das offizielle Update auf Android 4.0 für alle Honour-Modelle, entweder per Over the Air Update (OTA) oder als Direktdownload via http://www.huaweidevice.com/de. Laut Huawei hat man sich beim Update viel Zeit gelassen, um die gute Laufzeiten des Smartphones auch unter Android 4.0 zu erreichen. Einen Testbericht zum Huawei Honour finden Sie in der Ausgabe 08/2012 von Android User. Der aktuelle Internetpreis des Smartphones liegt bei knapp 240 Euro.


Nexus-Q-App nun auch für ältere Androiden

Die zur Bedienung des Nexus Q Multimedia-Balls notwendige App war bisher nur auf Geräten mit Android "Jelly Bean" 4.1 installierbar – das wurde auch im Android User-Test bemängelt. Mit dem neusten Update der App unterstützt der Q nun aber auch Geräte ab Android 2.3, außerdem wurde die YouTube-App überarbeitet, so dass man sie jetzt auch mit dem Nexus Q benutzen kann. Mit der ursprünglichen App schloss Google Abermillionen von potentiellen Q-Käufern von der Nutzung seines neuen Multimedia-System aus. Wie versprochen hat Google die Q-App jedoch nun überarbeitet, so dass sie sich auf allen Geräten mit mindestens Android 2.3 installieren lässt. Allerdings ist die Q-App nach wie vor nicht in Deutschland verfügbar, da hier der kleine Multimedia-Ball gar nicht vertrieben wird.


Aldi Süd: MEDION P4310 auf Resterampe

Das MEDION P4310 alias ZTE Skate wurde von Aldi schon öfters im Programm geführt. Es war das erste Android-Gerät, das Aldi unter dem Medion-Label vertrieben hat und gehört daher auch langsam zum Alteisen. Für aktuell 129 Euro ist es aber dennoch ein akzeptables Schnäppchen. Das MEDION P4310 stammt ursprünglich vom chinesischen Hersteller ZTE. Vor wenigen Monaten war ZTE in Europa noch praktisch unbekannt, doch inzwischen ist ZTE der viertgrößte Handy-Produzent weltweit, das Unternehmen aus dem Shenzhen High-Tech Industrial Park verkauft mehr Handys als Apple. Im Test-Fazit aus dem Januarheft 2012 hieß es: "Viel Display für wenig Geld, damit lässt sich die Leistung des Lutea 2 eigentlich am ehesten beschreiben." Im Gegensatz zu früheren Angeboten beinhaltet das Paket für 129 Euro eine 4 GByte große Speicherkarte, weiterhin dabei ist eine KFZ-Halterung mitsamt Ladegerät für den Zigarettenanzünder. Ausgeliefert wird das MEDION P4310 weiterhin mit Android 2.3, mit Updates sollte nicht gerechnet werden.


HTC Desire HD bekommt kein ICS

HTCs ehemaliges Flaggschiff, das HTC Desire HD, ist gerade einmal 1,5 Jahre alt und trotzdem zu schwach, um Android 4.0 ICS anzutreiben. So lautet zumindest das offizielle Statement von HTC. Der Hersteller hat das Update abgesagt. Entgegen einem ersten Zeitplan wird die Aktualisierung für das Desire HD wohl nicht kommen. Der kanadische Provider Telus hatte im Vorfeld die Update-Liste aus seinem Programm gestrichen, weil die Performance während hauseigener Tests wohl nicht ausreichend war, was jedoch von HTC im Anschluss dementiert wurde. Nun jedoch hat HTC selbst das Update von seiner Webseite gestrichen, die Begründung: mangelnde Performance. Der Hemmschuh ist jedoch laut HTC nicht Android 4.0, sondern HTCs eigene Oberfläche Sense. HTC schreibt, dass das Desire HD mit der ausgelieferten Sense-Version am besten laufen würde, bezüglich Android 4.0 verliert HTC kein Wort.


Edle Samsung-Taschen von Boenso Design

Die aufwändig verarbeiteten Smartphone-Schoner aus feinstem Glattleder schützen Samsung-Geräte vor äußeren Einflüssen und verpassen den Androiden ein exklusives und ansprechendes Aussehen. Mit den Taschen von Boenso Design schlägt man also zwei Fliegen mit einer Klatsche: Zum einen werden die Samsung-Spitzenprodukte geschützt, zum anderen sehen sie in einer schicken Lederhülle noch hochwertiger aus. Eine Galaxy S3-Hülle geht für 29,90 Euro über die Ladentheke, der große Bruder kostet für das Galaxy Tab 2 7.0 (P3100) 39,99 Euro und für das Galaxy Tab 2 10.1 (P5100/5110) 49,90 Euro. Beide Tablet-Cover verfügen zudem über eine Standfunktion, somit fungieren sie als ideale Helfer während dem Betrachten von Videos, bei Diashows oder bei Präsentationen. Alle Boenso-Taschen sind handgefertigt und verfügen über Aussparungen für alle wichtigen Anschlüsse und Tasten. Weitere Informationen finden Sie direkt auf der Homepage unter http://www.boenso-design.com.


Angry Birds auf Marsmission

Momentan ist auf dem roten Planeten viel los: Curiosity, der aufwändig gestaltete NASA-Rover, erforscht die Oberfläche des roten Planeten. Grund genug für Rovio, ein Angry Birds Space: Red Planet-Update anzukündigen. Sie werden bereits erraten haben, wohin die Reise der eifrigen Flattermänner diesmal geht: Auf den Mars. Rovio kündigte die neuen Level für den Herbst 2012 an, auf YouTube findet sich bereits ein kurzer Teaser zu Angry Birds Space: Red Planet.


Sony Xperia GX kurz vor dem US-Start

Das Xperia GX dürfte Sonys neues Android-Flaggschiff werden. In den USA wurde das neue Smartphone von der Zertifizierungsbehörde FCC bereits zugelassen, was auf einen baldigen Marktstart hindeutet. Bei dem Gerät handelt es sich um eines der ersten 5-Band-Android-Smartphones. Das Gerät lässt sich somit praktisch überall auf dem Globus nutzen, unterstützt zudem auch LTE. Weitere Alleinstellungsmerkmale des Xperia GX sind das 4,6 Zoll große Display mit einer Auflösung von 1280×720 Pixeln und die Hauptkamera mit 13 Megapixeln. Als CPU kommt ein auf 1,5 GHz getakteter Snapdragon S4 Dual Core-Prozessor von Qualcomm zum Einsatz. Beim Design hat man die Kurvenform des SE Xperia S übernommen und mit der rechteckigen Bauform der aktuellen Sony-Reihe kombiniert.


HTC One-Serie: Aktualisierung auf Jelly Bean

HTC hat mit seiner One-Serie einen guten Treffer gelandet. Die Modelle sind optisch gelungen, warten mit tollen Neuerungen auf und sind durch die Bank schnell. In einem kurzen Statement an das amerikanische Blog "The Verge" hat HTC bestätigt, dass die Top-Modelle aus der One-Serie ein Update auf Jelly Bean bekommen werden, der Zeitpunkt und weitere Details werden noch bekannt gegeben. Konkret genannt wurden das HTC One X und HTC One XL, sowie das etwas kompaktere Modell HTC One S. Explizit ausgelassen wurde jedoch das Budget-Modell HTC One V, das wir bereits im Test hatten.


Google aktualisiert SDK für Jelly Bean

App-Entwickler können durchstarten: Google hat sein Toolkit (SDK) in einer neuen Version veröffentlicht, die es Programmierern erlaubt, Anwendungen für Android Jelly Bean und das Galaxy Nexus 7 Tablet zu optimieren. Dadurch wird sichergestellt, dass Apps und Spiele auch einwandfrei unter Jelly Bean funktionieren. Auf dem Galaxy Nexus mit Jelly Bean konnte vereinzelt festgestellt werden, dass Anwendungen mit dem neuen System nicht zurecht kamen. Das Gerät unterstützt eine bislang recht selten genutzte Auflösung, außerdem besitzt es keine Front-Kamera, was Entwickler im Auge behalten sollten. Anwender können sich bei Jelly Bean auf eine schnellere und bessere Sprachsuche, den persönlichen Assistenten Google Now und eine deutlich verbesserte Performance freuen.

Asus Transformer-Modelle: Update auf Jelly Bean

Gute Nachrichten für alle Besitzer eines Asus-Tablets: Mit ziemlicher Sicherheit bekommen sämtliche Transformer-Tablets das Update auf Android 4.1 alias Jelly Bean. Asus gehörte schon beim Sprung von Android 3.0 auf 4.0 zu den ersten Firmen, die Ice Cream Sandwich auf ihren Tablets verteilte. Die Firma ließ via Facebook verlauten, dass nicht nur sämtliche aktuellen Modelle, sondern auch das erste Transformer TF101 sowie das Slider-Modell SL101 in den Evaluierungsprozess für Android 4.1 "Jelly Bean" eingeschlossen sind, sodass sämtliche Transformer-Modelle das Update auf die neueste Android-Version erhalten sollten. Das Update dürfte frühestens im September, eher Anfang Oktober starten.


Mini-PC ODROID-X mit Quad Core-CPU

Der ODROID-X ist nicht als fertiges Produkt gedacht, sondern als Plattform für Entwickler, die auf Basis der Platine neue Produkte bauen möchten. Auf dem Board steckt eine mit 1,4GHz getaktete Vierkern-CPU vom Typ ARM Cortex-A9 und eine Mali-400-GPU, wie man sie vom Samsung Galaxy S III kennt. Genug Kraft also, um den ODROID-X auch als Desktop-PC nutzen zu können. Die Platine des ODROID-X ist mit 90 x 94 mm nicht viel größer als die eines Raspberry-PI, der in den vergangenen Monaten schon viel positives Feedback bekommen hat. Allerdings steckt auf dem ODROID-X kein schwachbrüstiges Single Core-Rechenzentrum, sondern die selbe Technik, die man schon vom aktuellen Power-Handy Samsung Galaxy S III kennt. Mit einem Preis von nur 129 Dollar bewegt sich der ODROID-X allerdings in ähnlich niedrigen Preis-Sphären wie der Raspberry PI.


Karbonn Smart Tab

Laut Eigenangaben ist das Karbonn Smart Tab 1 nach dem Nexus 7 erst das zweite Tablet weltweit, das überhaupt mit Android 4.1 Jelly Bean arbeitet. Bis dato ist das Gerät nur in Indien und zu einem Preis von 125 US-Dollar zu haben. Googles Nexus 7 bleibt damit nicht allein in den Elektromarkt-Regalen: In Indien gesellt sich das Karbonn Smart Tab 1 dazu. Mit dem auf MIPS basierenden und 1,2 GHz schnellen JZ4770 SoC (System on a Chip) von Ingenic ausgestattet, können indische Kunden das Gerät nun direkt über die Karbonn-Website, verschiedenen Online-Portale und Einzelhändler wie Walmart für 6999 indische Rupien, was in etwa 125 US-Dollar entspricht, erwerben. Das Anfang Juli bereits mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich erhältliche Gerät wurde nun mit Android 4.1 Jelly Bean versehen und damit auf den neuesten Stand gebracht. Der Hersteller gibt an, in Indien monatlich bis zu 200.000 der MIPS-Tablets absetzen zu wollen.


Nexus 7-Spot erfolgreicher als Apple-Kampagne

Die olympischen Spiele zogen die sportbegeisterten Amerikaner vor die Fernseher. Google und Apple-Werbespots bescherte das Aufmerksamkeit wie sonst nur beim Super Bowl. Der Endstand im Werbe-Wettbewerb: 1:0 für Google. Während den olympischen Spielen lieferten sich nicht nur Athleten spannende Duelle, auch Google und Apple fanden sich mitten in einem leidenschaftlichen Schlagabtausch wieder. Dieser fand jedoch nicht auf der Tartan-Bahn oder in der Schwimmhalle statt, sondern auf der Mattscheibe: Die Unternehmen gaben Millionen US-Dollar für die Sendezeit ihrer Anzeigen-Kampagnen aus. Ace Metrix, ein Unternehmen, dass den Erfolg von Werbemaßnahmen analysiert, kam zu dem Schluss, dass Googles Nexus 7-Werbespot auf eine positivere Resonanz stieß als Apples Genius-Kampagne. Google setzte in seinem Streifen auf eine Vater-Sohn-Darstellung während eines turbulenten Campingtrips, um sein Budget-Tablet ins rechte Licht zu rücken, Apple dagegen bringt den "Genius" in’s Spiel, der Menschen im Alltag die Omnipotenz von Apple-Geräten vor Augen führen soll. Von den drei veröffentlichten Apple Genius-Spots landete nur einer über der 50 Prozent-Marke auf der von Ace Metrix entwickelten Effektivitäts-Skala. Googles Spot hingegen erreicht 662 von 950 Punkten, was knapp 70 Prozent Effektivität gleichkommt.

Note-Konkurrent von HTC?

HTC will Samsung Marktanteile auf dem Phablet-Markt streitig machen. Kurz nach der Vorstellung des Samsung Galaxy Note 2 auf der IFA bringt das taiwanische Unternehmen voraussichtlich ein Konkurrenzmodell heraus, von dem erste Benchmarks aufgetaucht sind. Das Samsung Galaxy Note ist ein Erfolgs-Smartphone – der Konkurrenz in Form von HTC ist das natürlich nicht entgangen. Die Taiwaner wollen deshalb ab Herbst selbst mit einem 5-Zoll-Smartphone mit 1794×1080 Pixel Auflösung aufwarten können. HTC will das Groß-Smartphone zwischen September und Oktober dieses Jahres an die Startlinie bringen. In den Messwerten eines kürzlich aufgetauchten Benchmarks war von Android 4.0.4 Ice Cream Sandwich, einem Qualcomm MSM8960 Snapdragon S4-Prozessor und einer Adreno 320 GPU die Rede. Eventuell handelt es sich bei den Spezifikationen aber auch um die Werte eines 7-Zoll-Tablets.

Neuer Nova Launcher im Public Beta-Stadium

Die neueste Ausgabe des Nova Launcher hat die Beta-Phase erreicht. Er basiert auf Jelly Bean, ist wie seine Vorgänger sehr ansprechend gestaltet und dürfte Nova zu einer Menge neuer Fans verhelfen. Die Entwickler von Tesla Coil Software haben sich nicht auf ihren Lorbeeren ausgeruht und dem Nova Launcher eine komplette neue Optik auf Jelly Bean-Basis samt neuer Funktionen verpasst. Fans des Launchers können sich freuen: Basierten alle bisherigen Versionen der hübschen Benutzeroberfläche auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich, setzt die neueste Public Beta auf Android 4.1 Jelly Bean im Hintergrund. An folgenden Funktionen wurde insbesondere gearbeitet: Automatische Desktop- und Widget-Anpassung, Wischgesten, weichere Abläufe, Einstellmöglichkeiten analog anderer Launcher und vieles mehr.


Umsatzrückgang bei HTC

HTC veröffentlichte seine Umsatzzahlen für den Monat Juli 2012 – im Vergleich zum Vergleichsmonat 2011 musste das Unternehmen 45 Prozent Umsatzeinbußen hinnehmen. Der Grund: Zu große Produktdiversifikation und die starke Konkurrenz. Nach der Ankündigung von HTC, sich vom südkoreanischen und brasilianischen Markt komplett zurückzuziehen, erwarteten Brancheninsider bereits schlechte Nachrichten. Diese wurden nun von bestätigt – die HTC-Umsatzzahlen hinken den Erwartungen hinterher. Der Hauptgrund für die Verkaufsrückgänge liegt schlicht und ergreifend darin, dass sich die HTC One-Serie zu schlecht verkauft. Erreichte der taiwanische Konzern im Juli des letzten Jahres noch einen Umsatz von 45,11 Milliarden NT$ (Neue Taiwan Dollar), wurden ein Jahr später lediglich 25 Milliarden NT$ eingenommen. Ein weiterer Grund für das Verkaufs-Debakel dürfte sein, dass HTC trotz anfänglicher Beteuerungen, es würde sich ab dem Frühjahr 2012 auf einige wenige Modelle konzentrieren, mit dem One X, One S und One XL gleich drei Flaggschiff-Geräte auf den Markt gebracht hat.

Galaxy Tab 7.7 bleibt verboten

Die neueste Entscheidung im ewigen Streit der beiden Smartphone-Mächte Apple und Samsung entschied das Düsseldorfer Oberlandesgericht. Das Galaxy Tab 10.1N darf zwar weiterhin vertrieben werden, der kleine Bruder Galaxy Tab 7.7 muss allerdings vorerst in den Schubladen bleiben. Das OLG hat im Falle des Galaxy Tab 10.1N die landesgerichtliche Entscheidung bestätigt. In dieser hatte das Gericht entschieden, dass das Gerät ausreichend anders gestaltet wurde, so dass das Verkaufsverbot des Galaxy 10.1 nicht auch das extra für den deutschen Markt entworfene 10.1N betrifft. Beim Galaxy Tab 7.7 obsiegte allerdings Apple, hier sah das Gericht eine Verletzung von Apples Gemeinschaftsgeschmacksmuster, das beliebte Tablet ahme besonders auf der Rückseite und in der Seitenansicht das iPad unzulässig nach. Das Oberlandesgericht verfügte das Verkaufsverbot für das Galaxy Tab 7.7 nun für die komplette Europäische Union, in Deutschland war das Galaxy Tab 7.7 wegen früherer Urteile ohnehin kaum zu bekommen. Dem aktuellen Umsatz des Galaxy Tab 7.7 wird das Urteil kaum schaden. Andere Modelle mit ähnlichen Display-Größen sind mit besseren CPUs schon günstiger zu bekommen.


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