Die beliebte Aftermarket-Firmware CyanogenMod wird als Open-Source-Projekt entwickelt. Der Quellcode für sämtliche eigenen Entwicklungen liegt offen, allerdings enthält die Firmware durchaus auch proprietäre Komponenten wie etwa diverse Treiber für Webcams oder andere Hardware. Zudem war auch immer der ROM Manager vorinstalliert, ein eigenes Update-Tool ersetzt diesen in Zukunft.
Manchmal lohnt es sich, ein wirklich freies System einzusetzen. Wie aus einem (mehrfach updateten und breit diskutierten) Post bei Google+ hervorgeht, sind die Entwickler der freien Android-Variante Cyanogenmod der Meinung, ihre Systeme ließen sich nicht durch den jüngst publizierten USSD-Angriff beschädigen.
CyanogenMod wird immer mehr zur kompletten Android-Distribution mit eigenen Programmen. So hat die Aftermarket-Firmware zum Beispiel mit Apollo schon einen extra Musik-Player. Die Integration eigener Apps geht nun mit einem Taschenrechner weiter, der deutlich mehr kann als der einfache Rechner von Android. Sie können Ihn auf jedem Androiden ab Ice Cream Sandwich installieren.
Ursprünglich hieß es vom CyanogenMod-Team, dass CM9.0 die einzige und letzte Ausgabe aus dem CM9-Zweig der Aftermarket-Firmware sei. Nun aber haben es sich die Entwickler doch noch einmal anders gedacht. Mit CM9.1 gibt es ein Update der beliebten Firmware, das die Voraussetzung für eine eigene NFC-Zahlungsapp schafft.
Nach der Freigabe von CyanogenMod 9 schalten die Entwickler der beliebten Aftermarket-Firmware CyanogenMod sofort um auf die nächste Ausgabe der Software. CyanogenMod 10 wird auf Googles neuster Android-Basis Jelly Bean aufbauen und so dank "Projekt Butter" die Android-Firmware noch geschmeidiger machen. Die neuste Boot-Animation zeigt auch, dass CyanogenMod langsam erwachsen wird.
Die Entwickler rund um die beliebte Android-Firmware CyanogenMod haben die Arbeit an CM9 abgeschlossen. Aktuell sind die Server des Projekts damit beschäftigt die Firmware-Images zu bauen. Mit dem auf Android "Ice Cream Sandwich" 4.0 aufbauenden Release ist die Arbeit an CM9 abgeschlossen, die Entwickler setzten nun alles dran CM10 auf Basis von Jelly Bean vorwärts zu bringen.
Mit dem HTC G1 nahm im Jahr 2008 die Erfolgsstory von Android weiland ihren Anfang. Offiziell gibt es für den Ur-Androiden jedoch ab Android 1.6 Donut keine Updates mehr. Den XDA-Developers war das ein Dorn im Auge.
Wer ein HTC Desire, LG Optimus One, Nexus One oder Samsung Galaxy Ace sein eigen nennt, der hat wahrscheinlich schon länger die alternative Firmware CyanogenMod auf seinem Handy installiert. Sie ist aktueller und oft auch schneller, als die von den Herstellern entwickelten Systeme. Die Hoffnung war groß dank CyanogenMod auch ICS oder gar Jelly Bean auf älteren Androiden laufen lassen zu können, doch die aktuelle Veröffentlichung von CyanogenMod wird einige Leser enttäuschen.
Die Entwickler vom CyanogenMod-Team haben einen zweiten Veröffentlichungskandidaten von CyanogenMod 9 (Andorid 4.0) zum Download freigegeben. Die neue RC2-Version unterstützt auch ein paar weitere Geräte.
Aktuell liegt der Fokus der CyanogenMod-Entwickler auf die neunte Ausgabe ihrer Android-Distribution. Mit Ihr werden dann endlich zahlreiche Androiden in den Genuss von Android 4.0 aka Ice Cream Sandwich kommen. Doch hinter den Kulissen wird schon an CM10 mit Jelly Bean gearbeitet, ein Video zeigt den aktuellen Stand der Entwicklung.