Android User http://www.android-user.de Alles zum Thema Android Tue, 26 May 2015 19:42:30 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.2.2 Workshop: Das Nexus 7 Tablet als Android-Bordcomputer im Auto – Teil 1 http://www.android-user.de/workshop-nexus-7-tablet-als-android-bordcomputer-im-auto-teil-1/ http://www.android-user.de/workshop-nexus-7-tablet-als-android-bordcomputer-im-auto-teil-1/#comments Tue, 26 May 2015 19:28:49 +0000 http://www.android-user.de/?p=83543 Heute stellen wir euch den ultimativen Android Kfz-Boardcomputer vor. Fehler auslesen, navigieren, Motorwerte wie Ladedruck und vielem mehr hat unser Nexus 7 zu bieten. Wenn du erst mal soweit bist, dass alles funktioniert, willst du gar keinen fest verbauten Bordcomputer mehr. In unserem zweiteiligen Workshop zeigen wir dir, was das Nexus 7 im Auto so alles kann, und wie du es einrichtest.

Die Autoindustrie hat es spät erfasst: Externe Board Computer sind voll im Trend und kosten im Gegensatz zu den Preisen für fest verbaute Systeme kein Vermögen. Android im Auto ist zwar auch ein Thema, bis daraus aber in Deutschland was wird, kannst du getrost noch ein paar 10.000 km fahren…. Fest eingebaute Board Computer sind nicht nur deutlich teurer als eine Hersteller-unabhängige Lösung, sondern haben oft auch nur ein mäßiges Display oder gar einen künstlich begrenzten Funktionsumfang (Feature X gibt es nur gegen Aufpreis, obwohl die Funktion serienmäßig verbaut ist). Schluss damit! Wir zeigen euch, wie praktisch jedem PKW das ultimative Android Multimedia Board Computer System einverleibt werden kann. Euren Ideen und Möglichkeiten sind nahezu keine Grenzen gesetzt.

Welche Funktionen bietet ein Android-Tablet im Auto?

Das Nexus 7 kann als Bordcomputer gleichzeitig Motorwerte darstellen, Musik wieder geben und navigieren. Die App Torque stellt dabei das User Interface zwischen PKW und unserem Board Tablet dar. Die App zeigt Ladedruck, Ladeluftkühlertemperatur, reelle Geschwindigkeit anhand der ABS-Sensoren, Signale, Injektordruck, Treibstoffdurchflussraten, Motorlast, VGT Stellung, Batteriespannung, Saugrohrdruck, genaue Kühlmitteltemperatur, Motordrehzahl, Öltemperatur, FPDC, Kompass, Beschleunigungswerten und vieles mehr an. Welche Werte genau angezeigt werden können, liegt aber immer am Auto und hängt auch vom verwendeten OBD Elm-Interface ab.

Dieser kleine Adapter leitet sämtliche Motordaten per Bluetooth an den Nexus-Bordcomputer weiter.

Dieser kleine OBD-Adapter leitet sämtliche Motordaten per Bluetooth an den Nexus-Bordcomputer weiter.

Auch kann Torque Fehler auslesen und löschen, einmal führte ich mit Erfolg eine Fehlerlöschung durch. Dennoch möchte ich euch strikt davon abraten: Manche Autos müssen dabei abgeschaltet sein, manche wiederum dürfen nich ausgeschaltet werden. Lasst es lieber sein und fahrt bei einem Fehler in die Werkstatt, denn wie beim Rooten oder der Installation einer Custom-ROM besteht auch hier ein Risiko, etwas am Motormanagement zu versauen. Während ein fataler Fehler bei einem 300-Euro-Handy noch zu verschmerzen ist, kann es bei einem PKW nicht nur teuer zu stehen kommen, sondern auch fahrlässig sein. Lass also lieber die Finger davon, wenn du nicht gerade ein Spezialist auf dem Gebiet bist, und begnüge dich damit, die vorhandenen Infos auszulesen, nicht daran rumzubasteln!

Die App Torque bietet auch die Möglichkeit, als Fahrtenschreiber zu fungieren. Dabei protokolliert Google Maps alle Fahrten, und anhand eines Farbcodes sieht man die gefahrene Strecke und die Geschwindigkeit.

OBD-Apps existieren viele, die Meisten machen Optisch nicht viel her oder sind nicht individualisierbar. Torque kann wie keine andere App das Interface eurem Tachodesign und Wünschen anpassen. Für jeden Wert wie zum Beispiel für den Ladedruck stehen euch viele verschiedene Armaturen zur Verfügung. Analoganzeigen mit Balken oder Nadel, Digitalanzeigen, Diagramme, eckig, rund, klein, groß, es gibt keine Grenzen. Jedes Manometer könnt ihr frei konfigurieren. Du trägst den maximal und minimal anzuzeigenden Wert ein, in meinem Fall sind es -0,1bar bis 1,5bar beim Ladedruck-Manometer.

So könnte dein Bordcomputer aussehen...

So könnte dein Bordcomputer aussehen…

Auch könnt ihr einen Warnton oder ein Blinken der Anzeige bei Überschreitung eines festgesetzten Wertes einrichten. Das geht mit allen Anzeigen. Zum Beispiel blinkt mein Voltmeter, sobald die Batterie nur noch 12,5V Spannung hat. Meine Temperaturanzeige signalisiert durch ein Blinken ab 93 Grad Kühlwassertemperatur diesen für meine Maschine besonders hohen Wert. Kommt die Motordrehzahl über 4000Rpm, wird ein Warnton wiedergegeben. Die Möglichkeiten sind also sehr umfassend.

Was bringt Torque in der Praxis?

Als gelernter KFZ-Mechatroniker kann ich mit praktisch allen erhaltenen Zahlen etwas anfangen. Natürlich sind manche Werte nur dann nützlich, wenn man auch genau weiß, wofür diese gut sind. Doch wer sich für das Thema interessiert, kann sich auch in Foren weiterbilden und sich — abgesehen von der nötigen Praxis — praktisch alles aneignen. Mittlerweile habe ich mich an mein Nexus 7 im Auto dermaßen gewöhnt, dass es mir sehr fehlt, wenn ich es entbehren muss. Schon allein der Blick auf die echte Geschwindigkeit ist für mich Gold wert 😉

Über die Jahre lernte ich mein Auto kennen und weiß, welche Werte normal sind und welche nicht. Die echte Wassertemperatur ist zum Beispiel sehr interessant: Ich weiß dadurch ganz genau, wann die optimale Betriebstemperatur erreicht ist und dass ich somit das in der Leistung gesteigerte Auto treten darf. Auch zeigt mir die Anzeige an, was in Wahrheit für das Auto eine normale Betriebstemperatur ist. Diese liegt bei 79-82 Grad. Fahre ich auf der Autobahn lange Vollgas, bleibt die Original-Temperaturanzeige der Herstellers wie immer in der Mittelstellung und ich bekomme nicht mit, ob sie leicht steigt oder wirklich stabil bleibt. Anhand von Torque siehst du viel schneller und exakter, wenn die Maschiene besonders warm wird. Darauf kann man reagieren und kurz vom Gas gehen, schnell sinkt die Temperatur und es kann mit Vollgas weiter gehen. Der Motor dankt es.

Auch nachts leistet das Nexus 7 beim Fahren wertvolle Dienste.

Auch nachts leistet das Nexus 7 beim Fahren wertvolle Dienste.

Gleiches gilt beim Warmfahren: Die original Temperaturanzeige vermittelt bei mir oft den Eindruck, dass die Betriebstemperatur erreicht ist. Torque sagt aber etwas anderes, und so warte ich als Fahrer noch ein wenig, bis ich mit Vollgas fahre.

Auch die Ladeluft-Temperaturanzeige ist wirklich interessant: Umso höher der Ladedruck, desto wärmer wird die Pressluft. Heiße Luft kann weniger Sauerstoff aufnehmen, zehn Grad mehr oder weniger sind also stolze 5 PS mehr oder weniger. Meine Ladeluft variiert in der Temperatur bis zu 20 Grad nach unten oder oben. Ich selber kann als Fahrer also dafür sorgen, bis zu 20 PS mehr oder weniger auf die Straße zu bringen (4 x 5 PS).

Ladedruck, Motorlast und vieles mehr: Torque hat wirklich für alles eine passende Anzeige zur Auswahl.

Ladedruck, Motorlast und vieles mehr: Torque hat wirklich für alles eine passende Anzeige zur Auswahl.

Last but not least stehen für Troque verschiedene Themes zur Verfügung, die das Grundlegende Design der Instrumente ändern. So ist immer etwas dabei. was in Farbe und Design zu euren fest verbauten Armaturen optisch passt. Der Hintergrund ist frei wählbar, ich erstellte dazu eigene Wallpapers von meinem Auto und färbte diese mit einem Grünstich ein, wodurch der Tablet Screen meinen original Armaturen ähnelt. Dies sieht besonders bei Dunkelheit gut aus.

Die Motorlastanzeige ermöglicht eine besonders schonende Fahrweise. So weiß man als Fahrer zum Beispiel, ob der dritte oder vierte Gang weniger Belastung auf Bauteilen wie Getriebe, Kurbelwelle, Pleuellager und Zweimassenschwungrad erzeugt. Spritsparpotenzial ist auch drin, wenn man sich diese Anzeige zu Nutzen macht.

Die echte Geschwindigkeit ist ein nützliches Tool. Dank ihr ist es möglich, genau an der Grenze zu fahren, bei der noch nicht geblitzt wird.

Warum das Nexus 7?

Meistens fahre ich in einer Kombination aus Torque, Mort Music Player und gleichzeitiger Navigation. Probiert habe ich schon einige Tablets und Smartphones. Nicht jedes Gerät ist für den festen Einsatz im Auto geeignet. Das Asus Transformer Tf101 mit Dualcore und 10 Zoll war zu groß, die CPU Leistung zu niedrig und der Strombedarf zu hoch. Ein ständig leer werdendes Tab und träge Anzeigen mit viel Verzögerung waren die Folgen. Bei der Verwendung von Torque, Navigation und gleichzeitiger Musikwiedergabe stieß das Tf101 an seine Grenzen. Es fließen viele Daten, die von Torque angezeigten Werte sind sehr direkt, eine echte Verzögerung ist nicht vorhanden, so arbeitet mein Drehzahlmesser der original Armaturen genauso wie eine Digitale Anzeige über Torque. Gefragt ist also mindestens eine Quad Core CPU und ein Gerät mit sparsamer Hardware. Das Nexus 7 2013 wird diesen Anforderungen gerecht, der einzige Lader der es auch schaffte das Nexus 7 voll zu behalten war einer von Nokia, dieser ist auch noch sehr Kompakt und hat ein Spiralkabel was im Auto von großem Vorteil ist. Böse Zungen behaupten oft, das immer schneller werdende Prozessoren unter Android nichts bringen. Hier muss man ganz klar sagen: Ihr benötigt genügend Hardwarepower, und ein Tablet, das auch möglichst energieeffizient arbeitet. Denn Torque treibt viele ältere Geräte an ihre Grenzen. Für den Einsatz im Auto setze ich das Nexus 7 2013 als minimale Anforderung voraus, mehr Leistung und neuere Geräte sind dabei nicht von Nachteil. Sinn machen auch Tablets mit SIM-Karte und Telefonfunktion, so hätte man auch gleich das Autotelefon per Multi SIM-Karte mit an Board. Ich nutze aber die WiFi-Version des Tablets.

Gesagt, getan…

Ganz so einfach, wie hier alles klingt, ist es dann aber doch nicht. Im Gegenteil: es ist viel Arbeit, sich das Tablet passend für den Einsatz im Auto einzurichten, und dabei gibt es viel zu beachten: Das Tablet soll euch als Fahrer nicht ablenken sondern vollkommen automatisch arbeiten, es soll sich mit der Zündung automatisch ein/abschalten. Das Display soll bei Dunkelheit nicht blenden, aber am Tage ausreichend hell sein. Und alles muss möglichst groß sein, damit ihr das Tab während der Fahrt bedienen könnt, ohne dabei aufs Display gucken zu müssen. Wie das alles klappt, wo ihr die nötige Hardware bekommt, und welche Apps sich besonders gut eignen, erfahrt ihr im zweiten Teil des Workshops — demnächst hier auf android-user.de.

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iTube Pro – Die App für einen schnellen Video-Download http://www.android-user.de/itube-pro-die-app-fuer-einen-schnellen-video-download/ http://www.android-user.de/itube-pro-die-app-fuer-einen-schnellen-video-download/#comments Tue, 26 May 2015 18:05:59 +0000 http://www.android-user.de/?p=83507 Bei diversen Videoportalen hast du die Möglichkeit die Videos zu streamen. Um diese von dort herunterzuladen, ist aber eine Reihe komplizierter Vorgänge notwendig, welche von Laien nicht so einfach durchzuführen sind. Dafür gibt es die App iTube Pro. Diese sucht dir in sekundenschnelle deine Lieblingsvideos aus dem Internet heraus und du lädst sie mit einem kurzen Klick herunter.

iTube Pro findet deine Lieblingsvideos aus dem Internet und sammelt sie für dich in einer App. Auf der Startseite der App findest du die Tabs Suche und Meine Videos. In der Suchleiste gibst du den Namen des Songs oder den Interpreten sowie einen Filmtitel ein. Die App sucht dir alle verfügbaren Videos aus dem Internet heraus.

Auf der Startseite findest du die Tabs Suche und Meine Videos.

Auf der Startseite findest du die Tabs Suche und Meine Videos.

Die App sucht dir schnell die Videos aus dem Internet heraus.

Die App sucht dir schnell die Videos aus dem Internet heraus.

Durch das Anklicken eines Videos erhältst du die Details. Die Videos werden im Format mp4 heruntergeladen. Ebenfalls werden diverse Auflösungen angeboten. iTube Pro zeigt außerdem die Größe des Videos an. Du hast nun die Möglichkeit das Video zu streamen oder herunterzuladen. Das Video wird direkt auf deinem Gerät gespeichert. Du rufst es in der App über den Tab Meine Videos auf.

Es besteht die Möglichkeit die Videos in verschiedenen Auflösungen herunterzuladen.

Es besteht die Möglichkeit die Videos in verschiedenen Auflösungen herunterzuladen.

Mit einem Klick auf den Play Button können die Videos gestreamt werden.

Mit einem Klick auf den Play Button können die Videos gestreamt werden.

Du bekommst in der Benachrichtigungsleiste über das App-Icon angezeigt falls ein aktiver oder beendeter Download stattfindet oder stattgefunden hat. Um einen Download abzubrechen klickst du erneut lange auf das Video. Es erscheint eine Abfrage, ob der Download wirklich abgebrochen werden soll. Dies bestätigst du mit dem Ja-Button und der Download ist Geschichte. Nach einem erfolgreichen Download teilst du das Video bei Bedarf über den Share-Button. Das Teilen über WhatsApp war mir allerdings nicht möglich obwohl der Button extra ausgewiesen war.

Legal, illegal? In Deutschland ist der Download von Audio- und Videomaterial verboten und strafbar, falls der Benutzer beim Download davon ausgehen kann, dass das Audio-/Videomaterial illegal ins Netz gestellt wurde. Lädst du also den neuesten Hollywood-Blockbuster herunter, dann machst du dich damit strafbar. Das Streaming/Betrachten ist hingegen erlaubt. In Österreich ist die Gesetzeslage ähnlich, in der Schweiz ist nur der Upload strafbar. Falls du es genau wissen möchtest, musst du allerdings einen Anwalt befragen…

Das App Icon in der Benachrichtigungsleiste zeigt einen aktuellen oder schon beendeten Download an.

Das App Icon in der Benachrichtigungsleiste zeigt einen aktuellen oder schon beendeten Download an.

iTube Pro ist einfach zu bedienen und übersichtlich aufgebaut. Die App findet sehr schnell Musik-Videos oder Filme anhand der von dir eingegebenen Suche. Mit einem Klick ist das Video heruntergeladen und in der App zum Ansehen bereit.

iTube Pro ist kostenlos im Play Store erhältlich. Die App zeigt keine Werbung an.

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Testbericht: Der Odin-Nachfolger [root] FlashFire Beta von Chainfire http://www.android-user.de/testbericht-der-odin-nachfolger-root-flashfire-beta-von-chainfire/ http://www.android-user.de/testbericht-der-odin-nachfolger-root-flashfire-beta-von-chainfire/#comments Tue, 26 May 2015 13:47:09 +0000 http://www.android-user.de/?p=83439 Root und Custom-ROM: Anfangs ist das ganze aufregend und macht viel Spaß, dann wird es zur geübten Routine. Und wenn man es genau nimmt, ist es beim kleinsten Problem auch zeitaufwändig und relativ kompliziert. Genau da setzt Chainfire’s neue App [root] FlashFire an, die alles sehr viel einfacher machen soll.

FlashFire heißt die neueste Android-App von Chainfire, die langfristig Mobile Odin ablösen soll. Die App befindet sich allerdings noch in der Betaphase. Das hat mich nicht davon abgehalten an meinem Nexus7 (2012) auszuprobieren, wie sich so ein Flashvorgang gestaltet.
Die App lässt sich im Play Store herunterladen, nachdem man sich bei der Google+-Community von Chainfire als Betatester angemeldet hat. Erstmal geöffnet ist alles übersichtlich gestaltet und kommt im Material Design daher. Der erste Eindruck ist sehr positiv. Die Arbeitsweise innerhalb des Programms gefällt mir sehr gut, alles geht schnell und unkompliziert von der Hand, so soll es sein. Die Reihenfolge der Befehle kann man durch Drag and Drop verändern, die gewünschten Aktionen werden per Häckchen aktiviert. Die App ist zwar in Englisch gehalten, jedoch muss man kein “Native Speaker” sein um alles zu verstehen.

Die App ist im Play Store nur dann zu finden, wenn du dich zuvor in der Betatester-Community angemeldet hast.

Die App ist im Play Store nur dann zu finden, wenn du dich zuvor in der Betatester-Community angemeldet hast.

Beim ersten Start weist die App klar und deutlich darauf hin, dass es sich noch um Beta-Software handelt.

Beim ersten Start weist die App klar und deutlich darauf hin, dass es sich noch um Beta-Software handelt.

Alles so aufgeräumt hier: Dank Material Design sieht die Anwendung sehr modern und übersichtlich aus.

Alles so aufgeräumt hier: Dank Material Design sieht die Anwendung sehr modern und übersichtlich aus.

Meine Ausgangsbasis war eine gerootete Lollipop-5.1.1-Installation sowie ein unverändertes 5.1-System. Geflasht wurde die neueste CM12.1 nightly und die letzte Stable-Build-Version von Slimkat4.4.4. Beides funktionierte, auch nach mehrfachen Versuchen, nicht. Ob als .zip oder Firmware Package spielte keine Rolle. Die Installation von CM12.1 fror beim flashen der ROM immer zum gleichen Zeitpunkt ein. Die Slimkat-Firmware wurde unvollständig geflasht, beides konnte ich reproduzieren, auch mit unterschiedlichen Nightly’s beziehungsweise Builds.

Flashfire Actions

Wie bei Inbox von Google: Das Design der neuen Flashfire-App ist wirklich gut gelungen.

Ich kann nicht genau sagen woran es lag: Auf jeden Fall haben alle Versuche mit der App eine ROM draufzubekommen mein Tablet komplett zerschossen, selbst meine Custom Recovery war anschließend zerstört. Am Ende stand jedesmal die Neuinstallation eines Factory Image’s. Chainfire schreibt allerdings auch nicht explizit, dass es momentan bei 4.4 oder 5.x.x mit dem Nexus 7 (2012) klappen würde. In meinen Augen sind das jedoch die Varianten, auf die es ankommt.

Per Drag&Drop fügst du die gewünschten Schritte ein, anschließend tippst du auf Flash.

Per Drag&Drop fügst du die gewünschten Schritte ein, anschließend tippst du auf Flash.

Generell soll FlashFire ab Android 4.2+ funktionieren. Ich probierte deshalb auch noch eine alte SlimBean 4.3 sowie eine 4.2.2-Version aus. Hier passierte dann gar nichts mehr: es erschien lediglich ein Blackscreen. Eigentlich würde ich mich als mittlerweile als erfahrenen Modder bezeichnen, aber mit dieser Beta lief es einfach nicht. Im Netz (YouTube etc.) existieren zwar einige How to’s, allerdings zeigen die nicht den kompletten Flashvorgang mit einem benutzbaren System am Ende, sondern meistens nur den Anfang des ganzen Procederes.

Der Flash-Vorgang selbst lief problemlos durch, das System war anschließend aber nicht brauchbar.

Der Flash-Vorgang selbst lief problemlos durch, das System war anschließend aber nicht brauchbar.

 

Fazit: Abwarten!

Mit FlashFire von Chainfire habe ich es über mehrere Tage hinweg mit diversen Custom-ROMs und Androidversionen nicht geschafft, eine alternativen Firmware zu installieren. Momentan ist diese Beta für den produktiven Einsatz und garantiert für das Nexus 7 2012 noch ungeeignet. Ist halt auch erst eine Beta. Aber die “Haptik” gefällt mir schon mal sehr gut. Wenn FlashFire die Betaphase verlässt werde ich auf jeden Fall wieder vorbeischauen, bis dahin reicht mir ein normales TWRP oder CWM. Alternativ benutzt du ein Toolkit, zum Beispiel das Nexus-Toolkit von Wug Fresh oder das Unified Android Toolkit von Mark Skippen.

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Tipp: Richtig suchen in der Foto-App von Google http://www.android-user.de/tipp-richtig-suchen-in-der-foto-app-von-google/ http://www.android-user.de/tipp-richtig-suchen-in-der-foto-app-von-google/#comments Tue, 26 May 2015 11:27:31 +0000 http://www.android-user.de/?p=83425 Stimmen die Gerüchte, dann wird Google auf der diesjährigen Hausmesse Google I/O eine neue Fotos-App vorstellen. Eines der Hauptfeatures der neuen App soll die tolle Suchfunktion sein. Doch diese gibt es bereits seit Monaten auch in der aktuellen Google-App.

Stimmt, da war doch was. Ich hatte mal ein Foto von einer schwarzen Katze gemacht. Aber war das im April oder im Februar, oder vielleicht sogar vor einem Jahr? Mit der Google(+) Fotos App bzw. der Google+-Suche findest du solche Fotos sehr schnell. Einfach den gesuchten Begriff eingeben. Dabei kann es sich nicht nur um Orte oder Personen handeln, die Google via GPS oder Tagging erkannt hat, auch Farben und beliebige Begriffe wie “Berg” oder “Himmel” versteht die App, und du kannst die Begriffe auch kombinieren, wobei du aber anstelle von “rotes Telefon” die Dummy-Version “rot Telefon” eingeben musst (künstliche Intelligenz denkt nun mal in Englisch…).

Suche nach Farbe: Es klappt nicht immer mit "Rot" und "Grün", aber die wichtigsten Treffer sind mit dabei.

Suche nach Farbe: Es klappt nicht immer mit “Rot” und “Grün”, aber die wichtigsten Treffer sind mit dabei.

Viele Wörter kennt Google inzwischen auch auf Deutsch. Wenn es auf Anhieb nicht klappt, dann einfach mal auf Englisch versuchen (zum Beispiel “horse” statt “Pferd”). Es ist schon erstaunlich, was Google alles richtig erkennt. Noch interessanter sind nur noch die Treffer, die der Computer falsch erkannt hat, bei denen du aber sofort verstehst, warum sich die künstliche “Intelligenzmaschine” vertan hat.

Nicht jeden Berg hat Google richtig erkannt, auch bei der Suche nach Katze gibt es einen falschen Treffer....

Nicht jeden Berg hat Google richtig erkannt, auch bei der Suche nach Katze gibt es einen falschen Treffer….

 

Wie eingangs erwähnt ist dieses Feature nicht neu, es wird aber ständig verbessert. Ursprünglich hielt es mit der Trennung der Fotos-App von Google+ im November 2013 in Android Einzug.

Android User wünscht viel Spaß beim Durchsuchen der Fotos. Wenn du ein besonders tolles Foto findest, bei dem sich Google so richtig cool geirrt hat, dann schicke einen Screenshot mit dem Suchergebnis an redaktion@android-user.de. Die besten Fotos, die wir veröffentlichen dürfen, bescheren dem Gewinner einen coolen Android-PIN vom Mobile World Congress 2015.

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PocketGuide – Lass die Stadt für dich sprechen http://www.android-user.de/pocketguide-lass-die-stadt-fuer-dich-sprechen/ http://www.android-user.de/pocketguide-lass-die-stadt-fuer-dich-sprechen/#comments Tue, 26 May 2015 08:46:07 +0000 http://www.android-user.de/?p=82659 Wenn du als Tourist in eine für dich fremde Stadt fährst, machst du dich üblicherweise vor dem Trip kundig, was es dort an Sehenswürdigkeiten gibt. Eventuell gehst du auch in das Touristikbüro vor Ort, oder buchst eine Sightseeing-Tour mit einem Städteführer. Oder du erkundest auf eigene Faust die Stadt und nimmst dabei dein Smartphone zu Hilfe. So mit der App PocketGuide.

PocketGuide lässt die Stadt für dich sprechen. Und zwar in den Sprachen Deutsch, Englisch, Italienisch und Ungarisch. Du wählst die für dich benötigte Sprache aus, bevor du beginnst. Danach werden alle verfügbaren Städte in die App geladen. Du suchst dir nun eine aus der Liste aus, oder gibst zum schnelleren Auffinden eine Stadt in die Suchleiste ein. Die App hat vorrangig Städte im Ausland, zum Beispiel wie New York, Athen, Bangkok, Chicago, Dublin, Zürich und weitere im Angebot. Berlin ist als deutsche Hauptstadt vertreten, ebenso Potsdam.

Bevor du beginnst wählst du eine Sprache aus.

Bevor du beginnst wählst du eine Sprache aus.

Danach wählst du die Stadt, in der du dich befindest.

Danach wählst du die Stadt, in der du dich befindest.

Die App zeigt für jede Stadt die angebotenen Touren und Sehenswürdigkeiten an.

Die App zeigt für jede Stadt die angebotenen Touren und Sehenswürdigkeiten an.

Du klickst auf die Stadt und erhältst eine Übersicht aller angebotenen Stadtrundfahrten und Sehenswürdigkeiten. PocketGuide zeigt an, wie viele Audio-Touren vorhanden sind, wo man in der ausgewählten Stadt spazieren geht und wie lange es dauert. Durch einen Klick auf die Angebote erhältst du detaillierte Informationen. Ebenso sind diverse Bilder der Stadt hinterlegt, welche du dir ansehen kannst. Durch einen Klick auf den Tab Sehenswürdigkeiten zeigt dir dein PocketGuide sämtliche bekannte Plätze in der Stadt an. Auf Google Maps werden dir die Punkte angezeigt, an denen eine Stadtrundfahrt stattfindet.

Die Stadtrundfahrten sind mit Bildern hinterlegt.

Die Stadtrundfahrten sind mit Bildern hinterlegt.

Auf Google Maps werden alle Punkte angzeigt, an denen eine Rundfahrt stattfindet.

Auf Google Maps werden alle Punkte angzeigt, an denen eine Rundfahrt stattfindet.

Die App zeigt dir detaillierte Informationen zu Geschichte, Anreise und anderen nützlichen Dingen.

Die App zeigt dir detaillierte Informationen zu Geschichte, Anreise und anderen nützlichen Dingen.

PocketGuide bietet dir einen Überblick auf die von dir ausgewählte Stadt und hat Informationen zur Geschichte hinterlegt. Informationen zur Anreise vom Flughafen oder mit Bus und Bahn finden sich ebenso wie Geheimnisse über die Stadt. Jede Städtetour kann online angesehen werden. Eine hinterlegte Galerie zeigt dir alle in der Tour beschriebenen Orte. Jede der Audio-Touren steht über die App zum Download bereit. Solange du online bist nutzt du die Touren kostenlos. Um sie aber auch offline nutzen zu können und somit Kosten für das mobile Internet zu sparen ist es notwendig diese per In-App-Kauf zu erwerben. Bei Bedarf meldest du dich über Facebook an und erstellst du ein Tagebuch deiner Touren, welches du dann mit anderen teilen kannst.

Die Anreise wird mit Bus, Bahn und Flugzeug beschrieben.

Die Anreise wird mit Bus, Bahn und Flugzeug beschrieben.

Ebenfalls erfährst du Geheimnisse über die Stadt.

Ebenfalls erfährst du Geheimnisse über die Stadt.

Mit PocketGuide wirst du nie wieder irgend eine Sehenswürdigkeit in einer Stadt verpassen. Der AudioGuide erklärt dir alle wichtigen Sightseeing-Punkte. Ebenfalls entdeckst du im Menü der App die weltweit besten Stories rund um die angebotenen Städte. Mehr Sightseeing geht nicht.

Die Audiotouren sind auf der Karte….

Die Audiotouren sind auf der Karte….

….und in der Galerie hinterlegt.

….und in der Galerie hinterlegt.

Um die Audio-Touren auch offline nutzen zu können ist es notwendig, diese per In-App-Kauf zu erwerben.

Um die Audio-Touren auch offline nutzen zu können ist es notwendig, diese per In-App-Kauf zu erwerben.

PocketGuide ist kostenlos im Play Store erhältlich. Die App zeigt keine Werbung an.
Um Audio-Touren auch offline nutzen zu können ist es notwendig diese per In-App-Kauf für 5,99 € zu erwerben.

PocketGuide herunterladen

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Google I/O 2015: Unser Ausblick auf die zwei spannenden Tage http://www.android-user.de/google-io-2015-unser-ausblick-auf-die-zwei-spannenden-tage/ http://www.android-user.de/google-io-2015-unser-ausblick-auf-die-zwei-spannenden-tage/#comments Tue, 26 May 2015 08:00:13 +0000 http://www.android-user.de/?p=82482 Diese Woche ist es wieder soweit. Dann findet in San Francisco die diesjährige Google I/O statt. Zwei Tage lang geht es dann nur um Google, die  neuesten Produkte und Innovationen, und natürlich um Neuerungen bei Android.

Wenn vom 28. Mai bis zum 29. Mai die Entwicklerkonferenz Google I/O stattfinden wird, dann wird in San Francisco, oder genauer gesagt im Moscone West Convention Center, eine Menge los sein. Zwei Tage lang versammeln sich die Google-Mitarbeiter, die Presse und natürlich die Entwickler an einem Ort und sind mittendrin dabei, bei den Präsentationen von neuen Features und Produkten aus den Bereichen Hard- und Software sowie bei der Vorschau in die Zukunft des Unternehmens. Dieses Event gehört zu den wichtigsten Terminen rund um das Unternehmen Google und so ist es nicht überraschend, dass die Karten für diese Veranstaltung schon nach kürzester Zeit vergriffen sind.

Mit der Keynote als Auftaktveranstaltung wird die Konferenz jedes Jahr feierlich eröffnet. Auch gehört gerade diese Ansprache zu den Highlights, da Google bei diesem Event eine Menge an Neuigkeiten zu berichten hat. Auch Sundar Pichai, seines Zeichens Produktchef bei Google, wird an der Keynote teilnehmen. In diesem Jahr beginnt die Show um 18:30 Uhr deutscher Zeit und dauert ganze zwei Stunden bis 20:30 Uhr. Die Veranstaltung wird ebenfalls im Netz Live übertragen, sodass Google-Fans aus der ganzen Welt mit dabei sein können, wenn Google entweder Neues zu den Betriebssystemen Android oder Chrome OS verkünden, oder aber auch neue Devices präsentieren wird.

Über die Google I/O-App kannst du auch die Keynote als Livestream mitverfolgen.

Über die Google I/O-App kannst du auch die Keynote als Livestream mitverfolgen.

In den folgenden Stunden nach der Eröffnungszeremonie und am Tag darauf finden sogenannte “Sessions” statt, wo ausgewählte Googler unterschiedliche Themen aufgreifen und diese noch detaillierter besprechen werden. Für einige dieser Sitzungen werden auch Livestreams angeboten. So etwa für das Meeting mit dem Titel “What’s new in Android”, wo die interessantesten Entwickler-Features für die Android-Plattform näher vorgestellt werden. Starten wird diese Session um 22 Uhr und geht eine Stunde lang. Um 23 Uhr folgt “What’s New in Android Development Tools”, auch etwas für die Devs unter uns. Dort werden die Neuigkeiten für die Entwickler-Tools näher beleuchtet sowie Tipps & Tricks gezeigt.

Machen wir nun weiter mit dem Freitag. Bei “Material Now” wird um 13 Uhr Design-Chef Matías Duarte auf der Bühne sein und über das Thema Material Design diskutieren, mit der Frage, in welchen spannenden Gebiete das Material Design noch geführt werden kann. Das war ein kleiner Einblick auf das volle Programm diese Woche bei der Google I/O. Es werden sicherlich zwei spannende Tage und wir können es kaum erwarten, bis Google die Katze aus dem Sack lassen wird und vielleicht die eine oder andere Überraschung aus der APK zaubern wird.

Falls du auch mobil up-to-date sein willst, dann downloade die offizielle Google I/O App.

Worauf freut ihr euch in diesem Jahr am meisten? Schreibt’s doch mal in die Kommentare. :)

Quelle: events.google.com

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Dropbox für Android: Update bringt Material Design http://www.android-user.de/dropbox-fuer-android-update-bringt-material-design/ http://www.android-user.de/dropbox-fuer-android-update-bringt-material-design/#comments Tue, 26 May 2015 07:24:45 +0000 http://www.android-user.de/?p=83324 Das Dropbox-Team hat der offiziellen Android-App ein Update spendiert. Mit an Bord ist eine neue Oberfläche, die den Richtlinien des Material Design von Android 5.0 “Lollipop” folgt. Doch auch inhaltlich gibt es Neuerungen.

Bye Holo. Hello Material Design. Mit Android 5.0 (Lollipop) hatte Google eine umfangreich umgestaltete UI vorgestellt, die auf den Namen Material Design hört. Seitdem wurden viele Apps an diese Richtlinien angepasst und strahlen mit einer neuen Oberfläche und schicken Animationen. Diesmal ist die Dropbox-App an der Reihe, und mit der neuen Version 2.6 müsst ihr euch vor allen dingen von dem Tab-Layout verabschieden. Denn diese wurde zu Gunsten eines Navigation-Drawer gestrichen. Diese neue Leiste, womit ihr auf eure Dateien, Fotos, Favoriten und die Einstellungen zugreifen könnt, ist aber eine Art Eigeninterpretation des Dropbox-Teams vom Material Design. Der allgemeine Eindruck des Updates ist allerdings überwiegend positiv.

Erwähnenswert ist auch die neue mitgelieferte Steuerung per Wischgesten. Ihr könnt nicht nur den Navigation-Drawer öffnen, indem vom linken Bildschirmrand in die Mitte gewischt wird. Es ist ebenfalls möglich, wenn ihr euch gerade in einem Unterordner befindet, nach rechts zu wischen, um eine Ebene höher zu gelangen. Eine Funktion, die entfernt wurde, ist das manuelle aktualisieren der Dateien. Dies könnte daraufhin deuten, dass Dropbox das Backend so gut optimiert hat, dass eine Aktualisierung von Seiten des Benutzers nicht mehr erforderlich ist.

Die neue Version von Dropbox für Android lässt die App im neuen Glanz erstrahlen.

Die neue Version von Dropbox für Android lässt die App im neuen Glanz erstrahlen.

Das Update wird, wie bei Google Apps gewöhnt, über den Play Store im Staged-Rollout-Verfahren verteilt. Bis die neue Version also bei euch ankommt, kann es einige Tage dauern. Wenn ihr nicht so lange darauf warten könnt bzw. wollt, dann haben wir hier den Link für die App Dropbox Version 2.6.0.4 für euch.

Quelle: androidpolice.com

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Erster Eindruck: LG G4 mit der besten Kamera-App für Low-Light-Fotos http://www.android-user.de/erster-eindruck-lg-g4-mit-der-besten-kamera-app-fuer-low-light-fotos/ http://www.android-user.de/erster-eindruck-lg-g4-mit-der-besten-kamera-app-fuer-low-light-fotos/#comments Fri, 22 May 2015 14:31:50 +0000 http://www.android-user.de/?p=82581 LG Deutschland hat gestern in München und Berlin zur Deutschlandpremiere des neuen G4 eingeladen. In der 13. Etage des Mercedes Benz Towers durfte ich auch gleich mein Testgerät in Empfang nehmen, und gehörte dabei zu den Glücklichen, die eine Version mit Lederrückseite bekamen. Hier meine ersten Eindrücke vom G4 nach einer Nacht und einem halben Tag Nutzung mit Schwerpunkt auf der verbauten Kamera.

Das G4 ist für mich das Android-Smartphone, auf das ich mich als Android-Fan am meisten gefreut hatte. Bereits das G2 hatte es mir angetan, aber damals kam ein Tausch gegen mein Nexus 5 nicht in Frage. Das G3 konnte mich nicht wirklich in seinen Bann ziehen, vielleicht hängt das auch daran, dass die Akkulaufzeit im Vergleich zum Vorgänger weit hinter den Erwartungen zurückblieb. Mit dem G4 präsentiert nun LG erneut ein sehr schönes, wenn auch nicht besonders günstiges Komplettpaket, das vor allem durch die verbaute 16-Megapixel-Kamera mit optischem Bildstabilisator und Blende f/1.8, sowie die bei der teuersten Ausführung erhältliche Rückabdeckung aus Leder auf sich aufmerksam macht. Angetan bin ich seit dem Mobile World Congress allerdings auch vom Samsung Galaxy S6/edge, das die für mich mit Abstand beste Smartphone-Kamera verbaut hat. Zum Glück hatte ich gestern auch das SGS6 dabei (vielen Dank an 1&1 für die Leihstellung!), sodass ich euch auch gleich einen Vergleich der beiden Geräte präsentieren kann.

g4-vs-sgs6

Ungleiches Paar: Die Unterschiede zwischen dem Samsung Galaxy S6 (rechts) und dem LG G4 könnten größer nicht sein.

Alle Angaben und Infos sind ohne Gewähr, denn schließlich war der Abend von LG gesponsert und in fröhlicher Runde tranken wir auch das eine oder andere Bierchen. Ich verzichte an dieser Stelle auch auf die detaillierte Aufzählung der technischen Daten, die du auf der LG Homepage findest.

Verfügbarkeit? Laut aktuellen Infos erscheint das G4 eventuell noch Ende Mai in Deutschland, wahrscheinlicher ist aber Anfang Juni!

Unboxing und gut zu wissen

Unsere Kollegen aus den USA, UK, Frankreich und anderen Ländern durften das G4 ja bereits beim Launch-Event in London und New York in die Finger und nach Hause nehmen. Dabei handelt es sich aber bei allen Geräten um die koreanische Version des G4, die hinsichtlich der Software noch nicht final ist. LG Deutschland hat sich dafür entschieden, mit der Verteilung an Journalisten auf die deutsche Version zu warten. Wir durften also gestern ein G4 testen, das so auch in den Verkauf kommen wird.

Absoult unspektakulär: Die Verpackung des LG G4 ist eine schlichte Box aus Karton ohne Überraschung.

Absoult unspektakulär: Die Verpackung des LG G4 ist eine schlichte Box aus Karton ohne Überraschung.

Das stimmt allerdings nur hinsichtlich der Software. Denn die Hardware in der Verpackung war dann doch noch nicht ganz final. So fehlten bei praktisch allen Testgeräten die Kopfhörer, die zum Standardlieferumfang gehören und eine Rückabdeckung in Gold, die bei den Geräten mit Lederrückseite ebenfalls als zweite Abdeckung in jeder Box mit drin sind. Der komplette Lieferumfang sieht bei der Version mit Lederrückseite also wie folgt aus:

  1. LG G4 mit Rückseite aus Leder
  2. Zusätzliche Kunststoffrückseite in “Gold”
  3. In-Ear-Headset
  4. USB-Kabel
  5. Ladegerät

Beim Ladegerät handelt es sich laut LG um ein Standard-Ladegerät ohne Schnelladefunktion. Der im G4 verbaute Chipsatz ist aber mit einer entsprechenden Funktion ausgestattet, sodass sich auch hier innerhalb von 10 bis 15 Minuten das Handy wieder für ein paar Stunden Nutzung aufladen lässt.

Die Lederrückseite ist wirklich dünn und wird wie bei den Kunststoff-Covern üblich einfach auf die Rückseite aufgedrückt, sodass die kleinen Laschen rundherum einrasten. Dabei gibt es eine extra Aussparung, um das Cover zu entfernen, die mit Kunststoff davor schützt, dass du eventuell die dünne Schicht aus Rindsleder anreisst.

Wenn möglich solltest du das G4 an dieser Stelle öffnen, um die Lederrückseite nicht zu beschädigen.

Wenn möglich solltest du das G4 an dieser Stelle öffnen, um die Lederrückseite nicht zu beschädigen.

 

Einmal das Ledercover  draufgesetzt fühlt sich das G4 sehr hochwertig an. Dank der gebogenen Form liegt es sehr gut in der Hand und dank der Rückseite aus Leder musst du keine Angst haben, dass dir das Handy aus den Fingern rutscht (das gilt auch für die Version mit Plastikrückseite, aber deutlich weniger ausgeprägt). Im direkten Vergleich mit dem SGS 6 liegt das LG G4 um Welten besser in der Hand. Das Samsung Galaxy S6 kann man eigentlich nur mit einem Case wirklich benutzen, sonst muss man ständig Angst haben, dass es einem aus der Hand rutscht oder sich zum Beispiel auf einem Sofa von alleine verabschiedet und zu Boden fällt oder beim Sofa nach hinten in die Ritze zwischen den Kissen (hab schon mal einen halben Tag lang danach gesucht, weil es stumm geschaltet war…).

Was mit beim G4 sehr gut gefällt (jetzt zum ersten Mal), ist das tastenlose Design rundherum. Durch die Bedienelemene auf der Rückseite und dadurch, dass sich der microSD-Slot und der SIM-Karteneinschub hinter der Rückabdeckung befinden, wird der Rahmen nur durch den Kopfhörerausgang und die Micro-USB-Buchse (beide unten) unterbrochen. Power-Button, Lautstärkewippe und der Mono-Lautsprecher befinden sich alle auf der Rückseite des G4.

SIM- und microSD-Slot befinden sich beide klassisch unter der Rückabdeckung.

SIM- und microSD-Slot befinden sich beide klassisch unter der Rückabdeckung.

Das Display ist sehr hell, sehr gut ausgeleuchtet und es zeigt kräftige Farben an. Die automatische Helligkeitsregelung arbeitet flott und zuverlässig. Im direkten Vergleich mit dem SGS6 gibt es weiterhin den klitzekleinen Unterschied zwischen AMOLED und IPS-Display. Der Screen des LG G4 ist tendenziell etwas weißer und kälter, das AMOLED-Display des SGS6 etwas wärmer. Aber das sind wirklich kleinste Nuancen, die sich nur bei einem direkten Vergleich zeigen und zudem auch von Gerät zu Gerät abweichen können.

Die beiden Displays schnenken sich nicht wirklich etwas, aber das G4 bietet im Vergleich zur Größe klar mehr Display.

Die beiden Displays schnenken sich nicht wirklich etwas, aber das G4 bietet im Vergleich zur Größe klar mehr Display.

Zur Software gehe ich an dieser Stelle nicht weiter ein.Vorinstalliert ist Android 5.1 in der 64-Bit-Version.  Es handelt sich um die übliche Android-Oberfläche von LG mit relativ schrillen Farben und Symbolen. Nova Launcher oder den Google Now Launcher drüber und gut ist! Natürlich verfügt auch das G4 über die Doppeltip-Funktion, um das Handy aus dem Standby zu holen und es wiede in den Ruhemodus zu versetzen sowie alle Features, die vom G3 und vom G Flex 2 her bereits bekannt sind. Dazu mehr im ausführlichen Testbericht.

Kamera-Shootout

Zuerst wollte ich natürlich die verbaute Kamera testen und mit dem SGS6 vergleichen. LG hat eine 16-Megapixel-Kamera mit Blende f/1.8 und einem 1/2.6″-Sensor (von Sony?) verbaut. Im direkten Vergleich mit dem G3 (1/3″-Sensor) besitzt das G4 nicht nur die größere Blende sondern auch den größeren Sensor, sodass das Licht auch tatsächlich beim Sensor ankommt. Neben diesen Verbesserungen hat LG dem G4 neben dem üblichen Infrarotspektrum-Sensor auch einen Sensor für den RGB-Farbraum und den mit dem G3 eingeführten Laserfokus spendiert. Laut LG lassen sich durch die Kombination all dieser Hardware-Elemente Fotos schießen, die am genauesten das abbilden, was auch das menschliche Auge sieht. Also weder zu flaue noch zu bunte Fotos. Soweit die Theorie.

In der Praxis muss sich das G4 bei Schnappschüssen dem Galaxy S6 klar geschlagen geben. Die Samsung-Kamera machte gestern in den Abendstunden bei bewölktem Himmel ohne jegliche Einstellung klar die besseren Fotos. Es sind mehr Details zu sehen, die Fotos entsprechen bei Samsung eher dem, was das Auge sieht, und tendenziell waren die Bilder der LG-Kamera eher zu dunkel. Von schlechten Eltern ist die Kamera aber deshalb noch lange nicht. Hier muss LG einfach noch kräftig an der Software für den Automatikmodus schrauben, denn rein hardwaretechnisch besitzt auch das iPhone 6S die schlechtere Kamera als das Samsung Galaxy S6, dennoch kommen die Fotos des iPhone 6S Plus der Qualität der Samsung-Kamera schon sehr nahe.

Das Samsung Galaxy S6 (rechts) macht im Automatikmodus klar die besseren Fotos.

Das Samsung Galaxy S6 (rechts) macht im Automatikmodus klar die besseren Fotos.

Ein Ausschnitt aus dem obigen Fotos zeigt, wie viel mehr Detailtreue im Foto des Galaxy S6 steckt (rechts).

Ein Ausschnitt aus dem obigen Fotos zeigt, wie viel mehr Detailtreue im Foto des Galaxy S6 steckt (rechts).

Besser als das Samsung Galaxy S6 schneidet die Kamera des LG G4 bei Fotos in der Nacht und bei Makroaufnahmen ab. Bei Makros kommst du mit dem G4 noch etwas näher ans Motiv ran als bei der Samsung-Kamera. Bei Nachtaufnahmen kommt der Vorteil der größeren Blende voll zum Zug. Aber auch hier muss ich klarstellen, dass das nur beim manuellen Modus zutrifft. Mit den Automatikeinstellungen macht das Galaxy S6 auch bei schlechten Lichtverhältnissen die besseren Fotos, manuell ist das LG G4 aber in der Nacht unschlagbar! Besondere Erwähnung verdient denn auch die Kamera-App des LG G4. Der manuelle Modus ist so gut gelungen, dass Hobby- und Profi-Fotografen voll auf ihre Kosten kommen.

Fotografieren wie ein Profi. Dank OIS entstand diese Nachtaufnahme mit  zwei Sekunden Belichtungszeit, ohne dazu ein Stativ zu benutzen.

Fotografieren wie ein Profi. Dank OIS entstand diese Nachtaufnahme mit zwei Sekunden Belichtungszeit, ohne dazu ein Stativ zu benutzen.

Mit der tollen Kamera-App des LG G4 entscheidest du als Fotograf, ob ein Foto gut wird oder nur durchschnittlich!

Auch diese Aufnahme entstand freihand mit einer Belichtungszeit von einer Sekunde. Der optische Bildstabilisator und die große Blende machen solche Fotos erst möglich.

Auch diese Aufnahme entstand freihand mit einer Belichtungszeit von einer Sekunde. Der optische Bildstabilisator und die große Blende machen solche Fotos erst möglich.

Jede Einstellung ist auf dem Display sichtbar, sodass du sofort bemerkst, was eine Einstellung bewirkt und nicht erst beim Betrachten einer Aufnahme. In Kombination mit dem Makromodus oder dem Fokusmodus lassen sich Fotos im Stil von Profi-DSLR-Aufnahmen erstellen. Die Bildqualität ist natürlich bei einer Spiegelreflexkamera deutlich besser, aber das geplante, bewusste Fotografieren macht mit dem LG G4 wirklich Spaß.

Mit den manuellen Einstellungen der LG G4 Kamera-App macht das Fotografieren richtig Spaß!

Mit den manuellen Einstellungen der LG G4 Kamera-App macht das Fotografieren richtig Spaß!

Zudem lassen sich die Fotos auch direkt im RAW-Format speichern, sodass du sie später mit Lightroom oder RAW-Therapee am heimischen Rechner noch nachbearbeiten und verbessern kannst.

Und sonst so?

Erste Benchmarks zeigen, dass sich der im G4 verbaute Snapdragon 808 nicht vor der Konkurrenz zu verstecken braucht. Mit knapp 50.000 Zählern bei AnTuTu und etwas mehr als 4000 Punkten beim HTML-5-Test von Vellamo spielt das G4 in jedem Fall in der Oberliga mit. Auch die Soundqualität über Kopfhörer (mangels Original-Headset benutzte ich für die Tests wie bei allen anderen Testgeräten das mc2 von Etymotic) lässt sich hören. Der verbaute Lautsprecher klingt gut, bleibt aber ein typischer Handy-Lautsprecher. Immerhin: durch die gebogene Bauweise des G4 tönt dieser auch dann, wenn das G4 mit dem Rücken auf dem Tisch liegt, nicht wie bei anderen Handys mit Lautsprecher auf der Rückseite.

Apropos Rückseite. Das LG G4 ist für Drahtlosladen via Qi vorbereitet, beherrscht es aber nicht von Haus aus. Wie bei den früheren Modellen musst du dazu ein spezielles Case kaufen. Hier hätte LG den nötigen Empfänger zum Preis von 699 Euro wirklich noch dazulegen können…

Vorläufiges Fazit

Ja, das LG G4 ist ein tolles Smartphone. Rein von der Haptik her ist es für mich neben dem Moto X 2014 das beste Android-Smartphone. Es liegt super gut in der Hand und fühlt sich sehr hochwertig an. Hinsichtlich der Kamera reicht es aber nicht für die Smartphone-Krone. Hier hat das SGS6 bei der allgemeinen Nutzung (Knipsen, was das Zeug hält) die Nase vorne. Lediglich beim manuellen Modus und Aufnahmen, die einen gewissen künstlerischen Anspruch stellen, zeigt das LG G4 seine stärken. Mit einem Software-Update lässt sich hier aber bestimmt noch etwas mehr aus der verbauten Hardware herausholen. Wie sich das LG G4 in der Praxis bei der täglichen Nutzung schlägt und wie die Akkulaufzeit im Vergleich mit dem SGS 6 ausfällt, darüber werde ich später in einem ausführlichen Artikel nach ein paar Tagen Nutzung berichten.

Falls du jetzt Lust bekommen hast, das G4 vorzubestellen. Bei Amazon gibt es gratis eine 32-GByte-Speicherkarte dazu, bei o2 bekommst du sogar eine 64-GByte-Karte gratis zum Gerät.

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Android-Wear-Update: LG G Watch R wird ebenfalls Wifi-Funktionalität bekommen http://www.android-user.de/android-wear-update-lg-g-watch-r-wird-ebenfalls-wifi-funktionalitaet-bekommen/ http://www.android-user.de/android-wear-update-lg-g-watch-r-wird-ebenfalls-wifi-funktionalitaet-bekommen/#comments Fri, 22 May 2015 09:40:38 +0000 http://www.android-user.de/?p=82545 Gestern hatten wir uns bei LG danach erkundigt, warum die G Watch R von LG mit dem aktuellen Update auf Android 5.1.1 keine Wifi-Funktionalität spendiert bekommen hat. Heute liegt uns nun die offizielle Antwort vom LG Headquarter vor. Demnach wird die G Watch R ebenfalls ein entsprechendes Update erhalten, wenn auch etwas später.


Die Wifi-Funktionalität gehört zu den Hauptneuerungen von Android Wear 5.1.1. Die Smart Watches können sich dann via WiFi-Verbindung direkt mit dem Internet verbinden, auch wenn das eigene Handy bzw. die Bluetooth-Verbindung nicht in Reichweite ist. Aktuell gibt es diese Funktion nur für die G Watch Urbane, die Moto 360, die Samsung Gear Live und die Sony SmartWatch3, wie wir gestern berichteten.

LG hat nun bekanntgegeben, dass auch die G Watch R ein entsprechendes Update erhalten wird. Allerdings sei dazu ein größerer Patch des Betriebssystems nötig, der aktuell noch nicht fertig sei und von den Software-Entwicklern zuerst geprüft werden müsse. Hier das offizielle Statement von LG:

There have been some confusion over the capabilities of LG wearable devices with the arrival of the latest version of Android Wear, currently rolling out this week. Regardless of what has been reported, the latest version of Android Wear does not automatically provide Wi-Fi support unless the device was designed with this functionality in place at the time of sale.

LG Watch Urbane is the only wearable device currently shipping with the latest version of Android Wear OS and is Wi-Fi capable out of the box. The original LG G Watch was not designed with Wi-Fi in mind and will not have this capability even after the Android Wear update. LG G Watch R will require a maintenance release patch after the Android Wear update to access Wi-Fi networks. LG engineers are preparing the patch now for availability in the third quarter.

We thank LG fans for their patience and loyalty. LG is confident in guaranteeing that their wearable experience will be second to none.

LG Android Wear Device AW Update Wi-Fi Timing
G Watch Over the air No N/A
G Watch R Over the air Pending Third Quarter
Watch Urbane Out of the box Yes Now

 

Demnach wird das Update also für die G Watch R im dritten Quartal, also frühestens ab Juli zur Verfügung stehen, die originale SmartWatch “G Watch” von LG wird es jedoch definitiv nicht bekommen.

Quelle: Pressemeldung von LG per E-Mail

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NSA wollte Android-Apps bei Samsung und Google mit Spyware infizieren http://www.android-user.de/nsa-wollte-android-apps-bei-samsung-und-google-mit-spyware-infiszieren/ http://www.android-user.de/nsa-wollte-android-apps-bei-samsung-und-google-mit-spyware-infiszieren/#comments Fri, 22 May 2015 06:35:31 +0000 http://www.android-user.de/?p=82477 Wie aus Top-Secret-Dokumenten der NSA hervorgeht, die von Edward Snowden veröffentlicht wurden, planten offensichtlich Nachrichtendienste wie die NSA, Apps aus dem Google Play Store und dem Samsung Apps-Store zu manipulieren, um so an Nutzerdaten zu gelangen.

Es gibt so viele Apps für Android. Mittlerweile für alles und jenes findet man smarte Anwendungen. Diese sollen unser Leben erleichtern oder uns auch einfach nur unterhalten — oder uns ausspionieren. Das Thema rund um sensible persönliche Daten ist seit jeher eine äußerst heikle Angelegenheit. Die meisten Anwender versuchen zwar, ihre privaten Informationen im Netz so vertraulich wie nur möglich zu behandeln. Doch das rasante Wachstum von Android lockt nicht nur ehrliche App-Entwickler an. Deshalb dachten sich wohl die NSA-Agenten eines Tages: “Hey, warum schleusen wir uns nicht in die Apps und den Geräten ein und sammeln die Daten der Benutzer? Zum Wohle der nationalen Sicherheit. Natürlich.”

Gesagt, getan. Und so soll sich der amerikanische Nachrichtendienst NSA mit den verbündeten Geheimdiensten der Länder in Neuseeland, Kanada, Großbritannien und Australien zusammengetan haben und offenbar geplant haben, Apps aus dem Google Play Store und dem Samsung Apps-Store so zu manipulieren und mit Spyware zu infizieren, um auf das Smartphone/Tablet des Benutzers zugreifen zu können, ohne dass dieser etwas davon mitbekommt.

Schon in den Jahren 2011 und 2012 wurden im Rahmen des Programms mit dem Titel “Irritant Horn” Versuche durchgeführt, die zeigen sollten, ob man über die infizierten Apps tatsächlich an die Information herankommt, wonach man suchte. Diese streng geheimen Projekte belegen laut einem aktuellen Bericht von Androidandme Dokumente, die Edward Snowden publik gemacht hat.

Ob es bei der ganzen Geschichte wirklich nur bei Versuchen geblieben ist, oder das Vorhaben tatsächlich realisiert und in die Tat umgesetzt wurde, bleibt ebenso unklar wie die Rolle des BND gegenüber der NSA. Allerdings dürfte wohl jedem klar sein, dass Nachrichtendienste wie der NSA damals wie auch wahrscheinlich heute noch über ähnliche Wege unsere Daten sammeln, um so vieles wie möglich über uns herauszufinden. Und das alles für die allgemeine Sicherheit. Deshalb der klare Tipp von Android User: Apps, denen du nicht zu 100 Prozent vertraust, solltest du nicht auf dein Handy installieren.

Quelle: androidandme.com
Aufmacherbild: Symbolfoto, die gezeigten Apps haben nichts mit dem Artikel zu tun!

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Oppo R7 und R7 Plus: Zwei neue Smartphones offiziell vorgestellt http://www.android-user.de/oppo-r7-und-r7-plus-zwei-neue-smartphones-offiziell-vorgestellt/ http://www.android-user.de/oppo-r7-und-r7-plus-zwei-neue-smartphones-offiziell-vorgestellt/#comments Thu, 21 May 2015 17:55:45 +0000 http://www.android-user.de/?p=82233 Das chinesische Unternehmen Oppo hat mit dem R7 und R7 Plus zwei neue Smartphones mit Metallgehäuse und Schnelladefunktion vorgestellt, die von der Hardware-Ausstattung her im Oberklassen-Segment anzusiedeln sind.

Oppo hat sein Smartphone-Portfolio um zwei neue Geräte erweitert. Sowohl das R7 als auch das R7 Plus verfügen über ein Unibody-Metallgehäuse. Während das R7 mit einem 5 Zoll großen AMOLED Display ausgestattet ist, hat das R7 Plus einen 6 Zoll großen Bildschirm. Beide Displays besitzen eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Gegen Kratzer werden die Displays durch Gorilla Glass 3 geschützt. Für ausreichend Power werkelt im Inneren der Smartphones ein Octa-Core Qualcomm Snapdragon 615 SoC mit einer Taktung von 1,5 GHz. Zur Seite stehen den beiden Varianten 3 GB an Arbeitsspeicher. Während der interne Speicher beim R7 16 GB groß ist, besitzt die Plus-Version mit 32 GB die doppelte Größe. Diese lassen sich übrigens dank micro-SD Kartenslot erweitern. Die Kameras, die in beiden Smartphones eingebaut sind, besitzen eine Auflösung von 8 MP (vorne) und 13 MP (hinten). Für genügend Strom sorgen beim R7 ein 2320 mAh Akku und beim R7 Plus ein 4100 mAh Akku, die nicht austauschbar sind. Allerdings unterstützen die Modelle die Fast-Charging-Technologie VOOC und können laut Oppo in nur 30 Minuten auf bis zu 75% aufgeladen werden. Und falls ihr es mal eilig haben solltet, reichen schon 5 Minuten aus um für 2 Stunden in Ruhe telefonieren zu können. Zum Einsatz kommt in den zwei Smartphones jeweils das hauseigene Betriebssystem ColorOS in Version 2.1, wobei diese beim R7 auf Android 4.4 (KitKat) und beim R7 Plus auf Android 5.1 (Lollipop) basiert.

Das Oppo R7 hat ein AMOLED Display, Octa-Core Prozessor und kann dank Fast-Charging-Support  rasend schnell aufgeladen werden.

Das Oppo R7 hat ein AMOLED Display, Octa-Core Prozessor und kann dank Fast-Charging-Support rasend schnell aufgeladen werden.

Wann und Ob die Smartphones hierzulande zu haben sein werden ist noch nicht bekannt. Aber bereits in China können die Geräte in den Farben Gold und Silber käuflich erworben werden. Dort liegen die Preise für das R7 bei 2.500 Yuan, umgerechnet 360 Euro und für das R7 Plus bei 3.000 Yuan, umgerechnet 435 Euro.

Quellen und Bilder: Oppo (1) (2) via gsmarena.com

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Preview: Legends of Bubble Bobble ab 1. Juni im Play Store http://www.android-user.de/preview-legends-of-bubble-bobble-ab-1-juni-im-play-store/ http://www.android-user.de/preview-legends-of-bubble-bobble-ab-1-juni-im-play-store/#comments Thu, 21 May 2015 14:32:06 +0000 http://www.android-user.de/?p=82365 Wir freuen uns, euch heute mal einen exklusiven Blick auf ein wirklich tolles Game anbieten zu können. Dabei handelt es sich um die Android-Version von Bubble Bobble, einem Klassiker aus 1989, den viele von Euch noch von ihrem ersten Computer her kennen dürften.

Bubble Bobble erschien in den 80-er Jahren und tauchte in diversen Varianten immer wieder mal auf dem einen oder anderen Rechner auf. Der süße kleine Drache erschien zuletzt unter Windows 95 und für die erste Play Station von Sony. Seither schlummert die Software den Schlaf eine Abandonware. Doch jetzt ist die Zeit für ein Revival reif. Mit Legends of Bubble Bobble kommt der Klassiker am 1. Juni in den Play Store. Der Entwickler Droidspirit hat aber nicht einfach nur das Original kopiert (das wäre ja schnöde), sondern es mit tollen Kleinigkeiten und einem coolen Soundtrack verbessert. Die Grafik gibt sich dabei Retro-typisch aber nicht im Klötzchen-Design mit extremen Pixeln, sondern durchaus auch auf hochauflösenden Displays genießbar.

Der kleine Dino muss die Monster mit Seifenblasen einfangen.

Der kleine Dino muss die Monster mit Seifenblasen einfangen.

Für alle, die das Spiel noch nicht kennen: Bei Legends of Bubble Bobble musst du versuchen, die Gegner mit den Seifenblasen einzufangen. Ist ein Gegner darin gefangen, musst Du ihn noch einmal erwischen (mit Hüpfen oder von oben nach unten Fallen), damit die Seifenblase zerplatzt und der Gegner K.O. ist. Wenn Du Dir zu viel Zeit lässt, erscheint ein Hurry Up. Die Vollversion des Spiels besteht aus 99+1 Leveln. In Level 100 musst du den Endboss besiegen, damit Du das Spiel gewinnst und Bubble Bobbles Freundin aus den Fängen des Bossgegners befreien kannst.

Je länger du spielst, desto stärker werden die Gegner und umso mehr sind es...

Je länger du spielst, desto stärker werden die Gegner und umso mehr sind es…

Legends of Bubble Bobbles wird es als Gratisversion mit Anzeigen und einem beschränkten Levelumfang und als Bezahlversion mit allen 100 Leveln und ohne Anzeigen geben. Das Spiel erscheint am 1. Juni im Play Store. Wir werden dann auch noch einen Testbericht inklusive Link zum Game im Play Store nachliefern, hier schon mal ein Video mit dem coolen Soundtrack als Appetitanreger:

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Floating Bible – Die Bibel entstaubt im Material-Design http://www.android-user.de/floating-bible-die-bibel-entstaubt-im-material-design/ http://www.android-user.de/floating-bible-die-bibel-entstaubt-im-material-design/#comments Thu, 21 May 2015 13:47:31 +0000 http://www.android-user.de/?p=79484 Das Buch der Bücher ist für einige von uns ein Buch mit sieben Siegeln. Sofern man sich nach Konfirmation oder Kommunion durchgekämpft hat, wandert die Bibel ins Bücherregal und setzt Staub an. Das ist natürlich nicht bei allen so, wohl aber bei der Mehrheit von uns. Da aber die Bibel immer up-to-date ist, scheut sie auch den Weg ins App-Zeitalter nicht. Die App Floating Bible im Material Design bringt dir die Bibel in einer coolen Art auf dein Smartphone.

Vor dem ersten Benutzen wählst du die Sprache aus, in der die Bibel heruntergeladen werden soll. Neben Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch findest du noch diverse andere Sprachen wie Indonesisch, Ungarisch oder Polnisch. Nach Beendigung des Downloads befindet sich das 1. Buch Mose vor dir.

Vor der Erstbenutzung wählst du die Sprache aus in der du die Bibel lesen möchtest.

Vor der Erstbenutzung wählst du die Sprache aus in der du die Bibel lesen möchtest.

Die Bibel wird auf dein Smartphone geladen.

Die Bibel wird auf dein Smartphone geladen.

Im Menü sind die Bücher angeordnet. Mit einem Klick darauf gelangst du zu den einzelnen Kapiteln.

Im Menü sind die Bücher angeordnet. Mit einem Klick darauf gelangst du zu den einzelnen Kapiteln.

Im App-Menü findest du die weiteren Bücher. Durch einen Klick wählst du dir das Buch aus. Es öffnet sich ein Kontext-Menü, um das Kapitel auszuwählen. Du ließt die Kapitel, indem du von oben nach unten scrollst. Um das nächste Kapitel aufzuschlagen wischt du mit dem Finger nach links. Am oberen Bildschirmrand eines jeden Kapitels findet sich der Button für das Lesezeichen. Damit markierst du die Kapitel. Um sie wieder aufzurufen klickst du auf den kleinen Lesezeichen-Button. Dort sind alle deine markierten Kapitel gespeichert.

Per Fingerwisch gelangst du zu den weiteren Kapiteln.

Per Fingerwisch gelangst du zu den weiteren Kapiteln.

Mit dem Lesezeichen-Button findest du deine markierten Kapitel ganz leicht wieder.

Mit dem Lesezeichen-Button findest du deine markierten Kapitel ganz leicht wieder.

Du hast die Möglichkeit die Ansicht sowie die Textgröße zu ändern.

Du hast die Möglichkeit die Ansicht sowie die Textgröße zu ändern.

Durch einen Klick auf die drei Punkte wählst du eine andere Sprache aus, änderst die Ansicht und die Textgröße. Ebenfalls besteht die Möglichkeit in den Nacht-Modus umzuschalten, um das Lesen am Abend angenehmer zu gestalten. Bei Bedarf fügst du Bemerkungen hinzu. Die Kapitel selbst sind mit Sternchen und kleinen Plus-Zeichen versehen. Durch einen Klick auf die Sternchen wird das damit markierte Wort erklärt. Der Plus-Button zeigt weitere zum Kapitel passenden Bibel-Texte an. In den Einstellungen hast du noch die Möglichkeit ein anderes Theme auszuwählen. Mit einem Klick auf die Suchfunktion zeigt dir die App anhand der von dir eingegebenen Schlagwörter die passende Bibelstelle. Das kann einen Moment dauern, da die App die komplette Bibel danach durchsucht.

Damit das Lesen am Abend angenehmer ist schaltest du in den Nacht-Modus um.

Damit das Lesen am Abend angenehmer ist schaltest du in den Nacht-Modus um.

Durch einen Klick auf den kleinen Plus-Button findest du ähnliche Kapitel in der Bibel.

Durch einen Klick auf den kleinen Plus-Button findest du ähnliche Kapitel in der Bibel.

Der Klick auf den Stern zeigt dir die Bedeutung des Begriffes.

Der Klick auf den Stern zeigt dir die Bedeutung des Begriffes.

Floating Bible ist eine sehr übersichtlich gestaltete Bibel. Einfach zu benutzen und in schönem Design.

Mit der Suchfunktion findest du Bibelstellen anhand der von dir eingegebenen Schlagworte.

Mit der Suchfunktion findest du Bibelstellen anhand der von dir eingegebenen Schlagworte.

Durch den Download werden diverse Images auf deinem Smartphone gespeichert.

Durch den Download werden diverse Images auf deinem Smartphone gespeichert.

Floating Bible ist kostenlos im Play Store erhältlich. Die App zeigt keine Werbung an.

Floating Bible herunterladen

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Neumob – Apps beschleunigen – Die VPN-App für schnelleres mobiles Internet http://www.android-user.de/neumob-apps-beschleunigen-die-vpn-app-fuer-schnelleres-mobiles-internet/ http://www.android-user.de/neumob-apps-beschleunigen-die-vpn-app-fuer-schnelleres-mobiles-internet/#comments Thu, 21 May 2015 07:53:28 +0000 http://www.android-user.de/?p=81923 Sofern du dich im WLAN befindest, ist das mit dem Internet auf deinem mobilen Gerät kein Problem. Du tippst die Web-Adresse in den Browser und die Seite wird aufgerufen. Bist du allerdings unterwegs und surfst über das Mobilfunknetz, kann das Surfen zu einem Schneckenrennen werden. Es lädt und lädt und lädt und wenn du Pech hast, bricht die Verbindung ab. Die App Neumob – Apps beschleunigen verspricht hier Abhilfe.

Neumob beschleunigt laut eigenen Angaben alle Apps auf deinem Smartphone. Ebenfalls erhältst du schnelleren Zugang ins Internet im WLAN, LTE 2G, 3G und 4G Netz. Die App zeigt dir anhand eines kurzen Tutorials ihre Funktionen auf. Auf der Startseite findest du die verschiedenen Funktionen Beschleuniger, Reisender, Verschlüsseler und Reporter. Am oberen, rechten Bildschirmrand befindet sich der Button Ein/Aus. Durch einen Klick darauf beschleunigst du deine Apps und startest eine VPN-Verbindung.

Durch eine Klick auf den EIN/AUS-Button beschleunigst du deine Apps.

Durch eine Klick auf den EIN/AUS-Button beschleunigst du deine Apps.

Die App startet die Beschleunigung für einen schnelleren Zugang zum Internet. Dies geht im WLAN sehr schnell.

Die App startet die Beschleunigung für einen schnelleren Zugang zum Internet. Dies geht im WLAN sehr schnell.

 Der Beschleunigungsprozess ist nun aktiv. Das aktivierte VPN-Netzwerk siehst du anhand des kleinen Schlüssels in der Benachrichtigungsleiste.

Der Beschleunigungsprozess ist nun aktiv. Das aktivierte VPN-Netzwerk siehst du anhand des kleinen Schlüssels in der Benachrichtigungsleiste.

Der Pfeilbutton bei der Funktion Beschleuniger zeigt dir den Geschwindigkeitsunterschied vorher und nachher an. Mit der Funktion Reisender erhältst du durch einen Klick auf den Button Auto freien Zugriff auf alle deine Apps, wenn du unterwegs bist. Die IP-Adresse wird zum anonymen Surfen geändert. Mithilfe der Länderliste erfolgt durch einen Klick ein einfacher Wechsel der Länder. Somit erhältst du Zugriff auf blockierte und zensierte Apps und Webseiten. Der Verschlüsseler verhindert, dass Hacker deine Daten stehlen. Insgesamt stehen dafür drei Level zur Verfügung. Level 0 bietet keine Verschlüsselung, dafür aber die schnellste Verbindung. Level 1 bietet eine Verschlüsselung von 128 AES und eine langsamere Verbindung. Level 2 verschlüsselt deine Daten über die 265 AES am stärksten, das Internet ist damit aber auch am langsamsten. Die Funktion Reporter zeigt dir an, welche Apps dein Datennetz benutzen. Du siehst deine Netzwerknutzung im mobilen Netz und im WLAN unterteilt in Uploads und Downloads.

Du kannst automatisch oder manuell die Länder auswählen in denen du dich befindest.

Du kannst automatisch oder manuell die Länder auswählen in denen du dich befindest.

Der Reporter zeigt dir an, welche Apps zur Zeit in deinem Netzwerk aktiv sind.

Der Reporter zeigt dir an, welche Apps zur Zeit in deinem Netzwerk aktiv sind.

In den Einstellungen wählst du aus, ob Akku gespart werden soll.

In den Einstellungen wählst du aus, ob Akku gespart werden soll.

Mit einem Klick auf den Button AUS/EIN werden deine Apps beschleunigt. Danach erfolgt eine Verbindungsanfrage zwecks eines VPN-Netzwerks. Sobald das VPN-Netzwerk aktiviert ist siehst du in der Benachrichtigungsleiste ein Schlüsselsymbol. In den App-Einstellungen siehst du deine Neumob-Guthaben. Durch die Installation der App hast du 3 Guthaben bekommen. 1 Guthaben entspricht 1GB Beschleunigung. Um weitere Guthaben zu erhalten besteht die Möglichkeit, die App mit deinen Kontakten über Facebook, Twitter oder andere Messenger-Dienste zu teilen. Um Akkulaufzeit zu sparen gibst du an, dass Neumob pausiert wird, wenn der Bildschirm abgeschaltet ist.

Im mobilen Netz waren mehrere Versuche notwendig um die Apps zu beschleunigen.

Im mobilen Netz waren mehrere Versuche notwendig um die Apps zu beschleunigen.

Im mobilen Netz wurde eine um 5 Prozent beschleunigte Internet-Leistung angegeben.

Im mobilen Netz wurde eine um 5 Prozent beschleunigte Internet-Leistung angegeben.

Im mobilen Netz dauert es etwas länger den Beschleuniger zu starten. Es erforderte bei mir jedesmal bis zu drei Versuche. Manchmal funktionierte das Beschleunigen auch gar nicht. Sofern jedoch eine erfolgreiche Beschleunigung stattgefunden hat, war die Verbindung im mobilen Netz tatsächlich schneller. Der Aufbau der Seiten ging relativ zügig von Statten.

Neumob ist kostenlos im Play Store erhältlich. Die App zeigt keine Werbung an. Beachte, dass es durch die Umleitung des Internetverkehrs über einen VPN möglich ist, alle deine Daten mitzulesen. Zudem bietet die App aktuell keine Informationen dazu, was passiert, wenn deine Credits aufgebraucht sind. Hier wird es ziemlich sicher In-App-Käufe oder ein Abomodell geben.

Neumob - Apps beschleunigen herunterladen

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Cyanogen stellt Plattform SDK für CyanogenMod vor http://www.android-user.de/cyanogen-stellt-plattform-sdk-fuer-cyanogenmod-vor/ http://www.android-user.de/cyanogen-stellt-plattform-sdk-fuer-cyanogenmod-vor/#comments Thu, 21 May 2015 07:34:35 +0000 http://www.android-user.de/?p=82295 Ein großes Software-Projekt braucht ein Entwicklerkit. Und so erstaunt es nicht, dass auch Cyanogen für die eigene Android-Software nun ein solches bereitstellt. Mit dem Plattform SDK können Entwickler CyanogenMod verbessern, ohne sich mit dem kompletten Projekt herumschlagen zu müssen.

Stell dir vor, deine Mutter backt die besten Kuchen in der Umgebung. Aber sie garniert diese immer mit rosafarbenen Marzipanschweinchen. Du möchstest den Kuchen aber gerne mit giftgrünen Android-Robotern garniert haben. Dazu musst du im Fall von CyanogenMod zunächst das Kuchenbacken lernen, denn ohne Kuchen gibt es nun mal nichts zu dekorieren. Oder du fragst deine Mutter, wie groß die Marzipan-Androiden genau sein dürfen, damit 8 Stück auf einen Kuchen passen. Sie gibt dir die Abmessungen durch und damit habt ihr quasi eine gemeinsame Backschnittstelle geschaffen. Falls du von deiner Mutter auch das Rezept (den Quellcode) bekommst, kannst du natürlich auch deinen eigenen Kuchen backen, aber in den meisten Fällen genügen eben die gemeinsamen Schnittstellen, vordefinierte Möglichkeiten.

Sehr stark vereinfacht könnte man so die Funktion eines SDK und einer API beschreiben. Und genau das gibt es nun von Cyanogen für die eigene Android-Firmware CyanogenMod. Entwickler, die sich nicht mit dem kompletten Projekt auseinandersetzen möchten, können über vorgegebene Programmierschnittstellen (API) Erweiterungen programmieren.

Ein Beispiel dafür zeigt man im aktuellen Posting zum Cyanogen Plattform SDK. So hat ein Team an einerm Entwickler-Wettbewerb eine App vorgestellt, die ein Smartphone zum Fahrradcomputer macht. Die nötige Quicksettings-Kachel, um den Bike Computer einzuschalten, hat das Team via SDK realisiert.

Über das Cyanogen Plattform SDK lassen sich recht einfach Quicksettings-Kacheln realisieren. Bild: Cyanogen

Ein SDK ist in jedem Fall der richtige Schritt, um mehr Entwickler für CyanogenMod gewinnen zu können. Wenn du nun gleich durchstarten möchtest, dann findest du den Quellcode zum Cyanogen-SDK auf Github, er befindet sich aber noch in einem frühen Alpha-Stadium, sodass sich noch vieles ändern kann. Die neuesten Infos zum Cyanogen SDK findest du in der Google+-Community des Projekts.

Quelle: Cyanogen Entwicklerblog

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Android 5.1.1: Update für LG-Smartwatches und Nexus-Geräte verfügbar http://www.android-user.de/android-5-1-1-update-fuer-lg-smartwatches-und-nexus-geraete-verfuegbar/ http://www.android-user.de/android-5-1-1-update-fuer-lg-smartwatches-und-nexus-geraete-verfuegbar/#comments Thu, 21 May 2015 07:01:39 +0000 http://www.android-user.de/?p=82246 Falls du Besitzer einer LG G Watch oder G Watch R bist, oder ein Nexus-Device hast, dann haben wir eine gute Nachricht für dich. Google hat damit begonnen, das 5.1.1 Lollipop-Update für weitere Geräte auszuliefern.

Nach den ZenWatch-Besitzern dürfen sich nun Nutzer der LG G Watch und G Watch R auf das neue Android-Wear-Update freuen. Der Rollout wurde gestartet und die Ungeduldigen unter uns können sogar bereits die Firmware downloaden und per Sideload flashen. Falls du aber auf Nummer sicher gehen willst bzw. zur geduldigen Sorte gehörst, dann wartest du einfach auf das OTA-Update. Nicht vergessen, zunächst das Update der Android-Wear-App einzuspielen, das Google gestern veröffentlicht hat.

Bis zum Release via Over-The-Air sollte es, wenn alles gut geht, nur noch einige Tage dauern und alle Android-Wear-Uhren werden es früher oder später erhalten. Allerdings müssen wir bei LG G Watch R Usern die Vorfreude auf das Update etwas schmälern, denn in diesem Update wurde das WLAN-Feature nicht mit eingebaut. Laut der aktuellen Meldung von Google wird die neue WiFi-Funktion nur in der LG Watch Urbane, der Moto G, der Samsung Gear und der Sony Smartwatch 3 zum Leben erweckt. Ob nur diese Uhren die entsprechende Hardware verbaut haben oder es sich um eine politischen Entscheidung handelt, steht aktuell noch nicht fest.

Auch für Besitzer der Nexus-Modelle 4, 5 und 9 LTE gibt es heute etwas zu feiern, denn Google hat damit begonnen, diese Geräte mit dem Android 5.1.1 Update zu versorgen. Diejenigen die auch hier nicht mehr länger warten wollen, haben die Möglichkeit die OTA-Dateien selbst herunterzuladen und zu flashen. Mit diesem Lollipop-Update sollte euer Device wieder flotter laufen, Bugs verschwinden und die Laufzeit des Akkus im besten Fall sich etwas verbessern. Wer sein Nexus-Gerät komplett neu installieren möchte, findet auf den Google-Servern auch die kompletten Factory-Images für Android 5.1.1.

Quelle: androidpolice.com, droid-life.com

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Kommentar: Wie autonome Autos unsere Verkehrsprobleme lösen — und neue schaffen http://www.android-user.de/kommentar-wie-autonome-autos-unsere-verkehrsprobleme-loesen-und-neue-schaffen/ http://www.android-user.de/kommentar-wie-autonome-autos-unsere-verkehrsprobleme-loesen-und-neue-schaffen/#comments Wed, 20 May 2015 18:36:50 +0000 http://www.android-user.de/?p=82171 In den USA hat Google grünes Licht für seine autonomen Fahrzeuge im normalen Straßenverkehr bekommen.  Damit beginnt ein komplett neues Kapitel in der Geschichte der Mobilität. Es wird viele aktuelle Problem lösen, aber auch neue schaffen.

Noch sind die Google-Fahrzeuge nicht für die komplette USA zugelassen, sondern nur in Kalifornien. Und auch hier starten die Tests nun in der Google-Hauptstadt Mountain View. Dennoch: Bis wir hier ein Europa eine ähnliche Entwicklung sehen werden, dürften leider noch ein paar Jahrzehnte vergehen. Denn die Technik hinkt hinterher und auch die Akzeptanz bei den Autofahrern und Autofans. Grund zur Besorgnis gegenüber den selbstfahrenden Autos gibt es aber keinen: In den vergangenen  Jahren legten die Google-Fahrzeuge über 100.000 Meilen zurück und waren dabei kaum in Unfälle involviert. In den wenigen negativen Fällen,  war stets der “Faktor Mensch” schuld. Warum also die kleinen Dinger nicht auch auf die deutschen Straßen holen?

Wie autonome Autos Probleme lösen

Das autonome Auto (ich nenne es mal Autoauto) ist das ideale Fahrzeug für den täglichen Stadtverkehr. Den Weg zur Arbeit, um die Kinder zur Schule zu bringen, zum Einkaufen zu gehen und für viele weitere Routineaufgaben. Autoautos brauchen wir deshalb dringend, weil sie das Problem mit dem täglichen Stau in die Großstadt rein und aus der Stadt heraus nach Hause lösen. Autoautos handeln nämlich nicht emotional, sondern rational. Sie verspüren keine Freude dabei, möglichst schnell vor einer roten Ampel noch rechts zwei oder drei Fahrer zu überholen, um bei Grün ganz vorne mit dabei zu sein. Sie haben aber auch keine Anst vor anderen Autos, oder Kindern und Gegenständen, die plötzlich auf die Straße springen können.  Deshalb müssen — böse Zungen sagen dürfen — autonome Autos auch nicht besonders sportlich, agressiv, oder bombensicher aussehen. Denn sie fahren weder besonders schnell noch besonders gefährlich, noch besonders ängstlich,  wie einige Menschen das im täglichen Straßenverkehr tun. Wer möchte schon einen Defender ohne Fahrer am Steuer im Straßenverkehr sehen…

Weg vom umgebauten SUV aus 2012 wie auf diesem Bild zu sehen. Die neuen Google-Autos haben nichts Erschreckendes mehr an sich. Bild: Google

Weg vom umgebauten SUV aus 2012 wie auf diesem Bild zu sehen. Die neuen Google-Autos haben nichts Erschreckendes mehr an sich. Bild: Google

Autoautos fahren bei einem 50-er Schild (nach Möglichkeit) 50 km/h, bei einem 30-er Schild 30 km/h und stellen keine Fragen am Steuer (die aktuellen Google-Autos sind auf 40 km/h (25 mph) limitiert). Und wenn das alle Autoautos so tun und die autonomen Fahrzeuge miteinander gekoppelt sind, gibt es keine Staus mehr. Wenn alle Deutschen und Holländer beim Start ihres Sommerurlaubs in den Süden auf der Autobahn strikt 120 km/h fahren würden, dann würde es keinen Stau auf der Route ans Meer geben. Aber Hans möchte natürlich zeigen, was sein neuer X5 drauf hat und Hänschen in seinem Porsche ebenfalls. Dumm nur, dass Xaver einfach nicht von der rechten auf die linke Spur wechseln möchte. Beim ersten Blitzer gibt es dann eine Vollbremsung und schon haben wir die Schweinerei vom Gotthard bis an den Bodensee. Stau ist ein typisch menschliches Phänomen, das zwar niemand will, aber trotzdem immer wieder entsteht, weil wir alle Fehler machen. Und weil die Frage bestimmt aufkommt: Autoautos müssen nicht überholen können, wenn alle Autoautos gleich schnell und gleich intelligent fahren, gibt es keinerlei Grund, um ein anderes Autoauto zu überholen.

Autoautos lösen aber nicht nur das Traffic-Jam-Problem. Sie verursachen auch weniger Unfälle im Straßenverkehr, weil sie weniger lange brauchen, um eine Entscheidung zu fällen, nicht durch ein Handy oder ein schreiendes Kind im Auto abgelenkt werden und im Zweifelsfall immer defensiv entscheiden. Zumindest solange es unter den Autoautos keine Bugatti-Idioten gibt, die stolz darauf sind, mit ihren 1000 PS durch schnelles Anfahren auch mal einen Unfall verhindern zu können…

Last but not least werden selbstfahrende Fahrzeuge auch einmal das Verkehrsaufkommen deutlich verringern. Weil es dann keine eigenen Autos mehr geben wird, sondern du einfach ins nächste autonome Fahrzeug einsteigst und dich zum Zielort chauffieren lässt. Das ist aktuell noch Zukunftsmusik, denn selbst in den jetzt zugelassenen selbstfahrenden Fahrzeugen von Google sitzt ein Chauffeur, der im Notfall die Kontrolle über das Auto übernehmen kann.

Autoautos schaffen neue Probleme

Doch wie jeder Fortschritt werden auch die selbstfahrenden Fahrzeuge neue Probleme verursachen. Autoautos fahren immer den schnellsten (nicht den kürzesten) Weg. Dadurch, dass in einer idealen Welt alle Fahrzeuge vernetzt sind, ist jedes Auto über das aktuelle Verkehrsaufkommen informiert und passt seine Route so an, dass es möglichst keine Staus gibt. Das bewirkt aber auch, dass bisher unbefahrene Straßen wohl oder übel zu Ausweichrouten werden. Denn wussten vor ein paar Jahren nur Einheimische, dass es in der Stadt xyz einen tollen Schleichweg von A nach B gibt, wissen das heute dank Navigationssoftware und Live-Tracking der entsprechenden App-Benutzer alle. Autonomes Fahren kann also für eine leichte Umverteilung des Verkehrs von Haupt- auf Nebenstraßen sorgen, immer abhängig davon, wie die Vehikel programmiert werden.

Vor dem zweiten Problem stehen die Taxifahrer sowie Uber & Co. Denn schon in wenigen Jahren wird niemand mehr ein Taxi mit Fahrer bestellen, sondern nur noch ein Autoauto bzw. Autotaxi. Das ist auch gut so, denn wozu soll jemand täglich 12 bis 14 Studen in einem Auto sitzen, wenn diese Aufgabe auch ein Computer übernehmen kann. Anstelle von Taxifahrern wird es dafür einen großen Bedarf an Experten für Sprachsteuerung geben und natürlich müssen auch neue Parkplätze am Straßenrand anstelle von fixen Garagen im Haus gebaut werden. Nur so als Tipp für eine Umschulung. Google selbst glaubt aber auch (noch) an Uber und hat 2013 eine größere Summe in den Dienst investiert.

So lange alle autonomen Fahrzeuge vom gleichen Hersteller kommen und mit der gleichen Software ausgestattet sind (bzw. miteinander verknüpft sind), gibt es also theoretisch keine Staus und Drängeleien. Aber wie wird das ausgehen, wenn sich zwei oder mehrere Anbieter konkurrieren und der eine zum Beispiel verspricht, mit seinen Autoautos besonders schnell ans Ziel zu gelangen (weil seine Software bei einem 50er-Schild mit 55 km/h programmiert ist)?

Das sind nur einige mögliche Probleme, die die autonomen Fahrzeuge schaffen können. Wie jedes Computersystem sind sie darüber hinaus anfällig auf Hacks und natürlich klappt das alles nicht mehr, sollte das mobile Netzwerk und/oder das GPS-Netzwerk zusammenbrechen (Stichwort GPS-Spoofing und GPS-Jamming).

Jahre des Chaos?

Die kommenden Jahre könnten aber vor der erhofften Verbesserung auch eine vorübergehende Verschlimmerung auf den Straßen verursachen. Denn je mehr Menschen auf Autoautos umsteigen und ihre Reise von A nach B ohne Stress absolvieren werden, desto mehr Konkurrenzdruck werden die Alphatiere hinter dem Steuer zu spüren bekommen. Cool in einem Google-Auto zu sitzen und dabei ein Buch zu lesen, ist nun mal effizienter und schlauer, als einen SUV zu fahren. Und ein Autoauto auszubremsen oder beim Start an der Ampel stehen zu lassen, bereitet nun mal keine Freude, weil sich der Fahrer darin (der Computer) keinen Dreck darum schert.

Zugegeben, vermutlich wird es nicht Jahre sondern Jahrzehnte brauchen, bis immerhin jedes zweite Auto auf unseren Straßen selbstfahrend wird und das einstige Vorzeigeprodukt der deutschen Wirtschaft endgültig der Vergangenheit angehören wird. Vielleicht werden es auch erst meine Enkelkinder wirklich so erleben, wie ich mir es vorstelle. Dennoch bleibe ich dabei: Das Auto ist tot, es lebe das Autoauto!

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SD Maid Pro – Das Dienstmädchen für dein Smartphone http://www.android-user.de/sd-maid-pro-das-dienstmaedchen-fuer-dein-smartphone/ http://www.android-user.de/sd-maid-pro-das-dienstmaedchen-fuer-dein-smartphone/#comments Wed, 20 May 2015 17:45:50 +0000 http://www.android-user.de/?p=81942 Je mehr Apps du dir auf dein Smartphone lädst, desto mehr Mülldateien finden sich dort.
Diese machen erfahrungsgemäß dein Smartphone langsam. Es gibt eine Vielzahl an Cleaner-Tools im Play Store. Alle versprechen dir, dein Smartphone zu entrümpeln und die Leistung zu verbessern. Die App SD Maid Pro rühmt sich, die gründlichste und beste dieser Cleaner-Tools zu sein. Wir haben das einmal getestet.

Zuerst ist es notwendig, dir die kostenlose App SD Maid – System Cleaner Tool herunterzuladen. Die Pro-Version ist nur noch der Unlock-Schlüssel dafür. Nach dem Öffnen der App befindest du dich auf der Startseite: Hier stehen für den Schnellzugriff die vier Kategorien Leichenfinder, Systemreiniger, App-Reiniger und Datenbanken bereit.

Um SD Maid Pro nutzen zu können, ist es notwendig die App SD Maid - System Cleaner Tool herunterzuladen.

Um SD Maid Pro nutzen zu können, ist es notwendig die App SD Maid – System Cleaner Tool herunterzuladen.

Der Schnellzugriff beinhaltet die vier Kategorien Leichenfinder, Systemreiniger, App Reiniger und Datenbanken.

Der Schnellzugriff beinhaltet die vier Kategorien Leichenfinder, Systemreiniger, App Reiniger und Datenbanken.

Der Leichen-Finder sucht alle hinterlassenen Dateien von mittlerweile gelöschten Apps. Der System Reiniger durchsucht dein Smartphone und filtert die Ordner heraus, welche unnötige Dateien enthalten oder leer sind. Mit einem Klick auf Datenbanken besteht die Möglichkeit, diese zu optimieren und zu verkleinern, oder Speicher frei zu machen. Weitere Funktionen rufst du über das Menü auf.

Im Menü findest du die weiteren Funktionen von SD Maid Pro.

Im Menü findest du die weiteren Funktionen von SD Maid Pro.

So zum Beispiel den Explorer. Dies ist ein kleiner Dateimanager mit den üblichen Funktionen. Mit dem Sucher findest du alle möglichen Dateien. AppControl friert die Apps ein, resetet oder löscht diese. AppControl funktioniert auch bei System-Apps. Mit einem Klick auf den grünen Scan-Button wird dein Smartphone einer genauen Prüfung durch dein neues Dienstmädchen unterzogen.

Durch einen Klick auf Scan wird dein Smartphone durchsucht.

Durch einen Klick auf Scan wird dein Smartphone durchsucht.

Nachdem alles durchgesucht wurde erscheint auf dem Startbildschirm eine Meldung und ein kleiner Mülleimer-Button, falls etwas bereinigt werden muss. Der Klick auf den Button Säubern räumt nicht benötigte Elemente von deinem Smartphone.

Nach dem Scan wird angezeigt, wo sich auf deinem Smartphone nicht mehr benötigte Elemente verstecken. Durch einen Klick auf den Säubern-Button werden diese entfernt.

Nach dem Scan wird angezeigt, wo sich auf deinem Smartphone nicht mehr benötigte Elemente verstecken. Durch einen Klick auf den Säubern-Button werden diese entfernt.

Um zu sehen, um welche Elemente es sich handelt rufst du diese über das Menü auf.

Um zu sehen, um welche Elemente es sich handelt rufst du diese über das Menü auf.

Um zu sehen, welche Elemente unnötig Platz benötigen rufst du über das Menü die jeweilige Kategorie auf. Dort wird dir angezeigt, wie viel Speicherplatz frei wird, wenn die Dateien entfernt werden. Du hast die Möglichkeit Dateien einzeln zu reinigen, oder komplett durch einen Klick auf das Mülleimer-Symbol. System-Apps können nicht einzeln gereinigt werden. Ebenfalls zeigt dir SD Maid Pro deine Speicherbelegung an. Die Elemente werden dann, nach einem Klick auf den Start-Button, der Größe nach gelistet.

Du hast die Möglichkeit Apps einzeln oder komplett mit einem Klick auf das Mülleimer-Symbol zu entfernen. System-Apps können nicht einzeln gereinigt werden.

Du hast die Möglichkeit Apps einzeln oder komplett mit einem Klick auf das Mülleimer-Symbol zu entfernen. System-Apps können nicht einzeln gereinigt werden.

Der Explorer zeigt dir alle deine Dateien an.

Der Explorer zeigt dir alle deine Dateien an.

SD Maid Pro ist ein umfangreiches Cleaning-Tool ohne Schnickschnack. Es räumt wirklich auch den letzten Müll-Ordner von deinem Smartphone. SD Maid Pro – Unlocker ist für 2,38€ im Play Store erhältlich. Die App zeigt keine Werbung an.

SD Maid Pro - Unlocker herunterladen

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Offizielle Schutzhülle zerkratzt das Display des Samsung Galaxy S6 edge http://www.android-user.de/offizielle-schutzhuelle-zerkratzt-das-display-des-samsung-galaxy-s6-edge/ http://www.android-user.de/offizielle-schutzhuelle-zerkratzt-das-display-des-samsung-galaxy-s6-edge/#comments Wed, 20 May 2015 07:51:06 +0000 http://www.android-user.de/?p=82019 Eine Schutzhülle sollte eigentlich dafür sorgen, dass das Gerät zum Beispiel gegen Kratzer stets gesichert bleibt. Leider ist dies beim Clear View Cover von Samsung für das Galaxy S6 anscheinend nicht der Fall.

Samsung bietet für das Samsung Galaxy S6 (edge) einige verschiedene Arten von Schutzhüllen an. Dazu gehört auch das Clear View Cover. Mit dem aktuell ungefähr 35 Euro (60 Euro UVP) teuren Zubehör habt ihr die Möglichkeit, Anrufe anzunehmen und Benachrichtigungen zu lesen. Mehr könnt ihr mit der Hülle im transparenten Look eigentlich auch nicht machen. Doch wie es aussieht kann eben dieses Clear View Cover auch für eine getrübte Stimmung sorgen, denn viele User im Forum bei XDA-Developers berichteten darüber, dass bei ihnen am Display Kratzer entstanden sind.

Die Verursacher dieser Kratzer sollen Staubpartikel sein, die sich mit der Zeit am Display ansammeln und schon durch geringe Bewegungen des Covers, das Display beschädigen soll. Keine schöne Vorstellung. Aber auch die Schutzhülle selbst scheint eher zartbesaitet zu sein, denn Nutzerberichten zur Folge ist es ebenfalls äußerst empfindlich gegenüber Kratzern.

Deutlich sichtbar das zerkratzte Display des Samsung Galaxy S6 edge.

Deutlich sichtbar das zerkratzte Display des Samsung Galaxy S6 edge. Bild: User charnapops auf xda-developers.com

Gegenüber SamMobile hat Samsung bestätigt, dass man des Problems bewusst sei und diese derzeit untersucht. Im Moment können wir euch also nur dazu raten, auf das Clear View Cover des Displays zur Liebe zu verzichten. Insbesondere wenn ihr gerade plant, mit dem Smartphone einen Strand-Ausflug zu machen.

Quelle: xda-developers.com, via sammobile.com.

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Asos – Online Shoppen bis die Kreditkarte glüht http://www.android-user.de/asos-online-shoppen-bis-die-kreditkarte-glueht/ http://www.android-user.de/asos-online-shoppen-bis-die-kreditkarte-glueht/#comments Wed, 20 May 2015 07:46:29 +0000 http://www.android-user.de/?p=65838 Dank Internet haben wir heute die Möglichkeit, Waren aus aller Herren Länder zu bestellen. Per Klick ist das ganz einfach. Sofern du etwas Bestimmtes suchst, nutzt du eine Suchmaschine, um an den günstigsten Preis zu kommen. Oder aber du klickst dich durch die unterschiedlichen Online-Händler. Die Bezahlung erfolgt meist per PayPal oder Kreditkarte und ein paar Tage später kommt der Postbote und bringt das gewünschte Paket ins Haus. Die von uns getestete App Asos bietet dir eine Auswahl an über 850 Marken an Kleidung, Schuhen und Accessoires.

Um dir einfach mal einen Überblick über das Angebot zu verschaffen kannst du Asos ohne Anmeldung nutzen. Diese ist erst erforderlich, sofern du etwas in deinen Warenkorb legst, du etwas in deiner Favoriten-Liste speichern möchtest oder ASOS-Daten mit mehreren Geräten synchronisieren möchtest. Die Anmeldung ist über deine Social-Media-Accounts bei Twitter, Facebook oder Google+ möglich und ganz klassisch über deine E-Mail-Adresse.

Um bei Asos Produkte einzukaufen ist eine Anmeldung von Nöten.

Um bei Asos Produkte einzukaufen ist eine Anmeldung von Nöten.

Auf der Startseite der App findest du diverse Rabatt-Codes.

Auf der Startseite der App findest du diverse Rabatt-Codes.

Auf der Startseite der App findest du direkt ein paar Coupons, die dir das Shopping-Erlebnis etwas vergünstigen. Du wählst über die Buttons aus, ob du für Damen oder Herren nach Angeboten schauen möchtest. Im App-Menü sind alle verfügbaren Produkte in Kategorien angeordnet. Du findest Neuheiten in Sachen Schuhe und Accessoires, Outlet-Angebote, Taschen, Blazer, Mäntel, Denim, Kleider, Pullover, Geschenke und vieles mehr.

Alle Produkte sind im App-Menü in Kategorien gegliedert.

Alle Produkte sind im App-Menü in Kategorien gegliedert.

Mithilfe des Filters verfeinerst du deine Suche.

Mithilfe des Filters verfeinerst du deine Suche.

In der Menüleiste hast du die Möglichkeit durch Eingabe eines Artikel die Auswahl einzugrenzen. Ebenfalls befindet sich innerhalb jeder Kategorie noch ein Filter. Hier verfeinerst du deine Suche nach Stil, Größe, Farbe, Marke oder Preis. Hinter jedem Artikel ist ein kleiner Herz-Button zu finden. Durch einen Klick darauf fügst du das Produkt deiner Favoriten-Liste hinzu. Indem du das Produkt anklickst erhältst du eine detaillierte Beschreibung des selbigen und fügst es bei Gefallen deiner Einkaufstasche hinzu. Die Preise werden hier ohne Versandkosten angezeigt. Die Waren in deiner Einkaufstasche werden für 60 Minuten gespeichert. Solltest du bis dahin nicht auf Bezahlen geklickt haben, werden die Waren wieder entfernt.

Schuhe, Kleidung, Geschenke. Bei Asos gibt es alles, was das Herz begehrt.

Schuhe, Kleidung, Geschenke. Bei Asos gibt es alles, was das Herz begehrt.

Du wählst die Farbe und Größe aus und fügst das Produkt deinem Einkaufskorb hinzu.

Du wählst die Farbe und Größe aus und fügst das Produkt deinem Einkaufskorb hinzu.

Asos bietet ein sicheres bezahlen an. Laut App-Beschreibung können Kreditkarten mittels Kamera-Scanner hinzugefügt werden. Leider war es mir nicht möglich dies auszuprobieren, da sich die Bezahl-Seite über die App (auch nach 3 Tagen hintereinander in einem gut funktionierenden WLAN) nicht laden ließ. Inzwischen sollte dieses Problem jedoch behoben sein.

Mit einem Klick auf die Laufsteg-Videos siehst du dein Produkt am lebenden Objekt.

Mit einem Klick auf die Laufsteg-Videos siehst du dein Produkt am lebenden Objekt.

Mit einem Klick auf sicher bezahlen sollte normalerweise eine Weiterleitung erfolgen.

Mit einem Klick auf sicher bezahlen sollte normalerweise eine Weiterleitung erfolgen.

Asos ist eine einfach zu bedienende, schön gestaltete Shopping App. Du hast eine sehr große Auswahl an Bekleidung und Geschenken. Wer hier nicht fündig wird, soll weiterhin in Sack und Asche gehen. Einziges Manko der App ist das Problem mit der Bezahlung.

Asos ist kostenlos im Play Store erhältlich. Die App zeigt keine Werbung an.

Asos herunterladen

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Microsoft Office für Android: Preview-Apps für Smartphones verfügbar http://www.android-user.de/microsoft-office-fuer-android-preview-apps-fuer-smartphones-verfuegbar/ http://www.android-user.de/microsoft-office-fuer-android-preview-apps-fuer-smartphones-verfuegbar/#comments Wed, 20 May 2015 07:41:06 +0000 http://www.android-user.de/?p=82032 Nachdem Microsoft die Office-Apps Word, Excel und PowerPoint für Tablets rausgebracht hat, sind nun die Smartphones an der Reihe. Wenn dein Handy über mindestens 1 GB Arbeitsspeicher und Android 4.4 “KitKat” verfügt, kannst du die neuen Office-Anwendungen ab sofort ausprobieren.

Bereits im Herbst 2014 begann Microsoft mit einer Vorschauphase der bekannten Apps Word, Excel und PowerPoint für Android, bis im Januar die fertigen Versionen veröffentlicht wurden. Diese liefen aber nur auf Tablets. Smartphone-User hingegen mussten währenddessen mit der Microsoft Office Mobile App vorlieb nehmen. Diese Zeiten gehören jedoch ab dieser Woche der Geschichte an, denn nun sind die Smartphone-User dran. Microsoft hat nämlich die Preview-Apps auch für die smarten Telefone freigegeben und somit könnt ihr auch mit euren Smartphones den Google Docs Konkurrenten ausgiebig testen. Allerdings müsst ihr auf einige Spielregeln achten: Die Preview-Versionen laufen erst ab Android 4.4.x (KitKat) und euer smartes Device sollte mindestens über einem Gigabyte Arbeitsspeicher verfügen. Des Weiteren benötigt ihr einen Google-Account, damit ihr auf Google+ der Office für Android Community beitreten könnt. Von dort aus könnt ihr euch dann für die jeweiligen Office-Apps zum Tester anmelden. Bis ihr aber zum Download von Word, Excel und PowerPoint tatsächlich in der Lage seid, wird der Google Play Store allerdings zum verteilen der Berechtigungen einige Stunden brauchen. Falls die Installation später erfolgreich geklappt hat, dann habt ihr die Möglichkeit, euch mit einem Microsoft-Konto anzumelden und anschließend nach Lust und Laune Dateien zu öffnen oder erstellen, bearbeiten und natürlich auch zu speichern. Zu einigen Cloud-Diensten habt ihr auch bereits Zugriff. Dazu gehören Google Drive, Box, OneDrive, OneDrive for Business und SharePoint.

Mit oder Ohne? Oder doch erstmal eins erstellen? Du hast beim ersten Start die Auswahl, ob du dich mit einem Microsoft-Konto anmelden möchtest.

Mit oder Ohne? Oder doch erstmal eins erstellen? Du hast beim ersten Start die Auswahl, ob du dich mit einem Microsoft-Konto anmelden möchtest.

Die von Windows gewohnte Ribbon-Leiste samt Bedienungselementen befindet sich in der Smartphone-Version für eine komfortable Nutzung im unteren Bereich des Bildschirms.

Die von Windows gewohnte Ribbon-Leiste samt Bedienungselementen befindet sich in der Smartphone-Version für eine komfortable Nutzung im unteren Bereich des Bildschirms.

Die bisherige Office Mobile App wird während der Preview-Phase weiterhin erhältlich sein bleiben. Wie es um die Zukunft dieser App und den anderen Office für Android Produkten aussehen wird, darüber will Microsoft im Laufe des Jahres informieren, wenn der allgemeine Release der Office-Apps für Smartphones angekündigt wird.

Quelle: blogs.office.com

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Im Test: CAT S50 inklusive Fahrradhalterung von CAT für Biker http://www.android-user.de/im-test-cat-s50-inklusive-fahrradhalterung-von-cat-fuer-biker/ http://www.android-user.de/im-test-cat-s50-inklusive-fahrradhalterung-von-cat-fuer-biker/#comments Tue, 19 May 2015 20:54:56 +0000 http://www.android-user.de/?p=81904 Das CAT S50 hat schon ein paar Monate auf dem Buckel, ist aber als waschechtes Outdoor-Smartphone mit LTE-Modem und Mil-Spec-Zertifizierung immer noch ein sehr gefragtes Smartphone. Wir haben das robuste CAT-Gerät zusammen mit einer universellen Fahrradhalterung von CAT bekommen und verraten euch in diesem Testbericht, ob sich ein Kauf einzeln oder als Gespann lohnt.

So eine Fahrradtour macht schon Spaß, vor allem wenn man den Weg kennt. Doch auch ohne Ortskenntnisse und ohne eine klassische Landkarte aus Papier lässt sich toll biken. Klemme einfach anstelle der Karte dein Smartphone vorne auf den Lenker. Ob und wie gut das klappt, habe ich mit dem CAT S50 und der passenden Universal-Fahrradhalterung von CAT ein paar Tage lang getestet.

Das CAT S50

Das robuste Catphone S50 hat schon ein paar Monate auf dem Buckel. Es erschien ursprünglich im vergangenen Herbst zur IFA 2014 mit Android 4.4 und hat seither lediglich kleinere Bugfixes bekommen. Die Android-Version 4.4.4 wird somit ziemlich sicher bleiben. Was bereits beim ersten Hands-On auffällt: Das Handy ist für die Größe und die Verarbeitung als Rugged-Gerät verhältnismäßig leicht, zumindest wenn wir es mit dem Icefox Donar vergleichen. Mit einem Gewicht von 185 Gramm ist es aber verglichen mit anderen 4,7-Zoll-Smartphones kein Leichtgewicht. CAT hat sich für das S50 zum ersten Mal von der Farbe Gelb verabschiedet. Das S50 gibt sich dezent in Silber und Schwarz.

Als wasser- und staubdichtes Smartphone versteckt das S50 sämtliche Anschlüsse unter Gummiklappen. Dazu gehört der Kopfhörer an der Geräteoberseite, die USB-Buchse auf der linken Seite oben und die Einschübe für eine microSD- und eine Micro-SIM-Karte zur Rechten. Beim Einlegen der SIM- und der Micro-SD-Karte musst du die Klappe so halten, dass die Buchstaben auf dem Kopf stehen. Dann stimmt die Richtung für das Einsetzen. Ebenfalls auf der rechten Seite hat CAT die Lautstärke-Button und einen Walkie-Talkie-Knopf untergebracht. Den Einschalt-Button findest du deshalb auf der linken Seite, das benötigt etwas Gewöhnung.

Der 2630-mAh-Akku des CAT S50 ist fest verbaut, das Handy mit Mini-Torks fest verschraubt. Eine der Schrauben ist dabei mit einem Aufkleber für den Garantieverlust versehen. Aus Spaß solltest du also nicht an deinem S50 herumschrauben.

Zur Verarbeitung gibt es generell nichts negatives zu sagen. Das Handy ist wirklich sehr robust und kann ruhig mal zu Boden fallen. Auch von der Kratzfestigkeit des HD-Touchscreens mit Gorilla Glass 3 konnte ich mich in den Tests überzeugen. Das Zusammenspiel von Snapdragon 400 und dem verbauten Akku sorgt zudem für recht gute Akkulaufzeiten, bei denen ein Arbeitstag in jedem Fall problemlos drin liegt. Die meisten Leute werden jedoch auch zwei Tage mit dem S50 über die Runden kommen.

Dein CAT-Bagger ist nur ein paar Fingertips und ein paar 1000 km entfernt...

Dein CAT-Bagger ist nur ein paar Fingertips und ein paar 1000 km entfernt…

Das CAT S50 verfügt über eine sehr gute Akkulaufzeit, mit der du problemlos über den Tag kommst.

Das CAT S50 verfügt über eine sehr gute Akkulaufzeit, mit der du problemlos über den Tag kommst.

Der Snapdragon 400 sorgt auch dafür, dass das CAT S50 recht flott arbeitet. Die Benchmark-Resultate sind zwar kein Highlight, liegen aber im üblichen Bereich für die verbaute CPU. Vorinstalliert ist auf dem S50 ein AOSP-nahes Android-System mit ein paar Apps von CAT. Dazu gehört der Second-Hand-Shop für alle möglichen CAT-Geräte vom Riesenbagger über Ackerfräse, Grubber und andere Baumaschinen bis hin zu einfachen Scheren und Rechen für Hobbygärtner. Auch über einen eigenen App-Shop verfügt das Catphone. Der Play Store von Google findet sich aber ebenfalls unter den Apps. Als Tastatur-App kommt Swiftkey zum Einsatz, AVG Antivirus ist ebenfalls fest vorinstalliert. Auf unserem Testgerät waren von den 8 GByte Flash Speicher etwas mehr als 4 GByte frei.

In der App Toolbox findest du alle möglichen Apps, nicht nur zum Thema CAT oder Outdoor.

In der App Toolbox findest du alle möglichen Apps, nicht nur zum Thema CAT oder Outdoor.

Am falschen Ort gespart

Leider gibt es nicht nur Positives über das Catphone zu berichten. Die verbaute 8-Megapixelkamera ist alles andere als ein Highlight, von der 0,3-MP-Frontkamera ganz zu schweigen. Das ist allein schon deshalb schade, weil auf Baustellen und bei anderen Berufen doch auch recht häufig fotografiert wird, um zum Beispiel einen Schaden festzuhalten oder sich eine Großbaustelle besser zu merken. Hier kann das S50 gerade mal mit Billigsmartphones im 100-Euro-Bereich mithalten, was die Qualität der Fotos anbelangt.

Ebenfalls ungenügend gelöst für ein Outdoor-Smartphone haben die CAT-Ingenieure — wenn es sie denn überhaupt gibt — die Lautsprecher des Smartphones. Bei den Tests ist mir aufgefallen, dass das Handy entweder viel zu laut oder viel zu leise eingestellt ist. Das liegt aber nicht an den Einstellungen, sondern daran, dass der Lautsprecher auf der Geräterückseite durch die gummierte Oberfläche komplett absorbiert wird. Liegt das S50 also mit dem Display nach oben auf einem Tisch, dann hörst du selbst bei maximaler Lautstärke nur einen leisen Klingelton. Das gilt auch für die Nutzung in Arbeitskleidung oder einer anderen Tasche. Auch die Gesprächsqualität bleibt weit hinter anderen Android-Smartphones zurück. Die Gesprächsteilnehmer waren oft nur mit Knacksen und Unterbrechungen zu hören, wohl kein Einzelfall bei unserem Testgerät.

Für ein Outdoor-Smartphone fand ich auch den Vibrationsmotor etwas zu schwach. Er ist eher von der hochfrequenten Sorte und eignet sich nicht unbedingt, um beim Betonieren etwas nachzuhelfen.

Zu guter letzt patzt das CAT S50 auch beim Display. Es ist bei automatischer Belichtung in den meisten Fällen schlicht nicht sichtbar, weil das Display zu dunkel bleibt. Ich benutzte es in den Tests deshalb stets mit maximaler Leuchtkraft im Freien. Doch was für Sonnenlicht gilt, stimmt leider auch für dunkle Räume: Die Helligkeit lässt sich nicht genügend herunterregeln. Ist es dunkel, ist das Display zu hell, ist es hell, dann leuchtet der Touchscreen zu wenig. Zum aktuellen Preis von 449 Euro sind diese Mängel zu stark. Selbst bei 350 Euro würde ich von einem Kauf als Privatnutzer vom S50 abraten, da quasi nur noch die Strapazierfähigkeit und die Akkulaufzeit als positive Kriterien bleiben.

Die Fahrradhalterung

In den vergangenen zwei Wochen benutzte ich das CAT S50 ab und zu mit meinem Fahrrad zusammen. Dazu hat mir CAT auch eine universelle Halterung geschickt, die perfekt zum S50 passt, die aber auch beliebige andere Smartphones zwischen 4,5 cm und 9,5 cm Breite aufnimmt. Die Halterung kannst du direkt im Online-Shop von CAT für 30 Euro/CHF kaufen.

Die Montage der Halterung bereitet keinerlei Probleme und lässt sich komplett ohne Werkzeug durchführen. Anschließend steht die Halterung bereit. Das Handy wird dabei durch zwei seitliche Stützen mit einer dicken Gummibeschichtung eingeklemmt. Auch die Unterseite der Halterung ist leicht gummiert, was ein Verrutschen verhindert.

Die Montage der CAT-Fahrradhalterung am Rad ist in einer Minute erledigt.

Die Montage der CAT-Fahrradhalterung am Rad ist in einer Minute erledigt.

Für den perfekten Ansichtswinkel gibt es zwischen der Befestigung am Bike und der Handyhalterung ein Kugelgelenk, das sich via Ringmutter fixieren lässt. Mit Ausnahme der Schraube für die Fixierung der Halterung sind sämtliche Teile aus Kunststoff gefertigt.

Das Kugelgelenk sorgt für einen optimalen Blickwinkel.

Das Kugelgelenk sorgt für einen optimalen Blickwinkel.

Zunächst hatte ich etwas Angst, dass sich die Halterung durch Vibrationen beim Fahren vielleicht lösen könnte, aber der Test zeigte schnell, dass ich hier kein Problem besteht. Auch beim Falltest mit dem montierten CAT S50 auf Rasen hielt sich die Halterung wacker (es ging mir nicht darum, das Handy kaputt zu machen, sondern zu schauen, wie sich die Halterung beim Sturz verhält). Mit dem S50 ist mir mein Rad dann auch mal in Echt auf einem betonierten Platz umgekippt, ohne dass der Halterung oder dem S50 etwas passiert wäre.  Das Bike muss schon ganz blöd stürzen, damit der Halterung etwas passiert. Mit dem Nexus 5 oder dem Galaxy S6 würde ich mich persönlich aber trotzdem nicht getrauen,  wie auf den Fotos zu sehen herumzufahren.

Apropos Galaxy S6: Der einzige Schwachpunkt der Halterung besteht darin, dass zwischen der Auflegefläche für das Smartphone und den zwei gummierten Greifern auf der Seite zu viel Abstand besteht. So ist es mir nicht gelungen, das Galaxy S6 sicher einzuklemmen. Mit dem Nexus 5 und anderen Testgeräten hat es hingegen problemlos und sicher funktioniert.

Beim Zusammendrücken der Halterung wandert das Galaxy S6 unter die dicke, seitliche Gummihalterung, was ein sicheres Einklemmen verhindert.

Beim Zusammendrücken der Halterung wandert das Galaxy S6 unter die dicke, seitliche Gummihalterung, was ein sicheres Einklemmen verhindert.

Gleiches Handy, gleiches Problem, aber anderer Blickwinkel: Das Galaxy S6 und andere dünne Smartphones lassen sich in der Halterung nicht sicher benutzen.

Gleiches Handy, gleiches Problem, aber anderer Blickwinkel: Das Galaxy S6 und andere dünne Smartphones lassen sich in der Halterung nicht sicher benutzen.

Zum Zusammenspiel zwischen dem CAT S50 und der Halterung sei hier noch so viel erwähnt, dass es aus zwei Gründen nicht wirklich gut geklappt hat: Zunächst befindet sich beim CAT S50 der Lautsprecher auf der Unterseite. Ist es fest auf der Halterung eingeklemmt, dann treffen die Gummi-Unterseite des S50 auf die gummierte Oberfläche der Halterung, was zu einer 99% Absorbierung des verbauten Lautsprechers führt. Das zweite Problem stellt das Display dar, das über einen schlechten Blickwinkel verfügt und sich bei Sonnenlicht nicht wirklich ablesen lässt. Die Kombination ist somit bei schönem Wetter nicht wirklich brauchbar. Aber das S50 funktioniert ja zum Glück auch im Regen.

Mit dem Nexus 5 waren die Displayprobleme etwas geringer, hier konnte ich aber wenigstens problemlos beim Radfahren hören, was die Stimme von Google Maps sagt oder wenn ein Anruf hereinkommt.

 

Fazit

Für die CAT Fahrradhalterung kann ich durchaus eine Empfehlung aussprechen. Die Halterung ist wirklich universell einsetzbar und hält auch Geräte wie das Nexus 5 oder das kleine Archos 45 Neon sicher. Lediglich bei den ganz dünnen Smartphones, wie dem Galaxy S6 oder ähnlich flachen Flundern muss sie passen. Zum Preis von 30 Euro kann man vermutlich nicht viel mehr Metall erwarten, dass die Halterung praktisch komplett aus Kunststoff besteht, passt also. Das CAT S50 würde ich hingegen für den aktuellen Preis von über 400 Euro ohne Vertrag für die private Nutzung nicht mehr empfehlen. Das Display ist nicht wirklich Outdoor-Fähig, die Gesprächsqualität lässt zu Wünschen übrig und auch sonst zeigt das CAT-Phone einige Schwächen. Ein Moto G 2014 mit einem guten TPU-Case bietet den praktisch gleichen Schutz und zudem ein top aktuelles Android-System zum halben Preis.

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Grüezi, Moin, Servus – Ei gude wie, Dialekt klingt schön http://www.android-user.de/grueezi-moin-servus-ei-gude-wie-dialekt-klingt-schoen/ http://www.android-user.de/grueezi-moin-servus-ei-gude-wie-dialekt-klingt-schoen/#comments Tue, 19 May 2015 15:53:26 +0000 http://www.android-user.de/?p=80820 Du kommst aus dem tiefsten Bayern und machst Urlaub auf Sylt. Beide Orte liegen in unserem schönen Deutschland und doch wird überall ein anderes Deutsch gesprochen. Das liegt an den vielen Dialekten, die unsere Sprache so schön klingen lassen. Hochdeutsch lernst du in der Schule, den Dialekt jedoch, den bringt du von zu Hause mit. Mit der App Grüezi, Moin, Servus findest du unterschiedliche Dialekte im deutschsprachigen Raum.

Die App listet zuerst alle Funktionen mit einer kurzen Erklärung auf. Diese Funktionen rufst du über das Menü auf. Grüezi, Moin, Servus bietet die so genannte Verortung an. Das heißt, die App ortet dich anhand deiner Aussprache einem bestimmten Ort zu. Ebenfalls werden verschiedene Wörter vorgestellt. Je nachdem, welches du auswählst, wird dir angezeigt, in welchem Raum Deutschlands man diese Wort noch verwendet. Du hast die Möglichkeit, deine eigene Aussprache aufzunehmen und Aussprachen anderer Nutzer anzuhören. Verschiedene Experimente laden dich ein, aktiv an der Forschung der deutschen Sprache mitzuwirken.

Die App zeigt dir anhand der Verortung an, woher du kommst.

Die App zeigt dir anhand der Verortung an, woher du kommst.

Mithilfe von 24 Begriffen findet die App ungefähr heraus, aus welcher Region du kommst.

Mithilfe von 24 Begriffen findet die App ungefähr heraus, aus welcher Region du kommst.

Sofern die Ortung nicht direkt stimmt klickst du auf den Nein-Button.

Sofern die Ortung nicht direkt stimmt klickst du auf den Nein-Button.

Durch einen Klick auf den Button Verortung starten erhältst du 24 Begriffe beschrieben. Zum Beispiel das süße Gebäck in Form einer menschlichen Gestalt, das am Martinstag oder an Nikolaus gebacken wird. Darunter findest du diverse Namen für dieses süße Gebäck. Du wählst dann den Namen aus, wie das Gebäck in deiner Region genannt wird. Ich kenne das Gebäck unter Stutenmann. Es folgen weitere Begriffe. Am oberen Bildschirmrand siehst du die Google-Maps Karte. Je mehr Fragen du beantwortet hast, desto enger kreist die App deinen Herkunftsort ein. Auch die Aussprache eines Satzes wird abgefragt. Zum Beispiel wird nachgefragt, wie du das Wort “das” im Satz “Das weiss ich auch nicht.” aussprichst. Sagst du das, des, dis, dit oder dos weiss ich auch nicht (bei uns im Ort: Dos wees ich a net). Je nach Region ergeben sich da nämlich große Unterschiede. Nachdem du alle 24 Fragen durch hast erhältst du ein Resultat. Die App schlägt dir drei Orte vor, aus denen du kommen könntest. Gut, bei mir war es kein kompletter Treffer, aber immerhin schon ziemlich nahe dran. Du wählst nun aus, ob du mit dem Resultat zufrieden bist oder nicht. Bei einem Klick auf den Nein-Button besteht die Möglichkeit einen Ort auszuwählen, in dem man so spricht wie du. Du setzt eine Markierung auf diesen Ort in der Google-Maps Karte und gibst dein Alter und Geschlecht an und sendest es an die Entwickler.

Durch einen Klick auf die Antworten erfährst du, wo man ebenfalls so spricht.

Durch einen Klick auf die Antworten erfährst du, wo man ebenfalls so spricht.

Der Stutenmann kommt aus dem Rheinland.

Der Stutenmann kommt aus dem Rheinland.

Sofern du nun selbst wissen möchtest, wo man ähnlich spricht wie du, gehst du auf die Kategorie Wie sagt man in…? Die vorher beantworteten Fragen findest du ebenfalls hier aufgelistet. Du klickst eine an und siehst die Antworten. Mit einem Klick auf die Antworten wird dir angezeigt, wo in welchem Ort Deutschlands man genauso spricht. Die oben erwähnte Bezeichnung Stutenmann wird häufig im Ruhrgebiet gebraucht. Meine Oma hat mir das früher immer gebacken und diese kam ursprünglich aus dem Ruhrgebiet. Um nun eigene Aufnahmen zu erstellen wählst du die Kategorie Aufnahme und sprichst die 12 vorgegebenen Sätze genauso, wie du es mit deinen Freunden tun würdest. Ebenfalls kannst du dir verschiedene Aufnahmen von anderen Nutzern anhören. Da hörst du dann wirklich das tiefste Platt, das man in manchen Orten noch spricht. Verschiedene Experimente rund um die Aussprache von Wörtern werden ebenfalls noch angeboten.

Verschiedene schon hinterlegte Dialekt-Aufnahmen kannst du über die App hören.

Verschiedene schon hinterlegte Dialekt-Aufnahmen kannst du über die App hören.

Du kannst deinen eigenen Dialekt aufnehmen und anonym der App zur Verfügung stellen.

Du kannst deinen eigenen Dialekt aufnehmen und anonym der App zur Verfügung stellen.

Grüezi, Moin, Servus gefällt mir persönlich gut, denn ich höre sehr gerne die unterschiedlichen Dialekte, die im deutschsprachigen Raum gesprochen werden. Ebenfalls ist es interessant zu sehen, wo diverse Begriffe noch verwendet werden.

Grüezi, Moin, Servus ist zum Preis von 0,99 Euro im Play Store zu erwerben. Die App zeigt keine Werbung an.

Grüezi, Moin, Servus herunterladen

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Archos Fusion Storage: Neue Lösung für das microSD-Speicherproblem mit UnionFS http://www.android-user.de/archos-fusion-storage-neue-loesung-fuer-das-microsd-speicherproblem-mit-unionfs/ http://www.android-user.de/archos-fusion-storage-neue-loesung-fuer-das-microsd-speicherproblem-mit-unionfs/#comments Tue, 19 May 2015 13:28:00 +0000 http://www.android-user.de/?p=81819 Mit Archos Fusion Storage schafft Android den Schritt, den echte Linux-Rechner schon seit Jahren beherrschen. Der vorhandene Speicher wird dem OS und den Apps transparent bereitgestellt, sodass sich weder der Nutzer noch der Entwickler darum kümmern muss, wo was gespeichert wird. Android User erklärt, wie die Technik funktioniert, und wie sich Archos Fusion Storage in der Praxis schlägt.

MicroSD-Karten sind Fluch und Segen zugleich. Ein Segen deshalb, weil sich damit ein Smartphone oder Tablet mit zu wenig Speicher nachträglich noch aufrüsten lässt. Ein Fluch deshalb, weil man als Nutzer und als Entwickler nie so richtig weiß, ob man sich nun auf die kleinen Speicherkärtchen verlassen kann, oder Google mal wieder eine überraschende Neuerung einführt und Apps das Speichern in fremde Verzeichnisse verbietet, wie bei der KitKatastophe.

Das Problem mit Android und den microSD-karten ist nicht neu. Vielleicht kannst du dich noch an Wechselrahmen für PCs erinnern oder benutzt sogar noch eine Wechselfestplatte? Wenn der Speicher mal wieder voll war (oder für ein Backup), konnte man einfach eine neue Festplatte in den Rechner schieben. “Einfach reinschieben” ging aber nur ganz früher mit den SCSI-Platten, bis die PC-Industrie mit serial ATA das Festplatten-Rad neu erfand und Hotplug erneut möglich machte. Falls du auch IT-Admin-Erfahrung hast, wirst du die Wechselrahmen vermutlich bis heute verfluchen. Denn die Dinger sorgten nicht selten für Ärger: Sei es, weil ein Mitarbeiter “aus Zufall” mal das Laufwerk herauszog oder das System wegen eines BIOS-Upgrades kurzerhand vergaß, welches denn nun die primäre Festplatte im System ist. Auch segneten Festplatten in Wechsellaufwerken meistens deutlich früher das Zeitliche, als ihre fest verbauten Pendants. Kein Wunder also, dass sich Steve Jobs im iPhone für ein Gerät ohne erweiterbaren Speicher entschieden hat. Denn die kleinen Kärtchen machen wirklich fast nur Probleme:

  1. Wie reagiert das Android-System, wenn der Nutzer die MicroSD-Karte einfach entfernt?
  2. Woher weiß das System, welche Daten der Nutzer am liebsten auf die MicroSD-Karte speichern würde?
  3. Was tun mit Apps, die zu groß für den internen Speicher sind?
  4. Wie lassen sich sensible Daten auf der MicroSD-Karte am besten schützen, wenn die Karte jederzeit aus dem Gerät entfernt werden kann?

Die Liste ließe sich noch beliebig fortführen. Natürlich bringen die kleinen Kärtchen auch einen Vorteil mit, sonst wären sie nicht in fast jedem Android-Smartphone vorhanden: Hersteller können mit einem kleinen internen Flash-Speicher ein paar Cent pro Smartphone sparen und der Nutzer kann später den Speicher durch eine günstige Karte aufrüsten. Dieser Vorteil existiert aber nur im Kopf wirklich. Denn eine 32-GByte-Speicherkarte wird bei Amazon und Co immer deutlich mehr kosten, als wenn der Hersteller die 32 GByte gleich von Anfang an fest verbaut hätte…

Kernproblem: App-Daten

Das eigentliche Problem für den Anwender liegt bei den App-Daten. Angenommen dein Handy verfügt über 4 GByte internen Speicher und eine 32 GByte große microSD-Karte. Dann verfügt das System zwar über insgesamt 36 Gbyte Speicher, du kannst aber nach einer gewissen Zeit trotzdem keine Apps mehr installieren, weil sich nur bestimmte Bereiche einer App auf die microSD-Karte auslagern lassen. Welche das sind, legt der App-Entwickler fest, er ist aber dabei an die Vorgaben von Android gebunden. Das Android-System bietet generell die folgenden vier Ordner an:

  • /data/app Hier kommt der eigentliche Kern hin. Einmal installiert, bleiben diese Daten bis zu einem Update unverändert
  • /data/data Hier kommen die Metadaten der App sowie Cache-Dateien oder zusätzliche Bibliotheken hin. Einige Spiele legen hier auch gern binäre Datenblöcke ab.
  • /sdcard Der für App- und Nutzerdaten bestimmte Bereich des internen Speichers
  • /extsdcard Der für App- und Nutzerdaten bestimmte Bereich des externen Speichers, der microSD-Karte

Der Entwickler baut seine App oder sein Spiel optimalerweise so, dass dieses aus einem möglichst kleinen Kern besteht, der in jedem Fall auf den internen Speicher (/data/app) muss und den App-Daten, die sich auf Wunsch auch auf die microSD-Karte auslagern lassen, oder auch nicht. So kannst du zum Beispiel ein 1 GByte großes Spiel installieren, weil die 800 MByte Spieldaten automatisch auf die microSD-Karte gelangen und nur die 200 MByte an App-Kern auf dem Telefonspeicher landen.

Soweit die stark vereinfachte Theorie. In der Praxis ist aber bei einem Handy mit 4 GByte Speicher recht schnell der interne Speicher voll. Das bedeutet nicht nur, dass du keine weiteren Apps mehr installieren kannst, sondern üblicherweise kannst du dann auch keine Updates mehr für die bereits installierten Apps herunterladen. Mit Fusion Storage hat Archos nun eine Lösung für dieses Problem entwickelt.

Wie funktioniert Fusion Storage?

Im Grunde genommen, ist die Lösung von Archos ganz einfach. Anstatt die externe und die interne SD-Karte in zwei separaten Verzeichnissen anzuzeigen, werden die beiden Speicher einfach zu einem kombiniert. Das passiert über das Fuse-Kernelmodul, wobei Archos den frei verfügbaren UnionFS-Quellcode leicht angepasst hat. UnionFS kennst du bereits, wenn du schon einmal eine Linux-Distribution von einem USB-Stick aus getestet hast, der sich auch beschreiben lässt. Dort werden die Nutzerdaten dann transparent über die bestehenden, nicht veränderbaren Daten des Live-Systems eingeblendet.

Archos Fusion Storage kommt per Software-Update auf dein Handy. Du siehst dann nach dem ersten Start diesen Hinweis.

Archos Fusion Storage kommt per Software-Update auf dein Handy. Du siehst dann nach dem ersten Start diesen Hinweis.

Archos macht nun das Gleiche unter Android. Doch nicht nur /sdcard/ und /extsdcard kombiniert Archos zu diesem Pool, auch /data/app und /data/data wandern in einen UnionFS-Topf. Archos verfolgt dabei einen ganz praktischen Ansatz: So lange auf der microSD-Karte noch mindestens 2 GByte an Speicher frei sind, wandern sämtliche Daten auf die MicroSD-Karte. Wird der Speicher auf der MicroSD-Karte knapp, dann schreibt das System auch auf den internen Speicher des Smartphones. Dabei benutzt Archos das veraltete aber idiotensichere VFAT als Dateisystem. Fusion Storage kann damit also nur grundlegende Dateirechte sicherstellen, aber zum Beispiel keinen Mehrbenutzermodus. Das 4-GByte-Limit von VFAT “umgeht” Archos Fusion Storage, indem größere Dateien automatisch auf 2-GByte-Blöcke verteilt gespeichert werden.

Auf Wunsch packt Archos die Dateien vom internen Speicher automatisch auf die microSD-Karte.

Auf Wunsch packt Archos die Dateien vom internen Speicher automatisch auf die microSD-Karte.

Unter dem  Menüpunkt Archos Fusion Storage in den Einstellungen findest du eine exakte Übersicht, wo noch wie viel Speicher frei ist.

Unter dem Menüpunkt Archos Fusion Storage in den Einstellungen findest du eine exakte Übersicht, wo noch wie viel Speicher frei ist.

Um den Dienst benutzen zu können, musst du Fusion Storage in den Einstellungen deines Android-Smartphones zunächst aktivieren und anschließend das Gerät neu starten. Ein separates Init-Script von Archos sorgt dann dafür, dass die Dateisysteme richtig eingehängt werden (und prüft dabei auch, ob wirklich eine microSD-Karte vorhanden ist. Dieses Script haben wir direkt im Wurzelverzeichnis des Archos 50 Diamond gefunden:

#!/system/bin/sh
export PATH=$PATH:/system/bin/:/sbin//system/xbin/

if [ "$(getprop ro.archos.storage_type)" == "mono-user" ];then
final=/storage/sdcard0/
suffix=""
else
final=/mnt/shell/emulated/
suffix="/0/"
fi

opts="allow_other,hide_meta_files,balanced_split"

#Forced union
if [ "$(getprop ro.archos.unioned)" == 1 ];then
setprop persist.sys.archos.unioned 1

#If union forced, it means internal sdcard
#So we want to balance split files across both devices
opts="${opts},balanced_split"
fi

if [ "$(getprop persist.sys.archos.unioned)" == 1 ];then
mkdir -p /sd/external/$suffix/Android/obb

#If it's multiuser, we need /obb
[ -n "$suffix" ] && mount -o bind /sd/external/$suffix/Android/obb /sd/external/obb

#mount -o bind /sd/external// /sd/external/legacy

setprop storage.union 1

#/sd/debug and /sd/debug-sd are available for debugging purpose
#They create logs in /sd/logs
if [ "$(getprop persist.archos.debug)" == 1 ];then

/unionfs -o ${opts},debug_file=/sd/logs /sd/external/=RW:/data/media/=RW /sd/debug &
sdcard -u 1023 -g 1023 -l /sd/debug/ /sd/debug-sd &
fi

/unionfs -o $opts /sd/external/=RW:/data/media/=RW /sd/emulated &
#Wait for unionfs to be in place
while ! cat /proc/mounts |grep /sd/emulated > /dev/null;do sleep .1;done
#Now run standard sdcard daemon to handle permissions
sdcard -u 1023 -g 1023 -l /sd/emulated/ $final &
else
#If it's not unioned, run standard sdcard daemon
setprop storage.union 0

sdcard -u 1023 -g 1023 -l /data/media $final &
fi

while ! cat /proc/mounts |grep -E "$final?" > /dev/null;do sleep .1;done
setprop sdcard_sh_running 1
wait
shell@ac50da:/ $

So sieht die Ausgabe von mount im Falle von Fusion Storage aus (nur die entscheidenden zwei Zeilen, die restlichen Einträge sind identisch):

/dev/block/mmcblk1p1 /sd/external/obb vfat rw,relatime,uid=1023,gid=1023,fmask=0007,dmask=0007,allow_utime=0020,codepage=437,iocharset=iso8859-1,shortname=mixed,utf8,errors=remount-ro 0 0
unionfs /sd/emulated fuse.unionfs rw,nosuid,nodev,relatime,user_id=0,group_id=0,default_permissions,allow_other 0 0
d23 3

In der Grundeinstellung speichert Archos dann alle neuen Dateien auf der microSD-Karte bis zur erwähnten 2-GByte-Grenze. Falls du möchtest, kannst du die zusätzliche Optimierung einschalten. Dann verschiebt das Android-System von Archos zusätzlich große Dateien vom internen Speicher auf die microSD-Karte. Dieser Weg ist dann zu empfehlen, wenn du Fusion Storage nicht von Anfang an benutzt hast und nun nach dem Kauf einer microSD-Karte die Technologie benutzen möchtest.

 

Und wo liegt der Haken?

Auch Archos kann nicht zaubern. Wenn du erst mal sämtliche Daten auf die MicroSD-Karte verschoben hast und nun zum Beispiel von einer 16-GByte-Karte auf eine 32-Gbyte-Karte upgraden möchtest, dann musst du die alte Karte zuerst entfernen und dazu wieder auf die klassische Lösung ohne Fusion Storage umsteigen. Falls dazu aber zu wenig interner Speicher vorhanden ist, werden wohl oder übel einige Apps nicht mehr richtig funktionieren. Du solltest die Lösung also nicht benutzen, wenn du öfters mal die Speicherkarte wechselst (zum Beispiel weil du eine microSD-Karte voll mit Spielen besitzt und eine andere mit deiner Musik bestückt ist). Archos Fusion Storage ist vielmehr auf eine permanente Nutzung ausgelegt.

archos-50-diamond-yelow-v3-klein

Das Archos 50 Diamond gehört zu den ersten Smartphones, die mit der neuen Fusion-Storage-Technologie von Archos ausgestattet sind.

Zudem solltest du in jedem Fall eine schnelle Class-10-Karte in dein Handy einsetzen, um es nicht unnötig zu verlangsamen. Einen Testbericht von microSD-Karten findest du im Android-User-Archiv.

 

Fazit

Aktuell testen wir das Archos 50 Diamond (UVP 229 Euro)  in der Redaktion, das die neue Technologie Anfang Mai mit einer Handvoll Archos-Geräten zusammen als Software-Update erhalten hat, weitere Archos-Geräte sollen folgen. Nachteile der Lösung habe ich bisher keine gefunden, alle Apps und Spiele haben in den Tests problemlos funktioniert. Es wäre schön, wenn andere Hersteller mit microSD-Slot eine ähnliche Lösung einsetzen würden.

 

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aJoy Messenger: Chat Spaß – Die WhatsApp-Alternative mit Überraschungseffekt http://www.android-user.de/ajoy-messenger-chat-spass-die-whatsapp-alternative-mit-ueberraschungseffekt/ http://www.android-user.de/ajoy-messenger-chat-spass-die-whatsapp-alternative-mit-ueberraschungseffekt/#comments Tue, 19 May 2015 08:58:20 +0000 http://www.android-user.de/?p=81059 Und wieder versucht ein neuer Messenger dem großen König WhatsApp an den Karren zu fahren. aJoy Messenger ist ein Spaß-Messenger, der Bilder, Videos und Sprachnachrichten als Überraschung verpackt und diese dann versendet. Wir haben ihn mal ausprobiert.

Bevor du den Messenger nutzen kannst, erfolgt eine Registrierung über dein Land und deine Rufnummer. Du erhältst per SMS einen Bestätigungs-Code. Diesen gibst du in der App an. Als nächsten Schritt fügst du ein Profilbild hinzu und gibst deinen Namen an. Dieses Bild sowie dein Name werden anderen aJoy-Nutzern angezeigt. Du befindest dich nun auf der Startseite. Mit einem Klick auf den Button Nachricht+ am oberen Bildschirmrand erstellst du eine neue Nachricht. Mit aJoy versendest du direkt eine Nachricht an deine Kontakte. Sofern diese aJoy noch nicht installiert haben, werden sie über eine SMS informiert, dass sie zum Lesen der Nachricht den aJoy Messenger installieren sollen.

Die Registrierung erfolgt über dein Land und deine Telefonnummer. Mit einem Freischaltcode erstellst du dein Profil.

Die Registrierung erfolgt über dein Land und deine Telefonnummer. Mit einem Freischaltcode erstellst du dein Profil.

 In deinen Kontakten werden Nutzer der App mit dem App-Icon angezeigt. Die Nutzer müssen allerdings mit ihrer internationalen Telefonnummer eingegeben werden.

In deinen Kontakten werden Nutzer der App mit dem App-Icon angezeigt. Die Nutzer müssen allerdings mit ihrer internationalen Telefonnummer eingegeben werden.

Du versendest Nachrichten, Bilder, Sprachnachrichten oder Puzzles an deine Kontakte.

Du versendest Nachrichten, Bilder, Sprachnachrichten oder Puzzles an deine Kontakte.

Sollten deine Kontakte nicht angezeigt werden, kann dies eventuell daran liegen, das die Telefonnummer nicht mit der internationalen Länderkennnummer eingegeben ist. Danach werden die Kontakte nach einem Klick auf den Aktualisierungs-Button erkannt. Dahinter befindet sich das aJoy-Zeichen. Du wählst nun den Kontakt aus und schreibst eine Message. Diese wird mit deinem Profilbild angezeigt. Ankommende Nachrichten siehst du auf der Startseite der App. Mit einem Klick auf die Büroklammer fügst du Bilder, Videos, Sprach-Messages, oder Puzzles hinzu.

Ebenfalls können Fotos und Videos direkt aufgenommen werden. Die Fotos können als Geschenk verpackt werden. Dazu sind diverse “Geschenk-Packungen” zur Auswahl vorhanden. Durch einen Klick auf den Senden-Button schickst du das “Paket” an deinen Kontakt. Dieser sieht nun ein Geschenk und klickt darauf. Er muss nun die Verpackung mit dem Finger “freirubbeln”. Nachdem er das Bild komplett sieht, ertönt ein kurzer Ton. Auch das Freirubbeln und Senden einer Nachricht ist mit Tönen und Geräuschen hinterlegt.

Durch einen Klick auf das Bild muss dein Kontakt das Geschenk “freirubbeln”.

Durch einen Klick auf das Bild muss dein Kontakt das Geschenk “freirubbeln”.

Durch den Klick auf die Büroklammer erscheinen die verschiedenen Nachrichten-Optionen.

Durch den Klick auf die Büroklammer erscheinen die verschiedenen Nachrichten-Optionen.

Die erstellten Puzzels sendest du an deinen Kontakt.

Die erstellten Puzzels sendest du an deinen Kontakt.

Um ein Puzzle zu versenden, klickst du wieder auf die Büroklammer. Nun wählst du ein Bild aus, von welchem du ein Puzzle erstellen möchtest, und entscheidest dich, wie kompliziert es sein soll: Von 4 Teilen, über 9 Teile, bis hin zu 36 Teile kannst du alles auswählen. Durch den Misch-Button am unteren Bildschirmrand wird dein Bild zu einem durcheinandergeratenen Puzzle. Du versendest dieses wieder an deinen Kontakt. Er bekommt eine Nachricht mit vier Puzzleteilen angezeigt. Nachdem er diese öffnet, muss er das Bild erst zusammensetzen.

Sollte es zu schwierig sein, so befindet sich am unteren Bildschirmrand ein Hilfe-Button. Mit diesem werden Zahlen zum Markieren angezeigt. Per Fingerwisch schiebst du oder dein Kontakt das Bild-Teil an den richtigen Platz. Die Sprach-Nachrichten sind bei aJoy keine normalen Nachrichten. Sie können zwar im Originalton versendet werden, doch bietet die App hier noch diverse Stimmverzerrer an. So klingt die Nachricht dann zum Beispiel wie Speedy Gonzales, ein Monster oder wie aus einer Höhle. In den App-Einstellungen änderst du dein Profil, oder den Hintergrund von aJoy. Ebenfalls können hier Nachrichten wieder gelöscht werden. Ankommende Nachrichten werden bei geschlossener App in der Benachrichtigungsleiste angezeigt.

Sollten die Puzzels zu schwierig sein, findest du am unteren Bildschirmrand eine Lösungshilfe.

Sollten die Puzzels zu schwierig sein, findest du am unteren Bildschirmrand eine Lösungshilfe.

Für die Sprachnachrichten stehen verschiedene Stimmverzerrer zur Auswahl.

Für die Sprachnachrichten stehen verschiedene Stimmverzerrer zur Auswahl.

 In den Einstellungen löscht du Nachrichten, oder änderst den Hintergrund und dein Profil.

In den Einstellungen löscht du Nachrichten, oder änderst den Hintergrund und dein Profil.

aJoy ist ein Messenger mit diversen Überraschungen. Er versendet normale Chat-Nachrichten ebenso wie verpackte Bilder und Puzzels. Auch eine Sprachnachricht wird aufgepeppt. Allerdings dauerte es, bis der Freischaltcode per SMS gesendet wurde und bei einem meiner Tests wurde eine Nachricht gar nicht gesendet. Der Spaßfaktor ist ohne Zweifel vorhanden, hält aber aus Erfahrung nicht allzu lange an.

aJoy ist kostenlos im Play Store erhältlich. Die App zeigt keine Werbung an.

aJoy Messenger herunterladen

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