Microsoft schließt Android-Patentdeal mit Compal ab

Obwohl Microsoft-Chef Steve Ballmer erst kürzlich vermelden ließ, dass ihn der Erfolg des kleinen Roboters nicht besonders begeistern würde, verdient der Konzern an Android doch ganz ordentlich mit. Das jüngste Bezahl-Opfer heißt Compal.

Die Firma aus Redmond hat nun mit mehr als der Hälfte der Hersteller von Android- und Chrome-Geräten Lizenzvereinbarungen abgeschlossen. Dadurch und allgemein über Patente sind in den letzten zehn Jahren sind etwa 4,5 Milliarden Dollar für Patente an Microsoft geflossen, wie giga.de berichtet . Diese Patente bezogen sich zum Großteil auf Nutzungsrechte für Software-Elemente. Jüngster Spross in der Reihe der Microsoft-Android-Lizenzkunden ist der taiwanische Auftragsfertiger Compal Electronics. Microsoft listet die Firmen detailliert im Entwicklerblog .

Mit den grün markierten Firmen hat Microsoft ein Android-Patentabkommen geschlossen. Rote Pfeile deuten auf Streitigkeiten hin. Grafik: Microsoft

Rechnet man diese beeindruckenden Beträge auf die verkauften Geräte herunter, so gehen für jedes verkaufte Tablet und Smartphone bis zu fünf Dollar pro Gerät an die Windows-Firma. Die Gerätehersteller wollen auf diesem Wege auch Pantentstreitigkeiten vermeiden - am Beispiel Samsung vs. Apple kann man deutlich sehen, wie teuer solche Auseinandersetzungen werden können.

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