Googles neue Magazin-App

Immer im Fluss

Aus Android User 07/12

Viel Inhalt

Zwei der Prämissen für die Einstellung von Inhalten auf Google Currents sind bislang werbefreie und vollständige Beiträge. Sie bekommen daher nicht wie bei RSS-Feeds oft üblich nur einen kurzen Teaser zum Artikel angezeigt, so dass Sie letztendlich die Webseite des Angebots im Browser öffnen müssen, sondern komplette Beiträge, ohne störende Banner-Werbung oder Flash-Animationen.

Abbildung 7: Die Inhalte werden werden in der Übersicht kurz angerissen, später aber komplett geladen.

Abbildung 8: Auf dem Handy lässt sich dann der Beitrag komplett und ohne Werbung in Ruhe lesen.

Daher macht das Lesen der Inhalte aus der Bibliothek viel Spaß, ohne viel Ablenkung stöbern Sie durch die Inhalte Ihrer bevorzugten Medien – falls diese Ihre Inhalte auch bei Google Currents einpflegen lassen – ohne dass sie mit den unangenehmen Seiten der Medienhäuser in Form von großformatig störender und animierter Werbung leben müssen.

Wie bei Android-Programmen üblich sind soziale Netzwerke, E-Mail und Notiz-Apps gut in Currents integriert. In der Unteren Menüleiste finden Sie immer ein Icon mit dem Teilen-Logo, über das sie Links zu interessanten Beiträgen an andere Anwendungen übergeben.

Ideal für Tablets

Tablet-Besitzer können sich freuen, dass bei der Entwicklung der Currents-App auf das größere Platz-Angebot bei Android-Tablets geachtet wurde. Auf großen Displays nutzt Currents den reichlich vorhandenen Platz für eine übersichtliche Darstellung des jeweiligen Angebots und für angenehmes Lesen der Inhalte.

Abbildung 9: Auf Tablets läuft Google Currents automatisch als HD-App und zeigt mehr Inhalte an.

Google hat mit Currents ein interessantes Medium geschaffen, Magazine und Internet-Quellen auf dem Smartphone oder Tablet zu lesen. Gerade die eingebauten Offline-Features sind für die Reisende oder Pendler interessant, da Sie so immer etwas zum Lesen zur Hand haben.

Richtig interessant wird Currents allerdings erst dann, wenn weitere Verlage ihre Inhalte bei Currents einpflegen. Die aktuellen deutschsprachigen Angebote von Kicker und Co. sind wohl erst nur Test-Ballons um weitere Verlagshäuser zu locken, dies geschieht wohl allerdings erst dann, wenn sich mit Currents auch Geld verdienen lässt, sprich kostenpflichtige Abos und Anzeigen möglich sind.

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