Die günstigen NAS-Netzwerkspeicher von Synology sind beliebt, da die genutzte Firmware einfach zu bedienen und durch zusätzliche Module doch flexibel ist. Für Android User bietet Synology verschiedene Apps an, die Ihr NAS zu Ihrem persönlichen Cloud-Speicher machen.
Cloudspeicher-Lösungen wie Dropbox, Sugarsync, Box oder HiDrive sind aktuell sehr beliebt. Dank des günstigen Speicherplatzes in der Wolke, praktischen Apps und schnellen Internetverbindungen lassen sich Daten bequem abgleichen oder Online vorhalten. Bilder, Videos oder Dokumente müssen gar nicht erst auf das Handy bzw. auf den Desktop kopiert werden, der Cloud-Speicher ist ja immer und überall erreichbar.
Allerdings gibt man bei allen diesen Speicherdiensten die Kontrolle über seine Daten auf. Jeder der Dienste versichert zwar die Daten verschlüsselt zu speichern, doch Dropbox und Co. bieten keine Option an eigene Schlüssel zu verwenden, sondern benutzen immer nur ihren eigenen geheimen Schlüssel. So haben zwar Dritte keinen Zugriff auf Ihre Daten, Angestellte des Dienstes oder Strafverfolgungsbehörden könnten jedoch bei entsprechender Autorisierung auf Ihren unverschlüsselten Daten zugreifen.
Daher ist der Wunsch nach einer "eigenen Cloud" gar nicht abwegig. Wer seine Daten erst gar nicht aus der Hand gibt, der muss auch nicht befürchten, dass Unbefugte Kontrolle über einen fremden Dienstleister bekommen. Diesem Wunsch kommen nun auch die Hersteller von fertigen Network Attached Storage Lösungen (kurz NAS) nach. Sie integrieren in Ihre Geräte nicht nur einfache Dateiserver, sondern veröffentlichen auch Apps für mobile Geräte, die Dropbox und Co. Konkurrenz machen.
Aus dem Feld der Anbieter zeichnet sich Synology [1] mit seinen auf der DSM [2] genannten Firmware laufenden NAS-Geräten besonders aus. Als Ergänzung zum komfortablen Web-Frontend des NAS und der automatischen Synchronisation von Dateien über die Cloud Station [3] , bieten eine ganze Reihe von Apps [4] Android-Usern eine Menge zusätzlichen Nutzen, die Dropbox fast vergessen lassen.
Für unseren Test nutzen wir die Synology DS412+ [5] mit Platz für bist zu vier Festplatten. Mit einer 2.13GHz schnellen Dual-Core-CPU, einem GByte RAM und zwei Gigabit-LAN-Ports hat sich reichlich Power, um die Daten in Ihrem Netzwerk zu hosten.
Dabei ist die DS412+ recht sparsam, selbst unter Vollast mit vier drei TByte großen Festplatten, kommt das NAS nicht über einen Stromverbrauch von 44 W hinaus. Im Standby fährt die Synology-Box hinunter und verbraucht nur noch 15 Watt. Konservativ gerechnet muss man im Dauerbetrieb mit etwa 60 Euro Stromkosten pro Jahr rechnen (Durchschnittlich 30 Watt, 24h/365 Tage, 22 Cent/kWh).
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