Die ersten Schritte als Anfänger mit Android

Easy Android

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25.03.2013

Neues Handy gekauft? Dann lesen Sie unseren Einsteiger-Guide, der Ihnen die ersten Schritte mit dem Google-Betriebssystem erklärt.

Dieser Artikel ist für alle Nutzer gedacht, die gerade ein neues Handy gekauft haben und sich etwas mehr mit der bunten Oberfläche auseinandersetzen möchten. Egal ob ein älters Gerät mit Android 2.3 oder ein Aktuelles. Wir haben für Sie auch die Neuerungen von Android 4.0 zusammengefasst, falls Ihr Smartphone in der Zwischenzeit ein Update auf "Ice Cream Sandwich" oder sogar "Jelly Bean" bekommen hat.. Die Ersteinrichtung unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller minimal. Wenn Sie aber das Prinzip, nach dem die Einrichtung funktioniert, kennen, dann sollten Sie auch bei anderen Android-Modellen zurechtkommen, so groß sind die Unterschiede meist nicht.

Wenn Sie Ihr Android-Smartphone geliefert bekommen haben und es aus der Verpackung nehmen, setzen Sie es erst einmal zusammen und laden den Akku auf, je nach Füllstand des gelieferten Akkus kann dies etwas dauern. Wenn er vollständig geladen ist, ziehen Sie das Ladekabel vom Smartphone ab und schalten das Gerät über den Power-Knopf ein.

Die grundlegenden Konfigurationen zu Sprache und Uhrzeit schaffen Sie mit Sicherheit von alleine. Entweder geben Sie dort manuell die entsprechenden Daten ein oder verwenden Sie verwenden die vom Netz bereitgestellten Daten. Wichtiger sind die Einstellungen zur Internetverbindung. Es gibt zwei Wege, mit denen man auf das Internet zugreifen kann. Der erste Weg führt über das heimische WLAN oder einen Hotspot. Hierzu suchen Sie das passende WLAN-Netzwerk aus und geben die Zugangsdaten ein, wenn Sie hierzu aufgefordert werden.

Für den zweiten Weg nutzt man das mobile Internet des Mobilfunkanbieters. Hierzu sollten Sie vorher einen entsprechenden Datentarif bei Ihrem Mobilfunkanbieter buchen, da eine Abrechnung über Minuten oder kleine Datenpakete ohne festen Monatspreis sehr schnell sehr teuer werden kann. Informieren Sie sich am besten vorher bei Ihrem Anbieter, welche Angebote er hat und welche Einstellungen Sie vornehmen müssen.

Das Google-Konto

Die Einrichtung eines Google-Kontos ist keine Pflicht, aber für die Google-Dienste des Smartphones braucht es eben ein Google-Konto, ohne dieses lassen sich zum Beispiel keine Apps aus dem Play Store (ehemals Android Market) installieren. Für die Einrichtung des Google-Kontos muss das Smartphone Zugang zum Internet haben. Sollten Sie bereits ein Konto bei Google besitzen und dieses etwa für Google Mail benutzen, dann müssen Sie kein neues Konto anlegen, tragen Sie einfach dieses ein. Alternativ lässt sich ein neues Google-Konto direkt am Smartphone einrichten.

Bei den meisten Geräten kommen nach der Einrichtung des Google-Kontos noch individuelle und herstellerabhängige Auswahlbildschirme. Im Prinzip ist die Einrichtung des Gerätes hiermit aber abgeschlossen und Sie sollten den Homescreen Ihres neuen Smartphones sehen.

Abbildung 1: Der Homescreen Ihres Android-Handys ist praktisch der Desktop des Telefons.

Wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Homescreen komplett anders aussieht. Kaum ein Hersteller liefert sein Android-Handy in der Standardkonfiguration aus. Stattdessen passen die Produzenten die Benutzeroberfläche von Android immer ein wenig an. Die Hersteller versuchen so ihrem Produkt – auch wenn sie auf das gleiche Betriebssystem verwenden – eine eigene Note zu geben und manchmal auch Funktionen hinzuzufügen, die andere Hersteller nicht anbieten. Bekannte Oberflächen sind zum Beispiel Samsungs Touchwiz oder Sense von HTC.

Die Grundfunktionen

Zu den Grundfunktionen des Smartphones gehört natürlich das Telefonieren, SMS versenden und auch ein Adressbuch. Über das Hörer-Icon gelangen Sie zur Telefonfunktion, dort lässt sich eine Telefonnummer ganz einfach über die Bildschirmtastatur eingeben. Während des Gesprächs kann man dieses optional auf den Lautsprecher legen, das eigene Mikro stumm schalten oder das Gespräch halten, die Telefon-App bietet dazu für gewöhnlich entsprechende Schaltflächen.

Abbildung 2: Natürlich können Sie mit ihren Smartphone auch telefonieren.

SMS-Konversationen werden von Android zusammenhängend pro Kontakt dargestellt. Versieht man eine SMS mit einem Anhang, dann wird diese als MMS versendet. Trotzdem wird sie normal im Konversationsverlauf angezeigt. Man sollte dabei beachten, dass MMS Gebühren kosten und der Empfänger ein geeignetes Handy oder Smartphone besitzen sollte, das MMS auch empfangen kann.

Im Adressbuch des Smartphones speichern Sie ihre Kontakte ab. Neben Telefonnummern und Emailadressen lassen sich hier auch ein Foto, die Anschrift oder das Geburtsdatum hinterlegen. Es gibt auch Apps, die das Adressbuch um weitere Einträge erweitern, so lassen sich dann Kontakte mit Facebookprofilen und Messengern verknüpfen.

Tipp

Das Handy synchronisiert die Kontakte üblicherweise direkt mit der Google-Cloud. So haben Sie in Google Mail automatisch immer ihre aktuellen Kontakte vorrätig. Sollten Sie auch einmal ein neues Android-Smartphone kaufen, so stellt das System ihre Kontakte automatisch wieder her, sie müssen sich daher nicht lange um das Übertragen ihrer Daten kümmern.


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