Im Test: Zopo ZP980 C2 Platinum mit 32 GByte Speicher

Zopo C2

04.02.2014
zopo_c2.jpg

© Zopo

Zopo ist ein chinesischer Smartphonehersteller, der seine Produkte auch außerhalb Chinas zu vergleichsweise günstigen Preisen vertreibt. Was taugen diese Geräte im Alltag? Wir testeten das Modell C2 Platinum.

Eine Frage, die sich vermutlich jeder stellt, der ein "Chinaphone" bestellt, bezieht sich auf den günstigen Preis: Sind die Geräte einfach günstiger, weil sie direkt vom Hersteller vertrieben werden und die Marge geringer ist, oder ist auch die Qualität deutlich schlechter? Für das Zopo C2 können wir Ihnen diese Frage beantworten.

Plusminus

+ 8-MP-Frontkamera

+ Preis

+ Schnelle CPU

- Smartkey-Beleuchtung

- Speicheraufteilung

- Beschränktes Android 4.2

 

Die Fakten

Das C2 Platinum ist eine verbesserte Variante des C2. Es kommt mit einem 5 Zoll großen Full-HD-Display (1920 x 1080 Bildpunkte), einem auf 1,5 GHz getakteten Quad-Core-Prozessor von Mediatek, 32 GByte internem Speicher (via microSD-Karte erweiterbar) und stattlichen 2 GByte RAM. Das C2 Platinum besitzt zwei Kameras, die Rückkamera inklusive Fotoleuchte löst mit 13 Megapixeln auf, die Frontkamera verfügt über außerordentlich üppige 8 Megapixel. Von den verbauten 32 GByte Speicher stehen lediglich 1,5 GByte für Apps zur Verfügung.

Wie die meisten Chinaphones – und alle Geräte von Zopo – hat das C2 Platinum zwei SIM-Kartenslots: einen normalen Slot und einen Micro-SIM-Einschub. Der herausnehmbare Akku besitzt eine Kapazität von 2000 mAh und hält bei normaler Beanspruchung knapp zwei Tage durch. Wer viel spielt oder Videos schaut, kann mit den üblichen 15 bis 18 Stunden zwischen dem Aufladen rechnen. An Sensoren bringt das Smartphone neben GPS einen Annäherungs-, Lage-, Helligkeits- und Beschleunigungssensor mit. Dank Magnetometer lässt es sich auch als Kompass nutzen.

Auf dem C2 läuft Android 4.2.1 ohne weitere Zusätze. Allerdings hat Zopo auch ein paar Features entfernt: So fehlt die Möglichkeit zur Verschlüsselung des internen Speichers, und auch Widgets für den Sperrbildschirm sind keine möglich. Über Updates auf Android 4.3 oder 4.4 gibt es keine offiziellen Informationen, es hat sich aber bereits eine recht aktive Community um das Handy gebildet.

Das C2 gibt es in Schwarz und in Weiß. Es besitzt eine metallisch glänzende Umrandung. Die Rückwand ist aus weichem Plastik. Die Verarbeitung ist einwandfrei. Die komplett plane Frontseite wird am unteren Rand durch Smartkeys abgeschlossen. Diese arbeiten zwar sehr reaktionsfreudig, glimmen allerdings nur sehr schwach, statt zu leuchten. Das C2 verfügt auch über eine mehrfarbige Benachrichtigungs-LED. Mit einer Dicke von 8,5 mm gehört es eher zu den schlanken Handys, ist aber mit 150 g etwas schwerer als der Durchschnitt im 5-Zoll-Feld.

Bedienung und Leistung

Mit seinen vier Kernen läuft das C2 flüssig und problemlos. Das Full-HD-Display zeigt satte Farben und leuchtet recht hell. Es unterstützt bis zu fünf Finger bei der Eingabe. Auch grafisch anspruchsvolle Spiele laufen ruckelfrei.

Überzeugt hat das C2 in den Tests auch bei der Sprachqualität. Ebenso gefällt der GPS-Sensor, der den eigenen Standort in weniger als einer Minute findet; Google Maps navigiert dann problemlos zum Ziel. Die 13-MP-Hauptkamera macht scharfe Bilder und mit den 8 Megapixeln der Frontkamera kann man seinem Gesprächspartner per Videotelefonie auch Buchseiten zum Lesen zeigen. Wenn allerdings kein schnelles Internet vorhanden ist, dann sind die 8 MP eher hinderlich. Dafür eignet sich das C2 perfekt für hochwertige Selfies.

Der Micro-USB-Port kommt von Haus aus mit einer Hostfunktion. USB-Sticks, externe Festplatten, DVB-T-Tuner und weitere Geräte können problemlos angeschlossen und mit dem C2 benutzt werden.


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