LG G Pad 8.3: LGs handlicher 8,3-Zöller im Test

Hand­groß

27.12.2013
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© LG

Ein 7-Zoll-Tablet wie das Nexus 7 ist Ihnen zu klein? Ein 10-Zöller zu groß? Dank eines extrem schmalen Rands passt das 8.3-Zoll-Display des LG G Pad 8.3 noch gut in eine Hand. Was LGs Tablet-Erstling nach langer Pause sonst noch kann, zeigt Ihnen dieser Test.

Plusminus

+ Infrarotsender

+ Verbessertes Multitasking

+ Stereolautsprecher

+ 2-GByte-Arbeitsspeicher

+ Aufwecken per Doppeltipp

- Nur Android 4.2.2

- Keine Blitz-LED für Kamera

Darf's ein bisschen mehr sein? Diesen Spruch hören Sie nicht mehr nur beim Metzger, sondern auch die Tablet-Hersteller haben ihn neuerdings in ihrem Repertoire. Nach dem von Google mit dem Nexus 7 ausgelösten Run auf 7-Zoll-Tablets bieten inzwischen mehrere Hersteller auch 8-Zöller an. Mit seinem 8,3-Zoll-Display fällt das LG G Pad 8.3 in diese Kategorie. Wir haben es in der Redaktion auf Herz und Nieren getestet.

Verarbeitung und Design

Das G Pad 8.3 ist das erste Tablet-Modell der Südkoreaner seit geraumer Zeit, entsprechend stolz zeigt man sich bei LG über den neuen Wurf. Diesen darf man auch durchaus als gelungen bezeichnen, denn das Tablet glänzt mit einem flachen Design von nur 8,3 mm und einer schick aus gebürstetem Alu gefertigten Rückseite. Diese zeigt sich jedoch anfällig für Fingerabdrücke und Kratzer, besonders weil das Tablet plan aufliegt.

Abbildung 1: Das Design der von LG gestalteten Oberfläche wirkt oft ein wenig zu verspielt.
Abbildung 2: Das Bedienkonzept von Android hat LG an einigen Stellen sinnvoll erweitert.

Das Format des verwindungssteifen Gehäuses ist so gewählt, dass Sie es hochkant noch sicher in der Hand halten können, die zweite Hand bleibt damit frei für die Bedienung des Pads. Die gute Passform wird unter anderem durch einen sehr dünnen Rand um das Display erreicht. Mit 16 GByte Speicher bietet das G Pad 8.3 nicht übermäßig viel Platz. Unter einer kleinen Abdeckung an der Oberkante verbirgt sich jedoch ein MicroSD-Kartenslot, über den Sie das Tablet mit bis zu 64 GByte großen Speicherkarten aufrüsten können.

Display und Ausstattung

Beim Display setzt LG auf ein TFT-LCD mit 1920 x 1200 Pixeln, genau wie Google und Asus beim aktuellen Nexus 7. Das Bild erscheint darauf extrem scharf, selbst kleine Schriften lassen sich problemlos entziffern. An das Retina-Display eines iPad Mini (2048 x 1536 Pixel bei 7,9 Zoll) kommt aber auch LG nicht heran. Dafür glänzt das LG-Gerät mit einem sehr blickwinkelstabilen Bildschirm. Selbst wenn Sie von der Seite auf das Display schauen, ändern sich die Farben kaum. Wie das LG G2 lässt sich auch das LG-Tablet mit einem zweifachen Tipp auf das Display aus dem Standby wecken – einfach praktisch!

Abbildung 3: Ohne Blitz-LED arbeitet die Kamera nur bei guter Ausleuchtung zufriedenstellend.
Abbildung 4: LG hat die Kamera-App des LG G Pad 8.3 gegenüber der des LG G2 abgespeckt.

Bei der Kamera setzt LG auf 5 Megapixel auf der Rückseite und 1,3 Megapixel auf der Front. Eine Foto-LED fehlt, daher eignet sich die Kamera nur für Schnappschüsse bei gutem Licht. Auch das Gegenstück auf der Frontseite kapituliert zu schnell vor schlechten Lichtbedingungen. Für die Foto-App auf dem G Pad hat sich LG beim LG G2 bedient, allerdings fehlen interessante Features wie das Herauslöschen von bewegten Hintergrundobjekten oder die Bild-in-Bild-Funktion.

Abbildung 5: Dank des Infrarotsenders kann die TV-Fernbedienung in der Couchritze vergraben bleiben.

Da solch ein Tablet gerne im Wohnzimmer auf der Couch liegt, hat LG dem Gerät auch einen Infrarotsender samt Fernbedienungs-App spendiert. Damit wird das Pad zu einer Universalfernbedienung für alle Ihre HiFi- und TV-Geräte – auch wenn diese nicht von LG kommen. Desweiteren ist das LG G Pad 8.3 in Sachen Multimedia mit Slimport, einem DLNA-fähigen Player und Miracast gut ausgestattet.


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