Samsung Galaxy Mega im Test: GT I9205

Mega Mega

25.07.2013
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© Samsung

Auf der Suche nach neuen Abnehmern für Ihre Smartphones lassen sich Samsung & Co immer wieder etwas Neues einfallen, um der Einzige zu sein. Beim Galaxy Mega ist es die Displaygröße von 6,3-Zoll.

Plusminus

+ Verarbeitung

+ Kamera

+ LTE, NFC

+ Infrarot

- Zu groß

Die Box des Galaxy Mega (ohne "S") scheint auf den ersten Blick nicht besonders groß. Macht man Sie jedoch auf, dann überrascht das riesige Gerät dann doch etwas. Beim ersten Anschalten zeigt sich dann, dass das Mega ein waschechtes Samsung-Gerät ist und über praktisch sämtliche Features verfügt, die Samsung auch beim Galaxy S4 verbaut hat. Lediglich auf die Bild-im-Bild-Funktion bei der Kamera müssen Sie verzichten, Infrarot-Sensor, Split-View, Augen-Tracking und berührungsloses Steuern sind hingegen mit an Bord.

Mit seinem Gewicht von 200 Gramm ist das Galaxy Mega alles andere als ein Leichtgewicht. Möchten Sie zusätzlich noch eine Schutzhülle benutzen, dann wird es wirklich recht schwer. Insofern empfehlen wir das Galaxy Mega nicht unbedingt als Fernbedienung. Wir haben unser Testgerät von 1&1 erhalten. Hier bekommen Sie das Mega in Verbindung mit dem Tarif Allnet Flat Pro zum Null-Euro-Preis, wenn Sie sich für zwei Jahre binden.

Typisch Samsung

Zur Software gibt es nicht viel zu sagen. Sie erhalten Touchwiz mit all seinen Vor- und Nachteilen. Das auf Android 4.2.2 basierte System arbeitet extrem schnell. Wir konnten in unseren Tests keinerlei Ruckler oder Hänger feststellen. Besonders viel Spaß bereitet auf dem großen Display das Anschauen von Videos, aber auch das Arbeiten mit S Planner oder anderen Apps bereitet echt Freude. Sehr schön: Im Unterschied zu den Geräten mit kleineren Displays funktioniert auf dem Mega der Homescreen von Haus aus auch im Querformat.

Abbildung 1: Das Galaxy Mega unterstützt von Haus aus den Homescreen im Querformat.
Abbildung 2: Es gibt ein paar Einstellungsmöglichkeiten für die einhändige Bedienung, aber nicht genügend.

Kritikpunkte

Auch wenn der Buchstabe "S" im Namen des Galaxy Mega fehlt, ist das Mega nicht nur auf den ersten Blick einfach ein weiteres Modell in der S-Serie mit großem Display. Die inneren Werte stimmen exakt mit dem Galaxy S4 Mini überein. Warum man das Mega nicht als S4 Mega bezeichnet, dürfte also eher marketingtechnisch bedingt sein. Die Leistungsunterschiede zum Flaggschiff S4 sind im täglichen Gebrauch nicht zu spüren. Es ist also "nur" ein großes S4 Mini. Dafür hat es Samsung aber verpasst, den vorhandenen Platz sinnvoll zu nutzen. Zum Beispiel für einen deutlich größeren Lautsprecher auf der Front und der Rückseite oder für eine größere Frontkamera. Wenn Sie keine Riesenhände besitzen, wird Ihnen auch die Bedienung einiger Apps schwerfallen. Es gibt zwar Anpassungsmöglichkeiten für die Tastatur und den Taschenrechner, aber nicht für all die anderen Tausend Apps bei Google Play. Für uns ist die Schmerzgrenze der Benutzbarkeit bei 6 Zoll, aber dieser Wert ist natürlich sehr individuell.

Abbildung 3: Mit einem Gewicht von 200 Gramm eignet sich das Galaxy Mega nur beschränkt als Fernbedienung.

Trotz 3200-mAh-Akkus hinterlässt die Akkulaufzeit im Test gemischte Gefühle. Ohne LTE kommen Sie locker über den Arbeitstag, auch wenn LTE nur sporadisch verfügbar ist, hält das Mega einen Tag lang durch. Aber mit dem großen Akku müsste eigentlich mehr drin liegen. Wir befanden uns allerdings während der Tests in einem Gebiet mit recht schlechtem Empfang. Wir gehen deshalb davon aus, dass Galaxy Mega ohne LTE bei moderater Nutzung auf zwei bis drei Tage Akkulaufzeit kommt.


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