Im Test: Alcatel Onetouch Idol Ultra

Ultra dünn

01.07.2013
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© Alcatel

Die Smartphone-Hersteller aus China übertreffen sich aktuell monatlich, was den Kampf um das dünnste Smartphone anbelangt. Alcatel gehört mit 6,45mm Dicke zu den einstigen Top-Geräten. Wir testeten, was das Handy sonst noch zu bieten hat.

Plusminus

+ Flaches Design

+ Display

+ Software-Auswahl

+ Spritzwasserfest

- Kein MicroSD

- Kopfhörer über Adapter

Reicht es aus, einfach nur dünn zu sein, oder was muss ein Smartphone noch bieten, um als Top-Gerät durchzugehen? Diese Frage stellten wir uns beim Alcatel Onetouch Idol Ultra ganz besonders, denn das Handy ist wirklich sehr dünn.

Die Fakten

Denkt man sich ein paar Millimeter dazu, dann ist das One Touch Idol Ultra ein gewöhnliches Mittelklasse-Smartphone mit 4,7-Zoll-Amoled-Display (1280x720 Pixel), 16 GByte integriertem Speicher (nicht erweiterbar) und einem 1,2 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor mit 1 GByte RAM. Die Hauptkamera löst mit 8 Megapixel auf, die Frontkamera löst mit guten 1,3 Megapixeln auf. Beide Kameras speichern auch Videos mit einer maximalen Auflösung von 1280x720 Bildpunkten. Der fest verbaute Akku besitzt eine Kapazität von 1870 mAh und reicht im üblichen Betrieb für einen Arbeitstag aus.

Das Onetouch Idol Ultra eignet sich sehr gut für Linkshänder, da sich der Power-Button oben links befindet, auch die Lautstärkewippe hat Alcatel auf der linken Seite untergebracht. Rechts finden Sie lediglich den Einschub für die Micro SIM. Der Micro-USB-Anschluss befindet sich an der Gehäuseoberseite rechts. Er dient über einen zusätzlichen Adapter auch als Kopfhörer-Ausgang. Im Lieferumfang befindet sich auch ein Headset mit In-Ear-Kopfhörern, das aber ebenfalls den Adapter von Micro USB auf 3,5mm-Klinke benötigt.

Zu den Besonderheiten des Onetouch Idol Ultra gehört die Behandlung mit der wasserabweisenden Technik von P2i, wie Sie zum Beispiel auch Motorola für die Razr-Smartphones nutzt. Dadurch ist das Gerät spritzwasserfest. Es ist aber nicht komplett wasser- und staubdicht wie etwa das Xperia Z von Sony. Die Rückseite des Handys ist gummiert. Dadurch liegt es gut in der Hand, aber die Beschichtung zieht auch Fettflecken magisch an. Neben der schwarzen Version, die wir im Test hatten, gibt es das Onetouch Idol Ultra auch in diversen knalligen Farben.

Abbildung 1: Über die vorinstallierte Cloud-Backup-App erstellen Sie problemlos Sicherheitskopien.

Sehr gut gefallen hat uns, dass Alcatel bzw. der chinesische Mutterkonzern TCT über einen Flyer auf die für das Handy benutzte Freie Software und die Verfügbarkeit des Quellcodes hinweist.

Schönes Android

Design ist immer eine Geschmacksfrage, aber uns gefällt die Android-Version von Alcatel. Die Icons sind recht bunt und der Lockscreen hebt sich positiv vom üblichen Einheitsbrei ab. Das Angebot an vorinstallierten Apps ist recht groß. Auf unserem Testgerät waren zum Beispiel auch AVG Antivirus (Jahres-Lizenz) und das Gameloft-Spiel "Shark Dash (Demo-Version) vorinstalliert. Die vorinstallierten Apps lassen sich löschen, um den internen Speicher freizuhalten. Dieser beträgt etwas mehr als 13 GByte. Mangels MicroSD-Slot müssen Sie damit über die Runden kommen. Von Alcatel selbst stammen die Apps Onetouch Radio (Internetradio) und das Cloud Backup, das neben Dropbox und Box.net auch den internen Speicher als Backup-Ort erlaubt. Das Android-4.1.1-System arbeitet sehr flott und reagiert prompt auf Eingaben. Die sehr guten Werte beim HTML-5-Benchmark von Vellamo bestätigen unseren positiven Eindruck.

Abbildung 2: Der Lockscreen des Onetouch Idol Ultra hebt sich positiv von anderen Geräten ab.
Abbildung 3: Die vorinstallierten Apps lassen sich problemlos löschen, um Platz zu sparen.

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