Im Test: Allview AX2 Frenzy Tablet

Tablet & Phone

03.06.2013
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© allviewmobile.de

Sie sind auf der Suche nach einem wirklich günstigen 7-Zoll-Tablet, mit dem man auch Telefonieren und SMS verschicken kann? Dann lohnt sich ein Blick auf das Allview AX2 Frenzy.

Plusminus

+ Preis-/Leistungsverhältnis

+ 3G, GPS und Bluetooth

+ Akku im Standby

- 4 GByte Speicher

- Android 4.0.4

- Displayauflösung

Seitdem Google mit dem Nexus 7 ein 200-Euro-Tablet auf den Markt gebracht hat, tun sich die Hersteller schwer daran, bessere Geräte zum gleichen Preis zu produzieren. Bei den deutlich günstigeren Tablets stimmt meistens die Qualität nicht. Wir waren deshalb recht skeptisch, als Allview uns ein 7-Zoll-Tablet für 150 Euro zum Test anbot, das nicht nur über WLAN, sondern auch über ein 3G-Modul verfügt.

Erster Eindruck: gut

Mit dem AX2 Frenzy ist Allview ein sehr gutes Tablet gelungen. In seiner Preisklasse ist es fast das einzige Android-Tablet mit 3G. Das vorinstallierte System arbeitet trotz Android 4.0.4 flott und verfügt zudem auch über eine sehr gute Akkulaufzeit im Standby. Lediglich unter Last muss das AX Frenzy relativ schnell wieder an die Steckdose. Die Achillesferse des Tablets bildet das mit 480 x 800 Bildpunkten etwas pixelige Display. Dafür reagiert der Touchscreen aber prompt auf Eingaben. Die Stärke des Tablets liegt bei der sehr guten Hardware-Ausstattung mit 3G, Bluetooth, GPS und FM-Radio. Das Tablet eignet sich somit als Navi ebenso wie als Telefon, ja selbst Videoanrufe mit der neuen Hangouts-App von Google sind dank Frontkamera möglich.

Ebenfalls sehr gut gefallen hat uns, dass man das Allview-Tablet über ein handelsübliches Micro-USB-Kabel aufladen kann. Gewöhnungsbedürftig ist die Anordnung der Buttons am rechten Tabletrand (im Hochformat). Der Einschalt-Knopf befindet sich dort, wo man üblicherweise die Lautstärkewippe sucht, die Leiser-Taste befindet sich quasi in der Mitte des Tablets.

Es gibt Nutzer, die immer noch auf das erste Galaxy-Tablet von Samsung schwören, weil man damit auch telefonieren kann. Die gleiche Funktionalität bietet auch das AX2 Frenzy entweder über das im Lieferumfang befindliche Headset oder via Freisprechfunktion, aber rund 100 Euro günstiger, als bei der Samsung-Lösung.

Abbildung 1: Das AX2 Frenzy lässt sich dank 3G-Modul vollumfänglich als Telefon nutzen.
Abbildung 2: Zu den vorinstallierten Apps gehören Bitdefender, MobiSuite-Office und der ES Dateimanager.

Kleine Schwächen

Abstriche müssen Sie beim etwas flauen Display machen, das zudem nur über 480x800 Pixel verfügt – zu wenig für ein gutes 7-Zoll-Display. Dafür reagiert der Touchscreen aber sehr prompt, auch auf der Android-Tastatur lässt sich wirklich flüssig tippen. Allview hat das Android-System so angepasst, dass die Bedienelemente möglichst wenig Platz belegen. Wer große Finger hat, bekommt eventuell Probleme, den Home-Button richtig zu erwischen. Wir fanden die Änderung aber gut, da so mehr Platz für die eigentlichen Inhalte bleibt. Neben den Standard-Anwendungen von Android und dem ES Dateimanager hat Allview dem 7-Zoll-Tablet noch die Antiviren-App von Bitdefender, einen PDF-Betrachter und die Office-Suite 6 von MobiSystems spendiert. Ebenfalls vorinstalliert ist Gameloft Live. Mit der Installation von MiB3 hatten wir allerdings kein Glück, auch das auf der Box beworbene Asphalt 6 quittierte den Start lediglich mit einer Fehlermeldung. Als Spiele-Tablet eignet sich das AX2 Frenzy somit weniger gut, auch wenn Temple Run 2 und Angry Birds auf dem Tablet problemlos laufen.

Abbildung 3: Obwohl das Spiel auf der Box des Allview-Tablets beworben wird, startete es in unseren Tests nicht.

Der vorinstallierte Speicher ist mit 4 GByte relativ knapp bemessen, er lässt sich aber via MicroSD-Karte erweitern. Mit den Werkseinstellungen stehen rund 2 GByte für Daten frei.


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