My Tracks als Fahrtenschreiber einsetzen

Tracker-Fahrt

01.02.2013
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© Timea Cseke, 123rf.com

Meine Tracks ist schon seit Jahren unter Wanderern, Joggern, Radfahrern und Sportlern sehr beliebt und wurde mehr als 5 Millionen mal heruntergeladen. Doch die App kann mehr als die Aufzeichnung einer zurückgelegten Route, wie Sie in unserem Artikel lesen.

Ein Navi zeigt die Route zu einem Ziel, beantwortet aber die Frage "Wo bin ich eigentlich umhergefahren?" nur bedingt. Das Gefühl für die Örtlichkeiten der Region geht zunehmend verloren, seitdem Navigationsgeräte die Landkarten abgelöst haben, da die meisten Autofahrer und Autofahrerinnen nur Anweisungen und Pfeilen folgen. Fahren Sie mit Meine Tracks [1], dann können Sie sich nach der Fahrt zu Hause in aller Ruhe ansehen, wo Sie überall herumgekommen sind.

Fahren mit My Tracks

Da für Meine Tracks naheliegenderweise eine GPS-Verbindung erforderlich ist, was zu einem erhöhten Stromverbrauch führt, sollten Sie bei längeren Fahrten zunächst eine Stromversorgung über den Zigarettenanzünder herstellen bzw. sich einen entsprechenden Adapter besorgen.

Zu Recht sollten Sie sich als Fahrer/in unterwegs auf das Wesentliche beschränken. Meine Tracks kommt Ihnen mit einer intuitiven Bedienung entgegen. Sie sehen bei jedem Schritt immer nur so viel wie nötig. Bereits auf der ersten Seite können Sie mit einem Klick GPS aktivieren oder wieder abschalten, ohne sich durchs Menü zu hangeln.

Auf der Start-Seite ist außerdem ein roter Rekorder-Button unübersehbar, mit dem sofort eine Aufzeichnung gestartet werden kann, wie das gängige Symbol unschwer erkennen lässt. Nach einem Klick rutscht der Startknopf nach links und wird zu einem Pause-Button. Damit halten Sie die Aufzeichnung an, wenn Sie auf einem Rastplatz nicht jeden Schritt zu jedem Ort dokumentieren wollen.

Mittig wird Platz für eine kleine Digitalanzeige frei, die die Fahrtzeit stoppt und rechts erscheint ein zweiter Button. Wie Sie es von Tasten in Ihrem Audioumfeld kennen, beenden Sie damit die Tour, um sie abzuspeichern. Automatisch wird der Track mit dem letzten Straßennamen benannt, was natürlich manuell auch genauer möglich ist.

Abbildung 1: Die aufgeräumte Startseite zeigt die letzten gespeicherten Tracks und die notwendigen Bedienelemente an.

Neben der Spur

Auch auf dem Beifahrersitz kommt keine Langeweile auf: In Echtzeit sehen Sie sich auf der bewährten Google-Maps-Ansicht als blauen Pfeil durch die Karte gleiten. Der jeweilige Standort scrollt mit, vorausgesetzt sie stehen nicht tatsächlich. Mittels Zoom können Sie Ihren virtuellen Horizont beliebig erweitern.

Wollen Sie mehr als die Leitplanke oder den nächsten Hügel sehen, schalten Sie über die vertrauten Icons oben auf die Ansichten Nur-Satelliten, Satelliten mit Straßen oder Gelände um.

Abbildung 2: Die Route wird in Google-Maps dargestellt und zeigt auch die realistische Umgebung, sowie Details abseits der Straße an.

Außerdem können Sie jeden Punkt auf der Route mittels einer Pin-Nadel markieren. Die Markierungen werden entweder automatisch durchnummeriert oder können sofort näher beschriftet werden. Vergeben Sie Namen, benennen Sie die Art der Markierung (Rastplatz, Tankstelle, Staubeginn, besuchte Orte….) oder basteln Sie sich unter Beschreibung Ihren persönlichen Reiseführer. Die Notizform bietet viel Platz um Informationen zu hinterlegen, was natürlich auch am Zielort noch nachgeholt werden kann.


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