Im Test: cmx MID Aquila 097-1016

Rechenschieber

28.12.2012

Die österreichische Marke cmx ist ein neuer Mitstreiter auf dem Tablet-Markt. Das Topmodell MID Aquila 097-1016 bietet für 260 Euro einen IPS-Bildschirm, Android 4.0.3 und einen Dual-Core-Prozessor. Kann sich das Gerät damit behaupten?

Plusminus

+ Google-Zertifizierung

+ Gute Verarbeitung

+ Speicher erweiterbar

- Schwacher Akku

- Mangelnde Performance

Der Markt rund um 7- und 10-Zoll-Tablets floriert, und viele Hersteller bemühen sich redlich, einen nennenswerten Beitrag zum Wettbewerb beizusteuern. Im Falle des cmx MID Aquila 097-1016 ist das auf den ersten Blick gelungen, rein optisch macht das Gerät einen guten Eindruck. Die Rückabdeckung ist komplett aus Aluminium gefertigt, was das exklusive Image des Tablets noch verstärkt.

Schöne Zusammenstellung

Zwar kommt die Verarbeitungsqualität des 9,7-Zöllers nicht an ein Nexus 7 oder ein Acer Iconia heran, trotzdem sollte es Usern, die nicht mehr als 300 Euro für ein Tablet ausgeben wollen, gut zur Seite stehen. Auffallend ist das Fehlen einer Lautstärkewippe – den Sound des Tablets kann man nur via Bildschirm-Buttons verstellen. Die am Gerät angebrachten Power- und Home-Buttons sind jedoch gut zu treffen und reagieren zuverlässig auf Befehle.

Die weitere Ausstattung des gut in der Hand liegenden Geräts umfasst einen MicroSD-Schacht für Speicherkarten bis zu 32 GByte, mit denen der 8-32 GByte große interne Speicher erweitert werden kann, dazu gibt es einen MicroUSB-Anschluss, eine Kopfhörerbuchse, WLAN-Konnektivität und einen MiniHDMI-Ausgang. Das Tablet verfügt darüber hinaus über eine Front- und eine Rückkamera, beide lösen mit 2 Megapixel auf.

Abbildung 1: Beim Spielen macht das Tablet eine gute Figur, viele Rechenabläufe könnten jedoch eine Nuance schneller vonstatten gehen.

Durchschnittsleistung

Nach den ersten Lorbeeren erfolgte jedoch ein wenig Ernüchterung. Trotz des Dual Core-Prozessors mit 1,5 GHz gibt es schnellere Tablets auf dem Markt, die noch dazu weniger kosten – der TrekStor-Artikel in diesem Heft beweist es. Bei einigen Anwendungen und Befehlseingaben benötigte das Tablet überdurchschnittlich viel Zeit, auch die Display-Auflösung mit ihren 1024x768 Pixeln lässt nicht jede Anwendung in der ihr gebührenden Brillanz erstrahlen. Ein großes Plus hat das Aquila jedoch noch in Petto: Die Google-Zertifizierung. Im Gegensatz zu vielen anderen günstigen Tablets ist Google Play und viele andere nützliche Google-Apps wie Mail oder die Google-Suche vorinstalliert. Cmx hat seinem Zögling darüber hinaus einige Spiele wie Angry Birds und Fruit Ninja spendiert, auch Twitter und ein Dokumentenbetrachter sind mit an Bord.

Abbildung 2: Google-Zertifikation inklusive: Auf dem Aquila 097-1016 haben Sie Zugriff auf Mountain Views App-Park.
Abbildung 3: Bei AnTuTu schneidet das Tablet vergleichsweise gut ab, in den Vellamo-Benchmarks ordnet es sich weiter unten ein.
Abbildung 4: Der IPS-Bildschirm bietet brillante Farben, ein Pixelwunder darf man allerdings nicht erwarten.

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