HTC One X+ im Test

Aufgefrischt

29.11.2012
htc-one-xplus.jpg

© (C) HTC

Sie suchen ein neues Android-Handy? Es soll das schnellste Handy, mit dem besten Display und dem größten Speicher sein? Stellen Sie Ihre Suche ein, das HTC One X+ passt exakt in Ihr Profil, doch lohnt sich der hohe Preis?

Plusminus

+ Leistung satt

+ Helles Display

+ Lange Akkulaufzeit

+ Gute Kamera

+ Viel interner Speicher

- Sehr hoher Preis

Schon das ursprüngliche HTC One X hatte uns bei seinem Start in Deutschland vor nur wenigen Monaten sehr gut gefallen. Mit seinem hellen und brillanten 4,7-Zoll-Display, einem schnellen NVidia-Tegra-3-Chipsatz mit 1,5-GHz-Quad-Core-CPU und einem großzügig dimensionierten internem Speicherplatz von 32 GByte, sicherte sich das One X eine Top-Platzierung unter allen bisher von uns getesteten Android-Smartphones.

Leistung satt

Das HTC One X+ ist nun eine Weiterentwicklung des One X – Autobauer würden das neue Gerät als Facelift mit neuem Motor bezeichnen. Unter der Haube hat HTC dem One X+ ein komplett neues Herz verpasst. Statt wie bisher einen mit 1,5 GHz getakteten Tegra 3 zu verbauen, schlägt im Facelift nun ein Tegra 3+ mit 1,7 GHz. Und auch der GPU wurden ein paar MHz mehr spendiert, sie tickt nun mit 520 anstatt 416 MHz.

Abbildung 1: Das HTC One X+ steckt alle bisherigen Android-Smartphones in die Tasche.

Das Ergebnis sind Top-Platzierungen in allen gängigen Benchmarks (AnTuTu: 13312, Vellamo HTML5: 1824, Vellamo METAL: 524) und eine Oberfläche die wirklich nirgends auch nur einen Hauch eines Rucklers zeigen würde. Wenn man zarte Kritik an der Hardware des One X+ üben möchte, dann am Arbeitsspeicher des Handys, andere Hersteller verbauen mittlerweile mehr als nur ein GByte RAM in ihren Top-Modellen.

Abbildung 2: Auch ohne den Energiesparmodus übersteht das One X+ zwei Arbeitstage.

Damit der neuen Power nicht zu schnell der Saft ausgeht, hat HTC auch am Akku des Smartphones gearbeitet. Anstatt 1800 mAh ist dieser nun Ganze 2100 mAh stark, was nach Angaben der Herstellers eine Akkulaufzeit jenseits der zwei Tage ermöglichen sollte. In unserem Test erwiesen sich die Behauptungen HTCs als korrekt, im Alltag musste unser Testgerät erst nach mehr als 48 Stunden wieder ans Netz, obwohl wir es nicht gerade geschont hatten.

Verkapselt

Wie alle Handys aus der One-Reihe HTCs steckt auch das One X+ in einem Unibody-Gehäuse. Der Rahmen des Handys ist aus Polycarbonat gefertigt, was dem Handy viel Stabilität aber auch ein leichtes Gewicht beschert. Trotz seiner sehr großen Abmaße von 134,36 x 69,9 x 8,9 mm wiegt es nur 135 Gramm. Der Rücken des One X+ ist jetzt mit einer leichten Gummierung beschichtet, welche das Handy zum einen schön griffig macht, zum anderen ihm aber auch einen sehr hochwertigen Eindruck verpasst.

Der Nachteil am Unibody-Design des One X+ ist allerdings, dass HTC gerade einmal eine kleine Schublade für die SIM-Karte in das Case schnitzen wollte. Sie können daher weder den Akku tauschen, noch nachträglich den Speicher mit einer micro-SD-Karte aufrüsten. Zumindest der zweite Punkt lässt sich allerdings in Anbetracht des mit 32 bzw. 64 GByte sehr großzügig dimensionierten internem Speichers verkraften.


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