Kurztest: Acer BeTouch E400 mit Android 2.1

Die Mittelklasse

25.05.2011
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© acer.com

Smartphones sind in der Regel im oberen Preissegment angesiedelt. Dank Android gibt es jedoch immer mehr Geräte um die 200-Euro herum. Eines davon ist das BeTouch E400 von Acer.

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Dieser Testbericht stellt die Stärken und Schwächen des Android-Handys BeTouch E400 von Acer vor.

Das BeTouch E400 ist das zweitgünstigste Smartphone der Android-Reihe von Acer. Mit einem Internetpreis von rund 230 Euro liegt es in etwa im gleichen Preisbereich wie das Xperia X8 von Sony Ericsson, das HTC Wildfire oder das Galaxy i5800 von Samsung.

Das ist drin

Im Acer BeTouch E400 befindet sich ein 600 MHz schneller ARM-Prozessor von Qualcomm (MSM 7227), dem 265 MByte Hauptspeicher und 512 MByte ROM zur Seite stehen. Wie praktisch alle Android-Handys bringt es neben WLAN (802.11b/g), Bluetooth und einem GPS-Sensor auch eine Kamera mit, die mit relativ mageren 3,2 Megapixeln auflöst.

Neben dem Ladegerät, einer 2-GByte SD-Karte, Ohrhörern und einer praktischen Kunststoffhülle befinden sich in der hübsch gestalteten Kartonbox auch zwei zusätzliche Rückabdeckungen in den Farben Weiß und Rot. Damit lässt sich das Aussehen des BeTouch E400 nach Geschmack verändern.

Acer liefert das Gerät mit Android 2.1 (Eclair) aus, die Benutzeroberfläche entspricht weitgehend dem Standard-Android. Zu den zusätzlichen von Acer vorinstallierten Anwendungen gehören Acer Sync für die lokale Synchronisation über Bluetooth, der soziale Medienplayer Spinlets und die Multimedia-Anwendung nemoPlayer. Dabei handelt es sich um eine zentrale App, die Musikstücke und Videos abspielt aber auch Bilder anzeigt. Im Unterschied zu den Standardprogrammen von Android verfügt die Anwendung über eine gute Indiziermaschine und lässt sich auch als Widget auf dem Desktop einbinden (Abbildung 1). Der von Acer entwickelte nemoPlayer bringt allerdings keine eigenen Codecs mit, er spielt also nur Inhalte ab, mit denen Android von Haus aus klarkommt.

Abbildung 1: Der nemoPlayer sitzt als Widget auf dem Standard-Desktop des BeTouch E400.

Am unteren Limit

Die eingebaute 3,2-Megapixel-Kamera hinterlässt einen relativ schwachen Eindruck. Das gilt leider auch für den druckempfindlichen Touchscreen und die vier Sensortasten (auch druckempfindlich), die doch sehr träge auf Eingaben reagieren. Das Display verfügt zudem über einen deutlich schlechteren Blickwinkel als andere Geräte in dieser Preisklasse. Während das bei der üblichen Nutzung (Telefonieren, SMS-Schreiben, Chatten) nicht besonders ins Gewicht fällt, merkt man spätestens bei Spielen, dass man die Inhalte des 320 x 480 Bildpunkte großen Displays aus gewissen Winkeln kaum noch erkennen kann. Da das Kippen des Displays aber bei vielen Spielen einfach dazugehört, fällt dieser Punkt doch stark negativ auf.

Ein weiteres Problem für Gelegenheitsspieler besteht in der doch relativ schwachen Grafik. So bleibt Raging Thunder 2 des öfteren hängen oder die Musik setzt aus. Andere 3D-Spiele ziehen extrem am Akku. Abbildung 2 zeigt den Akkuverbrauch nach einer Stunde intensiver Nutzung und einer anschließenden sehr kurzen Partie Space Challenge.

Abbildung 2: Die Grafikeinheit des BeTouch E400 zieht bei gewissen Spielen enorm stark am Akku.

Dass die Hardware am Limit arbeitet, merkt man auch bei der Video-Wiedergabe: Bei 480p ist das BeTouch E400 bereits überlastet, die mit der eingebauten Kamera aufgenommenen Videos spielt das Gerät aber ruckelfrei ab.


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