Im Test: The new iPhone

Android User hat das Unmögliche möglich gemacht und ist bereits am Vorabend der offiziellen Vorstellung an ein neues iPhone gekommen. Hier unsere ersten Eindrücke im Kurztest.

Das neue iPhone sieht auf den ersten Blick wie ein iPhone aus. Das gleiche Design, der gleiche Home-Button, die gleich geniale Anordnung der Icons auf dem Homescreen in praktischen vier Reihen und vier Spalten und eine zusätzliche Reihe am unteren Bildschirmrand für die wichtigsten Funktionen. Doch das neue iPhone wäre nicht "The new iPhone", wenn es nicht auch zugleich mit neuen noch nie dagewesenen Hardware-Spezifikationen aufwarten könnte. Auch diese haben wir beim neuen iPhone gefunden, das nun über einen noch schnelleren neuen Vierkern-Prozessor mit 12 Grafikkernen verfügt (den übrigens noch Steve Jobs vor seinem Ableben entworfen hat und für den Apple auch über entsprechende Patente verfügt).

Zu unserer Freude hat Apple endlich auch den Dock-Connector über Bord geworfen und ihn durch einen MicroUSB-Anschluss ("The new Dock Connector") ersetzt. Last but not least haben Steves Erben auch mächtig an der Kamera geschraubt und einen 12-Megapixel-Sensor in das neue iPhone verbaut (The new iCamera).

Natürlich findet sich auch in diesem neuen iPhone ein noch brillanteres Display mit einer sagenhaften Auflösung von 1280x720 Bildpunkten: das so genannte "The new Retina Display", das auf dem 4-Zoll-Display für eine unglaubliche Pixeldichte von über 333ppi sorgt. Die Apple-Designer haben dazu extra eine Studie aus den 90er-Jahren neu überarbeitet, die eigentlich belegt hat, dass das menschliche Auge ab 250ppi keine einzelnen Pünktchen mehr sieht, aber anscheinend stimmt das nicht, denn erst ab 333ppi tritt dieser Effekt ein.

Apple beglückt uns beim neuen iPhone mit einer Reihe von Neuerungen: man kann jetzt Widgets auf dem Starbildschirm ablegen und ist endlich nicht mehr an diese bescheuerte Icon-Ansicht gebunden. Zudem lassen sich dank des neuen Vierkern-Prozessors auch bis zu vier Anwendungen gleichzeitig ausführen. Apple bietet dazu ein separates Display an, sodass man die zusätzlichen Anwendungen auf andere Bildschirme verlagern kann, damit man die Apps auch wieder findet. 

Die größte Überraschung für uns war aber, dass Apple beim neuen iPhone Siri in Rente geschickt hat und die freundliche Assistentin durch ein Tool namens "Steve Jobs Now" ersetzt hat. Halten Sie den Home-Button des iPhones für mehr als 5 Sekunden gedrückt oder wischen Sie von unten über das iPhone erscheint automatisch Steve Jobs wie als Geist aus der Flasche und erfüllt Ihnen jeden Wunsch. Und das beste am neuen iPhone ist der Preis: es soll deutlich günstiger als die Vorgänger verkauft werden. Also wir sind vom neuen iPhone begeistert.

[Update, 11. September]
Wie uns einige Leser berichteten, handelt es sich bei dem von uns getesteten Gerät gar nicht um das neue iPhone, sondern um ein Android-Gerät. Schlimm, also sowas... ;-)

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