Google erhält mehr Geld aus Play-Einnahmen

01.07.2013 09:01

Offensichtlich steht eine Umstrukturierung in der Verteilung der Google Play-Erlöse kurz bevor. Google verhandelt mit Providern über einen anderen Aufteilungsschlüssel.

Zwei Vertreter des Marktforschungsinstituts Macquarie gaben an, dass Google mit Handy-Providern derzeit über eine Umstrukturierung der Google Play-Erlöse verhandelt. In Südkorea will man mit dem neuen Erlösmodell starten, weitere Länder sollen folgen. 

Derzeit gehen laut Macquarie rund 70 Prozent der Erlöse an den Entwickler, ein Viertel geht an den Provider und nur 5 Prozent landen in der Kasse von Google selbst. Nach dem neuen Modell bleiben 15 Prozent bei Google hängen, der Provider erhält demzufolge ebenfalls 15 Prozent.

Im Mai 2013 beliefen sich die Google Play-Erlöse laut Macquarie beispielsweise auf 350 Millionen US-Dollar, wovon 17,5 Millionen bei Google selbst hängen blieben. Mit dem neuen Schlüssel wären es 52,5 Millionen USD gewesen. Macquarie geht davon aus, dass Google mit dem neuen Modell die Erlöse weiter erhöhen kann, die Rede ist von rund 500 Millionen US-Dollar monatlich im Jahr 2014.  

Quelle: androidcommunity.com, businessinsider.com


Android User Shop

Einzelne Ausgabe
 
 
 

Ähnliche Artikel

  • WhatsApp: Einnahmen bei Google Play steigen schneller als im App Store

    Nach wie ist es für Entwickler in den meisten Fällen lukrativer, ihre Entwicklungsarbeit auf iOS-Anwendungen zu konzentrieren. Das Beispiel WhatsApp zeigt jedoch, dass Android-Apps bald die Nase vorne haben könnten.

  • Steiler Anstieg bei den Google Play-Erlösen

    Zwischen Januar und Oktober 2012 sind die Google Play-Erlöse um 311 Prozent nach oben gegangen. Trotzdem muss sich Mountain Views Shoppingmeile noch weit unter Apples App Store einordnen.

  • Google verdient prächtig an Android und dem Play Store

    Google verdient als Haupt-Entwickler von Android nichts am System. Theoretisch könnte jeder ein Android-Handy entwickeln, da das System an sich unter einer Open-Source-Lizenz steht. Google macht allerdings Android mit seinen Apps wie Gmail, Google Maps und natürlich dem Play Store erst richtig rund und für die breite Basis interessant. Mit den jetzt vorgelegten Zahlen ist auch klar, dass Google an der Android-Platform erstklassig verdient.

  • Das Haushaltsbuch: Einnahmen und Ausgaben im Überblick

    Verlieren Sie leicht den Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben? Dann ist eine App wie "Das Haushaltsbuch" durchaus eine sinnvolle Anschaffung für Sie. Mit dieser App sehen Sie, wohin Ihr Geld verschwunden ist.

  • Android-Entwickler verdienen wenig

    Ein Thema, das Google wohl gerne aus der Welt schaffen würde: Android-Entwickler verdienen im Vergleich zu ihren iOS- und Amazon-Kollegen mit ihren Anwendungen am wenigsten. Der Grund: Apple und Amazon sind in Sachen Vermarktung Google noch weit voraus.

comments powered by Disqus

Aktuelle Ausgabe

Neueste Artikel

Das etwas andere Workout: Gehirntraining mit Lumosity

Bessere Gehirnleistung, schnellere Reaktionszeiten, weniger vergessen. Das klingt gut oder? Das und noch einiges mehr verspricht Lumosity. Eine App bzw. Website, die das Gehirn mit spielerischen Aufgaben trainieren soll und so beispielsweise deine Aufmerksamkeit verbessert.

TimeTable++ - Der beste Stundenplan für Schule, Uni und Freizeit

01.09.2014

TimeTable++ ist eine vollwertige Kalender-App mit zusätzlichen Funktionen für den Schul- und Studienalltag. Dazu zählt unter anderem das Erstellen von Aufgaben, Prüfungen und Notizen. Die App richtet sich vor allem an Schüler und Studenten, eignet sich aber auch für Lehrer, Eltern und Erwerbstätige.

WhoSay - die Promi-App der etwas anderen Art

Du bist berühmt? WhoSay hilft dir bei den sozialen Netzwerken! Facebook, Twitter, Instagram, Google+... du bist dort überall anzufinden und postet was das Zeug hält? Dann solltest du über WhoSay nachdenken: Die App wird dir dein Leben erleichtern und dir Zeit sparen!

Sonderausgabe